Lesetipp: Bernhard Pörksen über die „große Gereiztheit“

Bernhard Pörksen hat eine erstaunliche Karriere hingelegt, gemessen daran, dass er Professor ist. Während andere aus seinem Berufsstand vor allem großartig darin sind, mit akademischer Attitüde und Schachtelsätzen Leser zu Tode zu langweilen, ist Pörksen inzwischen zu einem digitalen Welterklärer geworden. Eine Art Sascha Lobo in seriös und ohne Iro (dafür aber, zugegeben, nicht immer ganz so witzig wie Lobo). “Read

Bitte diskriminiert uns, liebe Tech-Riesen!

Sollte man diskriminierende Praktiken der Tech-Giganten von vorneherein verbieten? Nein, sagen Ökonomen aus Passau und ein Jurist aus Belgien, die diese Frage für den Brüsseler Think Tank CERRE analysiert haben. “Read

Die Traumwelten der Verlage

Der BDZV hat sich mal wieder bei seinen Mitgliedern umgehört. Wie sie Gegenwart und Zukunft sehen, was sie alles zu tun gedenken, um mit dieser Digitalisierung fertig zu werden. Das Ergebnis lässt nichts Gutes erwarten – und ist gleichzeitig so symptomatisch für das digitale Deutschland…“Read

Alles wird Audio!

Ab und zu stelle ich mir, wie das wohl wird, wenn ich älter bin. Und wie ich dann in einem Schaukelstuhl sitze und meinen Enkeln erzähle, wie das damals war, irgendwann zwischen 2010 und 2020. Wie wir uns irre fortschrittlich vorkamen, weil wir Geräte hatten, mit denen mal telefonieren konnte und ins Internet konnte und die irgendwann mal sogar fast alles fast drahtlos konnten. Da wussten wir noch nicht wirklich, was dieses Audio überhaupt bedeutet. “Read

Huch, den Medienwandel gibt es ja wirklich!

Wie sehen Medienmacher auf der ganzen Welt ihre Zukunft, genauer gesagt: das Jahr 2018? Kurz zusammengefasst: eher skeptisch. Weil den meisten von ihnen dämmert, dass sie die ganze Sache mit der Digitalisierung und dem Medienwandel etwas arg nachlässig angegangen sind. “Read

Das ganz große Dilemma mit Facebook

Bei Facebook haben sie etwas Ungeheuerliches gewagt. Könnte man zumindest glauben, wenn man die aktuellen Reaktionen deutscher Medien und des BDZV so anschaut. Der Algorithmus wird also nun tatsächlich geändert, Inhalte klassischer Publisher dürften demnach erheblich an Bedeutung verlieren. Dabei rächt sich jetzt nur, dass etliche Redaktionen es in den vergangenen Jahren versäumt haben, eine echte Social-Media-Strategie zu entwickeln. Wer sich sklavisch an einen Kanal kettet, sollte sich hinterher nicht wundern…“Read

„Fire&Fury“ und die Falle für Journalisten

Über „Fire&Fury“ kann man sich amüsieren. Oder man kann erschrecken. Oder beides zusammen. Man kann es auch völlig gleichgültig hinnehmen und bestenfalls mit den Schultern zucken. Nur eines kann man bei diesem Buch nicht: überrascht sein. Wer es liest, sieht sich in dem bestätigt, was er schon immer geahnt/gewusst/befürchtet hat. Der US-Präsident als ein unterbelichteter Gimpel, der nichts weiß, nichts wissen will, ignorant und von schlechten Beratern umgeben ist. Daneben eine Familie, die mit irre noch vorsichtig umschrieben ist. “Read

Journalisten nehmen bitte den Hintereingang von Facebook

In nicht ganz wenigen Medienhäusern herrscht immer noch eine ebenso merkwürdige wie falsche Vorstellung vor. Für sie ist es für Facebook die einzige Daseinsberechtigung, eine zusätzliche Plattform für Medieninhalte zu sein. “Read

Event #madebygoogle, 4.10.16, Berlin. Medienwelten

Leben in zwei Medienwelten

Da leben wir nun am Anfang des Jahres 2018 – und trotzdem immer noch in zwei Medienwelten. Diese beiden Welten driften immer weiter auseinander. Was nichts daran ändert, dass schon bald nur noch eine übrig bleiben wird.  “Read

Und hier: Die letzte Nicht-Prognose der Trends für 2018!

Ok, ich gebe zu: Bei der Prognoseritis der letzten Jahre habe ich ab und an auch mal mitgemacht (nur zur Sicherheit, bevor es mir einer der Leser aufs Brot schmiert).  Ich habe immer wieder mal versucht, die wichtigsten Trends des kommenden Jahres festzulegen. Was meistens mehr oder weniger kläglich gescheitert ist. Manches ist mehr, das meiste aber eher weniger eingetroffen. “Read