Archive for Februar 13th, 2006
GEZ
Wusste ich doch, dass es Leser gibt, die alleine bei diesen drei Buchstaben in der Überschrift anspringen. Und Ihr wollt jetzt was Neues wissen, oder? Was Lustiges. Einen kleinen Schenkelklopfer.
Hab ich nicht im Sortiment.
Aber, ach, hatte ich schon erwähnt, heute wieder Post von der GEZ bekommen zu haben? Ihr wisst eh, was drin steht? Dann iss´ja gut.
PS I: Falls jemand sich in den Kommentaren über die Frage wundert, ob die GEZ auch Küchen verkauft – hier ist des Rätsels Lösung.
PS II: Ich muss mir Sorgen machen. Entweder um dieses Blog. Oder um meine Leser. Jahr und Tag schreib ich mir die Seele mit ernsthaften Themen aus dem Hals. Niemand kommentiert. Kaum mach ich mich öffentlich zum Deppen, rumpelt hier ein Kommentar nach dem anderen rein.
Der Verband spricht
Ein Redakteur schlägt Susanne Osthoff für den Grimme-Preis vor. Sein Blatt macht daraus dann eine Exklusiv-Geschichte (nämlich die, man wisse exklusiv, dass dem so sei). So was nennt man, unbeschadet dessen, wie viel Absicht hinter dem Tun des Redakteurs steckte, eine konstruierte Geschichte.
Die betroffene Zeitung (“Tagesspiegel”) tut das Einzige, was sie in einer solchen Situation tun kann: Sie trennt sich von dem Redakteur und versetzt seinen Ressortleiter, der pikanterweise auch noch in der Kommission sitzt, die über die Vergabe der Preise entscheidet, an eine andere Stelle. Jede andere Entscheidung hätte die Glaubwürdigkeit des Blatts schwer beschädigt.
Ausgerechnet diejenigen, die sonst immer die Glaubwürdigkeit des Journalismus wie eine Monstranz vor sich hertragen, bezeichnen das Vorgehen des Verlags jetzt als überzogen: nämlich der Journalistenverband. Das sind dann wieder die Momente, in denen ich weiß, warum ich Nicht-Mitglied des DJV bin.
Vorsicht ist die Mutter…der Vater…?
ProSieben hat bekannt gegeben, dass der Name des TV-Films “Mein Schwiegerpapa, Allah und ich” geändert wird in: “Meine verrückte türkische Hochzeit“.
(Quelle: Kress)
Bleibt alles anders
Saban will jetzt ProSiebenSAT1 doch nicht mehr verkaufen.
Natürlich.
Kaufen wollte er den Laden ja auch schon nicht.