Mein Snapchat hieß noch Blog

Es gab Zeiten, da existierte Facebook noch nicht mal. Und mit Handys konnte man bestenfalls telefonieren. Aus dieser Zeit stammt dieses Blog. Zeit für eine gnadenlose Abrechnung mit sich selbst, vielen lustigen Irrtümern und diesem Medienwandel nach beinahe 15 Blogger-Jahren…

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3 Gedanken zu „Mein Snapchat hieß noch Blog

  1. Hallo Herr Jakubetz,
    darf ich Sie ein wenig erschrecken 😉
    Mein Name ist Albert Warnecke und mein Blog heißt Finanzwesir.

    „Die Nutzung dieser Seite ist zurückgegangen und wenn mal hier jemand direkt kommentiert, dann erschrecke ich regelrecht.“

    Das mag daran liegen, dass die Kommentarfunktion technisch sehr schlecht gelöst ist. In diesem winzigen Fenster kann man nicht vernünftig schreiben. Ich habe meinen Kommentar im Editor geschrieben und dann hier hineinkopiert.

    „Hat sich der verlaufen oder hängt er in einer murmeltierartigen Zeitschleife fest, in der ihm noch niemand gesagt hat, dass man einen Text hier zwar lesen kann, ihn aber in jedem Fall bei Facebook kommentieren muss?“

    Warum sollten Blogs irrelevant geworden sein und warum muss das Leben auf FB stattfinden?
    Mir scheint es eher so, dass viele Journalisten un Blogger nichts zu sagen haben und dazu noch schlechte Gastgeber sind.
    Schauen Sie sich den Harald Wohlfahrt an. Hockt da in seinem Schwarzwaldkaff und kocht vor sich hin. Und was passiert: Die Welt kommt zu ihm. Obwohl seine Schwarzwaldstube (alleine der Name ist so was von unhip) weder per Flugzeug noch per Bahn noch mit dem Auto wirklich gut erreichbar ist.
    Warum? Weil er etwas absolut außergewöhnliches bietet. Dann muß man sich auch nicht auf Facebook anpreisen sondern kann der Welt sagen: „Müßt Euch halt herbemühen.“ Sie sind doch ein Bayer, da kennen Sie doch das „Mir san mir“. Eine gewisse Grundarroganz hat noch nie geschadet. 😉
    Genau das mache ich mit meinem Blog. SEO habe ich aufgegeben, das macht die Sprache kaputt. Nicht dass ich mich mit dem Meister vergleichen würde, aber Goethes Faust SEO-optimiert? Twitter nutze ich als Linkschleuder (Follower: Ich habe einen neuen Artikel) und Buffer schaufelt den Anfang meiner neusten Artikel auf FB.
    Warum soll ich den US-Giganten meinen Content in den Rachen werfen und mich mit Peanuts abspeisen lassen? Eigner Herd ist Goldes wert.
    Vorteil: Ich bin die ganzen Social Media Dumpfbratzen los (ich darf die so nennen, ich war 1997 der erste Angstellte von Yahoo! Deutschland). Diese dauererregten Liker und Disliker. Ich halte es mit meinen Kommentaren so wie das P1 mit seiner Tür: „Du kommst hier nicht rein.“
    Das hat den Vorteil, dass ich mit einer ganz wunderbaren Community gesegnet bin. Ich freue mich jedesmal über die Qualität der Kommentare.
    Lange Rede, kurzer Sinn: Hast Du etwas Substantielles zu sagen, dann blogge. Machst Du Content Marketing, dann kipp‘ es in die ganzen SM-Kanäle bevor es verdirbt.
    Ich kann jedenfalls nicht klagen. Mit Blog plus Podcast bringe ich es auf rund 110.000 Besucher pro Monat. Tendenz stark steigend. Wenn ich Mitte / Ende 2017 mit Bewegtbild anfange, krieg ich die Viertelmillion. Und das alles super-oldschool (ich sag nur: E-Mail-Newleltter).

    Beste Grüße und machen Sie hier weiter. Den „alten“ Univesalcode habe ich gern gelesen. Das war das einzig brauchbare Buch zum Thema.

    Albert Warnecke

  2. Sie machen mir Mut, danke :-)!

    Ich will die Seite demnächst eh mal ein bisschen umbauen, dann gibt es hoffentlich auch eine schönere Kommentarlösung.

  3. @Christian Jakubetz: Da wollte ich doch grade Deine Antwort liken… Gruss vom Dinosaurierkollegen.

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