Der „Spiegel“, das SAT 1 der Magazine

Man muss sich das vermutlich so vorstellen: Beim „Spiegel“ haben sie in Wirklichkeit zwei Redaktionen. Eine für die harten Themen und eine für Rückenschmerzen, Tatort und  alles mit Hitler. Eine Redaktion darf immer dann ran, wenn man einen echten „Spiegel“ machen will. Die andere macht das Heft, wenn man das Gefühl hat, man bräuchte mal wieder Kiosk-Verkäufe.

In dieser Woche war wieder die Kiosk-Redaktion dran:

300

Ganz im Ernst kommt mir der „Spiegel“ seit geraumer Zeit vor wie das SAT 1 der Magazine: Vor lauter Neupositionierung wissen die langsamer selber nicht mehr, wofür sie eigentlich stehen.

Und, ach ja, bevor Sie sich durch den Titel mühen, hier das tl,dr: In Deutschland schauen viele Menschen gerne den Tatort, obwohl der Tatort nicht jedesmal gut ist.

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