Quotenspiralen

Natürlich weiß man um die von Kulturpessimisten gerne beschriebenen Gefahren von Quotenhörigkeit und dem – vermeintlich – damit verbundenen Qualitätsschwund. Trotzdem: Quote ist per se nichts schlechtes, solange man keine dauerhafte Nabelschau betreiben will. Jeder von uns, der schon mal in einem elektronischen bzw. digitalen Medium gearbeitet hat, kennt das Dilemma: Der böse Zuschauer will einfach nicht unseren Geschmack annehmen.

Und nachdem dieses Thema uns vermutlich bis ans Ende unseres Berufslebens weiter verfolgen wird, freut man sich dann doch mit einem gewissen Maß an Schadenfreude darüber, dass die Debatte nach dem Publikumsgeschmack demnächst auch die Print-Kollegen verstärkt erreichen wird.  Wenn sie konsequent sind, die Kollegen, dann werden sich die Zeitungen in den kommenden Jahren kräftig verändern.

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