16. Oktober 2006 - 17:23 Uhr
Nix dagegen, im Zeitalter fernsehfähiger Bandbreiten vermehrt mit Bewegtbildern zu experimentieren. Erkenntnis aus dem neuesten Projekt von Spiegel Online: Wenn Media gut ist, muss es nicht noch Multi sein. Ein wirklicher Nutzwert bei “Matusseks Kulturtipp” ist jedenfalls nicht zu erkennen, außer, dass Selbstverliebte jetzt ihr Gesicht vor eine Kamera halten können. Journalistisch – überflüssig. Da würde der Text reichen. Immerhin, man rückt Blatt und Online wieder ein Stück näher zusammen und lässt einen exponierten Kollegen sich jetzt auch online exponieren.
Weitere Erkenntnis: einen Nachmittag auf der Suche nach gutem Bewegtbild im Netz verbracht. Etliches gefunden, auf klassischen Newsseiten, bei den üblichen Verdächtigen der Videoplattformen, bei unzähligen hochprofesionellen, spannenden Vodcasts. Der Fernseher im Wohnzimmer wird demnächst abgeklemmt, denke ich.
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2 Kommentare » | ONLINE/MULTIMEDIA
16. Oktober 2006 - 9:30 Uhr
Der BR macht den Rückzieher vom Rückzieher und beerdigt die Jugendwelle auf UKW jetzt doch nicht. Was zur Konsequenz hat, dass es die geplante Verjüngung von Bayern 3 dann erst mal nicht geben wird, was ich persönlich wiederum etwas schade finde, weil ich die öffentlichrechtlichen Versuche hip zu werden in den meisten Fällen recht lustig finde.
Aber mal im Ernst: So sehr ich die Problematik nachvollziehen kann und so sehr ich die Notwendigkeit einer Jugendwelle beim BR sehen würde – wieso ist eine eigene Köchelverzeichniswelle wie Bayern 4 eigentlich derart sakrosankt?
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