Social Media stagniert, stellt die neue Onlinestudie von ARD und ZDF fest. Plattformen wie Twitter und Snapchat hängen sogar auf einem erstaunlich niedrigen Niveau fest. Trotzdem: Kein Grund, soziale Netzwerke wieder vom Radar zu nehmen und nur noch irgendwas mit Facebook zu machen… “Read

13 Gedanken zu „Social Media: Eine Frage der Leere

  1. Hmmm, hmmm, was macht Sie denn so zuversichtlich, daß die Zahlen in einer von ARD und ZDF in Auftrag gegeben Online Studie so richtig sind?

    Grüße

  2. Boing!
    da haben sie doch schon die Antwort warum viele Leser sich vom aktuellen „Journalismus“ abwenden.

    Anstatt erst mal einen Moment in sich zu gehen und sich selbst zu fragen, warum ein Leser ein Untersuchungsergebnis offensichtlich für fragwürdig hält, wird so von oben herab jegliche eventuelle Zweifelhaftigkeit für quasi undenkbar gehalten!

    Zur Frage:
    Stagnierende Social Media Nutzung – nach Eigener Beobachtung eher nicht
    Der Auftraggeber erwartet doch dieses Ergebnis!!

  3. Sie wollen die Ergebnisse einer Studie anzweifeln, weil sie „nach eigener Beobachtung eher nicht“ zu diesem Ergebnis kommen? Sorry, aber das ist als Argument etwas arg dünn. Und warum sollten ARD und ZDF als Auftraggeber dieses Ergebnis „erwarten“?

    Ich lass mich gerne vom Gegenteil überzeugen, aber dann bitte mit belastbaren Zahlen und echten Fakten.

  4. Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht. Mit diesem Spruch bin ich aufgewachsen und ARD und ZDF werden regelmäßig beim Lügen und Verdrehen der Wahrheit ertappt. Misstrauen ist also angesagt. Außerdem hat der Norbert Sie gefragt, was Sie so zuversichtlich macht und Sie antworten mit einer Gegenfrage. Nicht sehr fein, dieser Stil.

  5. Ich in deshalb zuversichtlich, weil ich ganz im Gegensatz zu Ihnen ein sehr großes Vertrauen in die Glaubwürdigkeit von ARD und ZDF habe. Und auch, wenn Sie Gegenfragen nicht so mögen: Können Sie für Ihre Behauptung, ARD und ZDF würden regelmäßig beim Lügen ertappt, auch ein paar konkrete Beispiele nennen oder bleibt es bei der pauschalen Behauptung?

  6. Ernsthaft jetzt? Ich komme Ihrem Wunsch gerne nach, allerdings hätte ich nicht damit gerechnet, dass jemand, der sich journalistisch betätigt, konkrete Beispiele braucht. Geben Sie mir etwas Zeit, ich liefere heute noch. Im Übrigen mag ich Gegenfragen, allerdings nicht, wenn vorher die eigentliche Frage nicht beantwortet wird. Sie sollten wissen, welche Schlüsse aus so einem Verhalten gezogen werden.

  7. Sie sehen es mir bitte nach, dass ich aus einem Thread einer Programmbeschwerde aus dem Jahr 2014 (die noch dazu als unbegründet zurückgewiesen wurde) beim besten Willen nicht rauslesen kann, dass ARD und ZDF „regelmäßig beim Lügen und Verdrehen der Wahrheit ertappt“ werden. Und Sie sehen mir bitte auch nach, dass ich weder Friedhelm Klinkhammer noch Volker Bräutigam kenne und auch nicht gewillt bin, diese Herren zu googeln. Ganz davon abgesehen, dass eine Beschwerde eben nur eine Beschwerde ist, die über deren Berechtigung aber ungefähr gar nichts aussagt.

  8. Selbstverständlich sehen ich Ihnen das nach, auch wenn es schwer fällt weil die Beweise in der Beschwerde ganz klar genannt sind. Auch stimme ich Ihnen zu, dass eine Programmbeschwerde nichts über deren Berechtigung aussagt. Aber mit etwas gutem Willen und Mut zur Wahrheit kann jeder selbst recherchieren, ob eine Beschwerde berechtigt ist oder nicht. Und wenn Sie nicht gewillt sind, zwei so bekannte Menschen wie Klinkhammer und Brätigam zu googeln, dann lesen Sie doch wenigstens das Buch von Scholl-Latour. Sehr merkwürdig, dass Sie das nicht schon kennen. Muss man nicht beide Seiten anhören, bevor man so vehement Urteile fällt?

  9. Ich gebe Ihnen recht, das ist altes journalistisches Prinzip: immer beide Seiten anhören. Das Buch besorge ich mir, die beiden Herren habe ich gegoogelt. Laut seines Wikipedia-Eintrags ist Herr Bräutigam mindestens sehr umstritten. Er war Autor bei der DKP-Wochenzeitung und stützt sein Weltbild anscheinend gerne auf prorussischen und putinfreundlichen Medien. Es ist natürlich Ansichtssache, schon klar – aber ganz ehrlich, im Zweifelsfall ist mein Zutrauen zu ARD und ZDF deutlich größer als zu Putin, Russia Today oder der DKP.

  10. Es ist mir wirklich egal, wer etwas sagt. Mich interessiert nur, was einer sagt und ob das Gesagte Hand und Fuß hat. Unser Dialog wird langsam peinlich, tun Sie doch genau das, was ein häufiger Vorwurf der Presse gegenüber ist. Sie versuchen zu diskreditieren, statt zu argumentieren. Zutrauen haben übrigens Kinder, Erwachsene sollten sich auf harte Fakten stützen. Ich verstehe allerdings Ihre Position nachdem ich den Wiki-Eintrag über Sie gelesen habe und denke nicht, dass diese Diskussion zu einem Konsens führt.

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