31. August 2005 - 22:40 Uhr
fernsehen auf dem weg zum nebenbeimedium? interessante these – aber: war das jemals anders? und: wer künftig champions league schauen will, schaut genau hin. premiere ist ein bissel zu teuer zum “nebenbei-schauen”.
in dem zusammenhang, hrmpf, nochmal etwas eigenwerbung, weil´s grad so schön zum thema passt…
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31. August 2005 - 22:33 Uhr
macher lernt´s (michael maier, cr der netzeitung):
Eine engere Kooperation zwischen Massenmedien und der Blogger-”Community” ist laut Maier nicht zu erwarten. Viele Weblogger würden die klassischen Medien “nicht interessieren”. Es gebe einen “Überdruss an der Arroganz der Medien”, erläuterte der Netzeitung-Chefredakteur, weil es für viele Leute nicht einmal eine Möglichkeit gebe, dort eine Richtigstellung zu bekommen.
manch einer dagegen noch nicht so ganz:
“Einfach aufschreiben, was passiert, können Blogger eventuell besser machen”, ging Spiegel-Online-Chef Mathias Müller von Blumencron mit seinem Konkurrenten konform. “Aber einordnen und kommentieren ist die Aufgabe für die Profis.”
die ganze geschichte gibt´s hier.
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31. August 2005 - 18:16 Uhr
gut, nennt mich meinetwegen kleinkariert und einen erbsenzähler. aber wenn ein journalist seine meinung absondert, dann ist das für mich ein kommentar. und dann hätte ich gerne, dass da auch kommentar drüber steht. oder sonst irgendwas, was in die richtung deutet.
spiegel online in gewohnter überheblichkeit ist sowas aber natürlich völlig wurscht.
nachtrag 20.25 uhr: inzwischen steht “kommentar” drüber.
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31. August 2005 - 15:50 Uhr
Privatvideos und Informationen von Betroffenen aus dem Internet spielen nach Angaben des Chefredakteurs von CNN International, Nick Wrenn, eine immer wichtigere Rolle. Der Nachrichtensender nutze zunehmend Amateuraufnahmen und so genannte Weblogs für die Berichterstattung aus Krisengebieten, sagte Wrenn auf dem Medienforum Berlin-Brandenburg. Zu Ereignissen wie die Tsunami-Katastrophe in Südostasien, die Terrorfahndung in London oder die Folgen des Hurrikans “Katrina” in den USA seien zunächst Bilder von Amateurfilmern ausgestrahlt worden, bevor ein CNN-Kamerateam vor Ort gewesen sei. Er sehe in dieser Form des “Bürger-Journalismus” eine Bereicherung und keine Bedrohung für die Nachrichtensender, sagte Wrenn.
(hab ich mir eben bei dpa ausgeliehen, geb´s auch nachher wieder zurück)
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