Ein Buch – das Update (32): Universalcode

Es war mir ja schon irgendwie unangenehm, als Daniel Ronel vom BR-Medienmagazin seine erste Frage zum Buch stellte: Wie es denn überhaupt heißen werde, das gute Stück? Ich fürchte, dass ich der erste Buchherausgeber war, der im BR sein Projekt vorstellt — und nicht mal einen Titel hat. Aber nachdem auf meine Frage nach der Titelsuche hier so gut wie keine Resonanz kam und Namen eh Schall und Rauch sind und es ja auch erst mal Wichtigeres als einen Titel gibt…

Inzwischen aber wollen wir ja das Widget rausbringen und auch bei Euryclia ein bisschen was einstellen. Also habe ich ein bisschen gebastelt, so dass wir jetzt wenigstens einen Arbeitstitel haben und ein Arbeitscover auch. Vor allem das Cover wird aber dann im Endeffekt anders aussehen, viel schöner vor allem. Und über den Titel können wir nochmal reden, aber nur, wenn Sie Vorschläge haben. Sonst müssen wir langsam mal einen festlegen; ein Buch ohne Titel geht ja irgendwie nicht. Also, bitte sehr -hier sind Arbeitstitel und Übergangscover:

PS: Es ist ja nicht so, dass wir nicht kreative Leser hätten. Daniel Wildfeuer hat noch ein schönes Cover entworfen, ich bin mir nur nicht so ganz sicher, ob…

14 Gedanken zu „Ein Buch – das Update (32): Universalcode

  1. „Das Sterben der Dinosaurier“, ich breche ab! Wenn’s eine Sonderedition oder einen Schmutzeinband mit dem Titel gibt, ich wuerd’s kaufen 😀

  2. Ich weiß ich sollte meine Zeit nutzen, um mein Kapitel fertig zu schreiben und nicht um hier Vorschläge zu unterbreiten. Aber da das ganze ja ein modernes Buch werden soll, mach ich jetzt auch mal dieses moderne Prokrastination und liefere Titelvorschläge. Dabei liegt mir vor allem am Herzen, dass man schon beim Titel versteht, worum es geht. Deshalb schlage ich vor:

    – Das Journalismushandbuch
    – Das Journalismusbuch
    – Journalismus: das Handbuch
    – Das digitale Journalistenhandbuch
    – Die digitale Journalistenschule, abgekürzt DJS 😉

  3. Schließe mich @dvg an. So Namen wie „Universalcode“ sind zwar nett, gehen aber am Kern der Sache vorbei.

    Simpel:
    Digital-Journalismus
    Journalist (sorry)

  4. Nun im Ernst: 😉
    Ich würde auch eher zu einem „präsziseren“ Titel tendieren. Der „Universalcode“ hört sich eher an wie das neue Buch von Dan Brown.

    Journalismus 2.0 oder Multimedialer Journalismus wäre z.B. denkbar.

  5. Was habt ihr denn gegen „Universalcode“? Darf bei ein Lehrbuch nicht ein bisschen augenzwinkernd sein?

    Btw: Sehe ich das richtig, dass ihr noch keinen Mediengestalter habt, der euch das Buch setzt? Ich hoffe, ich liege falsch. (Falls nicht: Ich biete mich gerne an.)

    Wie auch immer: Macht weiter so, ich freu‘ mich auf das Endergebnis!

  6. Hi CJ,

    ich würde es auch „Ohne Titel“ nennen. Nicht weil dir evtl keiner einfällt, sondern weil es gerade in der Anfangszeit des digitalen Journalismus vorgekommen ist dass (es aber auch heute leider immer noch viel zu viele zusammen gebastelte Seiten gibt in denen der) Tag leer gelassen wurde, was unweigerlich zur „Meldung“ ‚Ohne Titel‘ in der Titelzeile des Browsers führt(e).

    Das ist natürlich ein wenig tiefgehend und sophiticated, aber das wird das Buch ja auch soweit ich das sehe.

    Gruss aus dem warmen.
    Mike Karl

  7. Oder doch etwas provokativer: „Handbuch für Journalisten und solche, die es bleiben wollen“

    Das würde nach meinem Verständnis ganz gut ausdrücken, dass sich in unserer digitalen Welt jeder Journalist mit dem Thema Digitalisierung auseinandersetzen und eine Position dazu finden muss. Das heisst dann nicht automatisch, dass jeder Journalist sich das digitale Handwerkszeug in allen Bereichen aneignet, sondern eher, dass er eine bewusste Entscheidung für sich trifft, wie er den digitalen Herausforderungen begegnet. Und für diese Auseinandersetzung mit dem Thema ist das Buch ja gerade (auch) gedacht.

    Ausserdem spricht dieser Titel an – und zwar eine konkrete Zielgruppe und auch durch die mitschwingende Konnotation. Wer möchte nicht Journalist bleiben? Und schließlich gibt es wohl selten Bücher, die so für und mit einer Zielgruppe geschrieben werden, wie dieses hier – „für Journalisten“.

  8. He Christian,

    mit einem brandneuen Titel kann ich nicht dienen. Hab mich nur eben gefragt ob es für das Look and Feel nicht sehr schön wäre, wenn z.B. @annalena für jedes Kapitel eine inhaltliche (Daten-) Visualisierung machen würde. Das würde alle Kapitel optisch verbinden – und ein schickes Cover hätte man auch gleich.

    Best,

    Marcus

    P.S. Mein Name ist im Widget falsch geschrieben 😉

  9. Wieso eigentlich nicht? Ein Buch ohne Titel auf den Markt bringen, das hat doch was. So ein Konzept könnt man schon als avantgardistisches Marketing bezeichnen. Ein Buch ohne Titel, das wäre doch schon der Titel. Ok, man sollte allerdings wissen um was es darin geht. Aber das hat ja mit dem Titel nicht viel zu tun. Wer sich einmal die hanebüchenen deutschen Titel von ausländischen Filmen anschaut, der weiß, dass ein Titel mit dem Inhalt des Films nicht mehr viel zu tun hat. Solche Beispiele gibt es auch in der Literatur. Vielleicht wollen einige provozieren oder sie wissen es nicht besser. Wichtig ist doch aufzufallen. Und das kann man nur mit einem besonders guten Inhalt oder einem besonders guten Marketing.

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