Grimmepreis für FuPa und Soukmagazine

Doch, zugegeben: Zum ersten Mal seit ich mich erinnern kann, freue ich mich über die diesjährigen Grimme Online Awards. „Fußball Passau“ hat einen bekommen, ebenso wie das „Soukmagazine“. Zu beiden Projekten habe ich eine persönliche, kleine Beziehung. Und bei beiden finde ich neben ihrer inhaltlichen Qualität noch etwas anderes bemerkenswert: Sie zeigen, was möglich ist in der neuen Medienwelt. Sie zeigen, wie man mit Einsatz, Intelligenz, guten Inhalten und flexiblem Denken Inhalte auf die Beine stellen kann.

Im Falle von „Fußball Passau“ finde ich einen anderen Aspekt noch sehr bemerkenswert: Er zeigt, wie gefährdet (Regional)-Zeitungen in Zukunft sein werden, wenn sie nicht endlich mal anfangen, sich zu ändern. Die „Passauer Neue Presse“ hat zwar inzwischen so eine Art Anti-FuPa auf die Beine gestellt, das aber wie gewohnt: lustlos, uninspiriert und selbstverständlich so billig wie möglich. „FuPa“ werden sie mit „heimatsport.de“ kaum knacken können, darauf würde ich wetten. 20jähriger narrt also weiterhin den Großverlag, was für eine wunderbare Geschichte.

In jedem Fall: Glückwünsche an Simon Kremer, Marc Röhlig und Michael Wagner! Ihr habt es verdient.

2 Gedanken zu „Grimmepreis für FuPa und Soukmagazine

  1. „Lustlos, uninspiriert und selbstverständlich so billig wie möglich“ nennt cj die von ihm so ge- oder ernannte „Anti FuPa“ der PNP. Bedauerlich, dass seine ganz persönliche Hassliebe oder anhaltende Enttäuschung über verpasste Karrierechancen dort auf erstklassigen Kollegen abgeladen wird. Den einen, nämlich Reinhard Wilhelm, hat cj Ende/Anfang 2009/10 gewürdigt, als der sich in wirklich widerlichen Personalsachen gegen die Verlagsleitung stellte. Nun soll er also „lustlos und uninspiriert“ sein? „so billig wie möglich“ ist ein noch seltsamerer Vorwurf: Natürlich ist es angreifbar, wenn in Passau wie leider heute überall vor allem am Personal und bei den Freien gespart wird. Aber wie schaut´s denn bei FuPa aus? Was kassieren die Helfer des ausgezeichneten Michael Wagner?
    Aber wer weiß, vielleicht hat sich cj diese seine Gedanken gemacht, während er nach wenigen Stunden seines Aufenthaltes in Südafrika schon haarscharf erkannt hatte, dass er sich in einem Land „der Gegensätze“ befand und überhaupt enorm tiefe Einblicke in das Land gewonnen hatte – als ein glänzendes Beispiel sorgsamen Journalismusses, dass die von ihm begleiteten Lehrlinge sicher unvgemein beeindruckt hat. Da kann es schon einmal zu Albernheiten kommen. Gab´s da nicht mal so ein Liedl: „Mein Gott, cj oder so ähnlich…?“

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