Die Wahl im Saarland war noch nicht richtig ausgewertet, da durfte man sich mal wieder die Frage stellen: Wie weit kann man Journalisten und anderen Meinungsmachern noch trauen?

Keine Sorge, ich bin nicht unter die Populisten gegangen und brülle jetzt auch irgendwas von „Lügenpresse“. Aber ein paar Gedanken über den ritualisierten Journalismus darf man sich ja schon mal machen, vor allem dann, wenn einem der eigene Berufsstand doch noch ein wenig am Herzen liegt. Und der hat keinen guten Eindruck hinterlassen in den letzten Tagen, was dummerweise den Lügenpresseschreihälsen ein bisschen Wasser auf die Populistenmühlen geben könnte.

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2 Gedanken zu „Machen wir unseren Job…

  1. „In den USA übrigens fangen die großen Redaktionen gerade wieder mit journalistischen Urtugenden an. Mit Investigativ-Teams, mit großen Reporter-Einheiten. Über Technik haben wir lange genug geredet und gerade die Digitalisten unter uns haben sich auch lange genug an ihr ergötzt.“ Respekt, für diese Einsicht! Journalismus ist eben etwas anderes, als Gleichmacherei. Technik ist wunderbar, aber echter Jouralismus gigantisch. Ja, machen wir endlich wieder unseren Job!

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