Archiv für April 2007


Wechselwirkungen zwischen (Süddeutscher) Zeitung und Online

17. April 2007 - 20:52 Uhr

Man gibt bei der Süddeutschen nicht allzu viel aufs Internet, das ist hinlänglich bekannt. Man spricht dort schon mal auch von der “Seuche Internet” und man schreibt gerne Serien darüber, wie leicht man im Web Opfer von Kriminalität wird. Das Verhältnis des ansonsten überaus geschätzten Blattes zum Web ist jedenfalls ziemlich gestört und insofern ist es kein wirkliches Wunder, wenn man lieber die SZ-Bibliothek jetzt bis zu Band 100 zu Tode expandiert, anstatt sich mit ein paar Erste-Hilfe-Maßnahmen fürs Online-Angebot zu beschäftigen.

Zu glauben, das Ansehen einer Medienmarke definiere sich erst einmal über das Muttermedium, das dann alle anderen Aktivitäten nach vorne bringt, kann allerdings ein ziemlicher Trugschluss sein. Was momentan in den Kommentaren zu einem – zugegeben – unfassbar schlechten Stück Journalismus bei sueddeutsche.de abgeht, lässt den Schluss zu, dass hier die “Süddeutsche” als Ganzes ziemlich in die Mangel und letztendlich in die Verantwortung genommen wird. Warum sollte man als User eine solche Geschichte auch mit dem Argument “is eh nur online” entschuldigen? Und tatsächlich – die Vorstellung, dieses Stück würde man gedruckt als Seite 3 lesen, kommt einem dan doch ziemlich eigenartig vor (ich hoffe doch sehr, dass mir das nicht morgen tatsächlich auch noch in der gedruckten Ausgabe entgegen springt). Wie man ein Stück über einen derart entsetzlichen und dramatischen Tag dann auch noch mit einem Video aus YouTube illustrieren kann, bleibt für immer das Geheimnis des Online-Ablegers von Deutschlands (immer noch) bester Tageszeitung.

(Thema auch bei Stefan Niggemeier und Thomas Knüwer).

Nachtrag: Der Text, siehe auch Kommentare, erschien tatsächlich auf der Seite 3, was es nicht wirklich besser macht. Allerdings unter einer anderen Überschrift und natürlich ohne ein wahllos eingebautes YouTube-Video. 

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SPON-Teaser (4)

17. April 2007 - 12:10 Uhr

Wie jetzt, Neuville ist Nationaltrainer in Georgien?

Toppmöller biedert sich an, Neuville schimpft auf seine Teamkollegen

Der Trainerposten in Lautern ist anscheinend heiß begehrt: Der georgische Nationalcoach hat sich per Zeitungsinterview schon einmal in Position gebracht. Ein Nationalstürmer wünscht sich neue Mitspieler.

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Pressefotos

17. April 2007 - 12:03 Uhr

Fabian Mohr beklagt drüben bei ISO 800, dass die Ergebnisse des Wettbewerbs Pressefoto 2006 irgendwie vorhersehbar gewesen wären. Und in der Tat, die Originalität lässt ein wenig zu wünschen übrig. Das hier und das da sind also die besten Pressefotos, die in Bayern gemacht worden sind? Da wundert man sich dann nicht mehr, warum einen beim Durchblättern eines durchschnittlichen Presseerzeugnisses nur selten noch die Aufregung packt.

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E-Paper, endgültiger Abgesang

17. April 2007 - 11:34 Uhr

Wie geht´s eigentlich dem E-Paper, dem einstigen Hoffnungsträger der deutschen Zeitungshäuser? Nicht gut, das ahnt man alleine schon deswegen, weil man das einstige Hypethema in den letzten Monaten nur noch verdächtig wenig gehört hat. Grund genug also, mal nachzusehen, was die IVW dazu zu sagen hat. Um es vorwegzunehmen: erschütternd wenig, was unter dem Strich rausgekommen ist.

In Zahlen: Im vierten Quartal 2006 sind bei der IVW insgesamt 79.776 E-Paper-Abos gemeldet. Sie verteilen sich auf insgesamt 51 Anbieter, macht also unter dem Strich gerundete 1587 1564 Abos im Durchschnitt. Was nicht wirklich viel ist, allerdings auch nicht so katastrophal, wie man anfangs befürchten musste. Die Sache hat nur einen Haken: Im 4. Quartal kam in der Zählung eine Motorzeitschrift dazu, die angeblich alleine fast 69.000 Abos mit bringt (welche auch immer das sein mag). Zieht man dann also diese 69.000 Exemplare ab, bleiben noch gut 10.000 Exemplare, verteilt auf 50 Anbieter. Und das kann sogar ich aus dem Kopf rechnen rund 200 Exemplare pro Anbieter. Was für ein wunderbares Desaster. Das kompensiert nämlich nicht einmal das, was die durchschnittliche Tageszeitung im Verlauf eines Jahres an gedruckter Auflage verliert.

Gegencheck, typische durchaus größere deutsche Regionalzeitung, in dem Fall Passauer Neue Presse. Und tatsächlich. Selbst die mit über 170.000 Exemplaren nicht ganz kleine PNP verkauft in der Gesamtausgabe nicht einmal 500 E-Paper-Abos (in meiner Heimatausgabe sind es laut IVW gerade mal alberne 4). Man kann sich also leicht vorstellen, dass diese 200er-Durchschnittszahl dieRealität schon ziemlich genau trifft.

Ich wundere mich in dem Zusammenhang allerdings schon ein wenig. Nicht so sehr über das E-Paper-Desaster, sondern über ein derartiges müdes Management, wie es anscheinend immer noch in vielen Zeitungshäusern zu finden ist. Jeder, der sich schon mal mit Internet ein wenig beschäftigt hat, wusste schon vor drei Jahren, dass E-Paper keine Zukunft haben wird, alleine schon deshalb, weil es dem Wesen des Mediums nicht gerecht wird. Doch statt in eine Rundernerung angestaubter Blätter, vernünftige Online-Auftritte und plausible crossmediale Konzepte zu investieren, freuten sich nicht ganz wenige Zeitungsmanager wieBolle, jetzt endlich einen neuen Vertriebsweg gefunden zu haben. Dass der höchstens für nach Paraguay ausgewanderte Niederbayern relevant sein könnte, hat niemand so recht bedacht.

E-Paper ist also endgültig tot. So tot wie die Bäume, aus denen immer noch Papier gemacht wird.

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SPON-Teaser (3)

16. April 2007 - 19:42 Uhr

Da war ein Texter eines bekannten deutschen Onlineangebots aber in Hochform:

Kurzpässe: Rekordsieg für Kahn, Schweinsteiger fällt weiter aus

Kein anderer Spieler hat so viele Siege in der Bundesliga gefeiert wie ein Bayern-Torwart.

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Wie die GEZ mich langsam ins Grab bringt

16. April 2007 - 9:10 Uhr

Na, schon lange nix mehr gehört von meinen Freuden vonner GEZ? Lange schon nix mehr Herzhaftes zum Lachen gehabt? Dieses Blog eigentlich nur besucht, um mal wieder Ulkiges vom Kölner Kraken lesen? Und gefrustet gewesen, weil´s lange nix mehr gab? In Ordnung, Freunde, ihr werdet erlöst. Hier kommt die Zusammenfassung des Gebührenwahnsinns der letzten Monate und der funktioniert, wie in jeder Soap, nur mit einem herzhaften…

WAS BISHER GESCHAH!

Vor ungefähr zwei Jahren erhielt die Gebühreneinzugszentrale in Köln einen ungeheuerlichen Brief. Ein Absender aus Bayern forderte darin ultimativ die Umstellung seines GEZ-Kontos von einer privaten auf eine gewerbliche Nutzung. Selber Haushalt, selbe Adresse, gleiche Zahl Geräte. Nur eben als Empfänger nicht mehr der Privatmensch, sondern die Firma. “Frechheit”, entfuhr es Mitarbeiter A; “Was denkst sich der eigentlich?”, entrüstete sich Kollege B., nachdem er sich den Sand aus den Augen gerieben hatte. Gemeinsam streiften sie sich die Ellenbogenschoner über und entwarfen einen Schlachtplan. Man müsse diesem verdammten Kerl eine Lektion erteilen, ihn mürbe machen, ihn so zerlegen, dass er nie wieder auf die Idee komme, der GEZ unaufgefordertschreiben. Gemeinsam arbeiteten sie an einer perfiden Zermürbungsstrategie, wie sie die Welt noch nicht gesehen hatte…(Break, Titelmusik, Intro zur Serie…)

Erste Szene, zwei GEZ-Mitarbeiter am Schreibtisch.

Mitarbeiter 1 (gähnt herzhaft): “Ach hör mich doch auf mit Mahnungen. Machen wa anders diesmal, ganz anders. So richtig alle Register.”

Mitarbeiter 2 (freudig erregt): “Du meinst, so richtig alle? Alle Pfeile, die wir im Köcher haben?”

Mitarbeiter 1 (grinst diabolisch): “Alle. Der kann sich schon mal in die Klappse einweisen lassen.”

Mitarbeiter 1 und 2 (gemeinsam): “Höhöhö.Hihbihi.”

Szene 2, am Schreibtisch:

Mitarbeiter 2 (liest laut vor):”….teilen wir Ihnen mit, dass bei einer Neuanmeldung einer Firma selbstverständlich auch für diese Firma die GEZ-Gebühren bezahlt werden müssen. Ist das ok so?”

Mitarbeiter 1: “Mann, du Schluffen. Viel zu müde. Wir wollten den doch richtig rund machen.”

Mitarbeiter 2 (kratzt sich am Kopf): “Hä?”

Mitarbeiter 1 (reißt ungehalten den Brief an sich): “*grummelbrummel*….nachdem Ihre Firma bereits seit 3 Monaten besteht, haben Sie nunmehr einen Zahlungsrückstand von…*grummelbrummel*…überweisen Sie umgehend….*grummel*….kann Gefängnisstrafe nach sich ziehen….(strahlt): So, siehste, so macht man das.”

Mitarbeiter 2 (sieht MA 1 bewundernd an): “Boah. Klasse.”

Szene 3, Kantine:

Mitarbeiter 1 (mit vollem Mund): “Der Mistbock ist zäh, hat Einspruch eingelegt. Behauptet, Fima- und Privatadresse seien identisch und die Zahl der Geräte habe sich ja nicht verändert.”

Mitarbeiter 2 (grinst): “Was meinst du, sollen wir?”

Mitarbeiter 1: “Logo.”

Szene 4, Büro: Mitarbeiter 1 und 2 kugeln sich vor Lachen.

Mitarbeiter 1: “Ha, damit hat der Kerl nicht gerechnet. Jetzt haben wir ihn. Auf die Frage hat er keine Antwort.”

Mitarbeiter 2: “War ja auch ein genialer Schachzug von dir, ihn einfach zu fragen, wie das denn in der Praxis aussähe und ob er denn nach der Arbeit den Fernseher aus dem Büro trage und dann im Wohnzimmer weiterschaue.”

Mitarbeiter 1: (maßregelnd): “Deswegen bin ich ja auch schon befördert worden und du bist immer noch so´n Aktenschwengel.”

Szene 5:

Mitarbeiter 1 (sichtlich erregt): “JETZT REICHT´S, ich mach den Kerl alle, was denkt der sich? Was meint der, mit wem er es zu tun hat? Schreibt mir der doch allen Erntes, es ginge die GEZ einen ziemlichen Dreck an, wo und wann er fern sehe. Aber nicht mit mir Freundchen, NICHT MIT MIR!!”

Mitarbeiter 2 (beflissen zustimmend): “Undankbares Pack. Wir bringen ihnen das Fernsehen ins Haus und das ist der Dank!” Mitarbeiter 1: “Neuer Brief! Zahlungsrückstand verdreifachen! Gerichtsvollzieher anrufen!!”

Szene 6, ein Jahr später:

Mitarbeiter 2: “Der Kerl schreibt mal wieder. Gibt sich immer noch nicht geschlagen. Soll ich ihm was Neues schreiben?”

Mitarbeiter 1: “Du, bei mir iss privat grade son bisschen scheiße. Kann grade nicht so und hab auch keine echten Böcke. Schreib ihm, die durchschnittliche Bearbeitungszeit von Anfragen bei uns betrage aufgrund des hohen Aufkommens zwischen 8 und 12 Wochen. Aber wenn das mit meiner Alten erst mal wieder ok ist…”

Mitarbeiter 1 und 2: “Höhöhö. Hihihi.”

Szene 7, knapp drei Monate danach:

Mitarbeiter 2: “Hey, Chef, suppa dass du wieder da bist. Siehst ja aus wie das blühende Leben.”

Mitarbeiter 1: “Ich BIN das blühende Leben. Was macht der Mistkerl? Gibt Ruhe? Na, dann holen wir mal zum finalen Schlag aus: Schreib ihm erstens, dass wir es einsehen, dass für einen Fernseher auch nur einmal Gebühren entstehen. Und dass er zweitens auf seinem Gebührenkonto noch ein Guthaben hat.”

Mitarbeiter 2: “Ja, spinnst du jetzt völlig??”

Mitarbeiter 1: (diabolisch): Schreib. Schreibs einfach auf.”

Szene 8, wieder drei Monate später:

Mitarbeiter 1: “So, dann machen wir unseren Freund jetzt endgültig rund. Schreib ihm: “…weist Ihr Gebührenkonto leider aktuell einen Rückstand auf. Sollten Sie nicht umgehend…”

Mitarbeiter 2: “Aber…aber….ich meine….das kannst du doch nicht…”

Mitarbeiter 1: “Doch. Ich kann.”

Mitarbeiter 1 und 2: “Höhöhö. Hihihi.”

(Cliffhanger, Abspann…)

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Blogs haben nix mit Pluralität zu tun (zumindest nicht viel)

15. April 2007 - 11:20 Uhr

Darf man Blogs professionalisieren sprich sie vermarkten? Darf man mit Bloggen Geld verdienen oder ist ein guter Blogger nur ein Blogger, der der reinen Lehre folgend das bloggt, was er denkt und sich nicht in eine latente Abhängigkeit zu Werbekunden begibt? Die Debatte wird gerade andernorts heftig geführt und unstrittigerweise haben beide Seite gute Argumente für sich. Die Gegner, die den Kern der Bloggosphäre bedroht sehen, wenn die Kommerzialisierung beginnt, die anderen wiederum nichts Schlimmes daran finden können, wenn sie für einen erheblichen Aufwand, den sie mit einem guten Blog zweifelsohne betreiben müssen, auch bezahlt werden.

Mit Bloggen Geld verdienen (wenn es klar gekennzeichnet ist) – ich habe damit auch aus anderen Gründen keine großen Probleme. Letztendlich nämlich zeigen eine ganze Reihe relevanter Studien, dass es eine Mär ist, wenn man glaubt, die nominal hohe Anzahl von Blogs würde quasi einen proporational genau so hohen Beitrag zur Demokratisierung der Medien leisten. Tatsache ist, dass auch die Bloggosphäre ihre Elitezirkel kennt, in der Leithammel die Richtung vorgeben und die Meute hinterher hechelt. Man muss dazu nicht mal Studien lesen, es reicht ein etwas genauerer Blick auf die Szenerie. Wäre es nicht so, würden sich auch unsägliche Begrifflichkeiten wie “A-Bloger” von selbst erledigen. So aber bilden die elitären Alphablogger ihren kleinen, aber feinen Kreis und sorgen, ob nun bewusst oder unbewusst, präzise dafür, dass andere in diesen Kreis erst gar nicht reinkommen. Das ist generell nicht zu kritisieren, und schließlich kann ja jeder dorthin linken, wohin er will. Trotzdem, seien wir dann wenigstens ehrlich, gestehen wir ein, dass es Meinungsführerschaft und passiven Konsum wie bei den “richtigen” Medien auch ganz massiv in der Bloggosphäre gibt. Und wenn jemand mit seinem Blog die Reichweite einer mittelgroßen Lokalzeitung erzielt (es gibt welche, die das von sich so sagen) und wenn folgerichtig jemand offensichtlich für eine Menge Leute viel Relevanz besitzt und viel Zeit und Arbeit investiert – der soll dann quasi Verrat an der reinen Lehre begehen, wenn er versucht, seine Arbeit zu finanzieren? Respekt vor jedem, der es sich leisten kann, darauf zu verzichten, aber bitte keine Glaubenskriege gegen die, die es nicht können und auch nicht wollen.

Summary der Neuberger-Studie als PDF gibt´s hier.

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Tickerlesen ist lustig

11. April 2007 - 22:18 Uhr

Mächtig was los in Fröttmaning, wenn man SPON glauben darf:

+++ 70. Minute +++
Jetzt werfen die Münchener alles nach vorne. Milan ist nur noch in der Abwehr zu finden.
Einwechselung: Serginho kommt für F. Inzaghi

+++ 68. Minute +++
Die Bayern werfen alles nach vorne.

Ich vermute, im nächsten Eintrag werden wir lesen…dass Bayern jetzt aber wirklich alles nach vorne wirft.

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Erde an SPON: Aufwachen!

11. April 2007 - 21:29 Uhr

Zwei Chancen für Milan, zwei Treffer: Nach starker Anfangsphase der Münchner schlagen Clarence Seedorf und Filippo Inzaghi eiskalt zu. Jetzt muss der FC Bayern mindestens zwei Tore schießen, um ins Champions-League-Halbfinale einzuziehen.

Ähm…wenn Bayern zwei Tore schießen würde, stünde es 2:2. Hinspiel egalisiert. Dann gäbe es Verlängerung. Ergo muss Bayern drei Tore schießen, um ins Halbfinale einzuziehen. Und mal im Ernst: Wäre es nicht Spiegel, sondern Bild, die Bildblogger würden sich über derart armselige Fehler genüsslich hermachen.

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Ein Münchner Youngster

11. April 2007 - 21:09 Uhr

Es reicht, liebe Freunde von Spiegel Online. Für diesen Teaser, den ihr jetzt gerade eben zum Spiel Bayern-Milan auf der Startseite habt:

Erste Chance für den FC Bayern: Ein Münchner Youngster scheitert jedoch aus naher Distanz.

…fliegt ihr jetzt endgültig aus meinen privaten Bookmarks. Ich will, verdammt nochmal, anständige Texte/Nachrichten und kein journalistisches Ringelpiez mit Dranpacken. Raten ist doof.

Nachtrag: Und ad absurdum wird der Teaser auch noch geführt, wenn man dann den Text über den Spielverlauf liest:

+++ 13. Minute +++
Wieder eine sehenswerte Kombination des deutschen Rekordmeisters. Makaay bedient Podolski, der aus 12 Metern halblinker Position freie Schussbahn hat: Keeper Dida steht aber goldrichtig und pariert.

+++ 10. Minute +++
Zum ersten Mal zeigt sich Inzaghi. Die Bayern haben Glück, dass der Milan-Angreifer den Lupfer-Pass nicht unter Kontrolle bekommt, sonst wäre er allein vor Kahn gestanden.

+++ 8. Minute +++
Eine gute Gelegenheit für München: Van Bommel schlägt eine Flanke auf den langen Pfosten zu Lell, der das Leder aber nicht voll trifft. So kann Oddo kurz vor der Linie klären.

+++ 4. Minute +++
Die Bayern lassen den Ball durch die eigenen Reihen laufen. Aus 20 Metern hat Ottl freie Schussbahn. Keeper Dida braucht nicht einzugreifen, das Leder hoppelt am Tor vorbei.

Ähm, wer war dann jetzt der Youngster? Ottl? Lell? Poldi?

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