JakBlog

Anmerkungen eines Medienmenschen

Vanity leer

with 3 comments

In einem Anflug von Sentimentalität gestern am Flughafen die, wie wir inzwischen wissen, letzte Ausgabe von “Vanity Fair” gekauft. Dann festgestellt, dass dieses ganze aktuelle Krisengetue wirklich wunderbar geeignet ist, Dinger sterben zu lassen, die keine Existenzgrundlage haben (mit “Krise” lässt sich super argumentieren). “Vanity Fair” ist so ein Ding gewesen, ebenso wie übrigens das jüngst beerdigte “Tomorrow”: Eine Zeitung wie Popcorn. Ziemlich aufgeblasen und wenn man reinbeißt, schmeckt es irgendwie nach nichts. Ganz viel Arbeit für einen Art Director, dabei aber vergessen, irgendwie so etwas ähnliches wie Inhalt zu produzieren. Kein einziger halbwegs geistreicher Satz im Heft, aber dafür hübsch verpackt.

Written by cjakubetz

Februar 19th, 2009 at 1:14 pm

Posted in PRINT

3 Responses to 'Vanity leer'

Subscribe to comments with RSS or TrackBack to 'Vanity leer'.

  1. Blubb hat blubb gemacht … so ist es.

    Chat Atkins

    19 Feb 09 at 18:50

  2. Nichts hinzuzufügen. Keine Träne dem öligen “movers and shakers” -Organ…

    C.Kaelber

    19 Feb 09 at 19:12

  3. “Kein einziger halbwegs geistreicher Satz im Heft, aber dafür hübsch verpackt.”
    Einspruch: S. 80, 81, Peter Glasers Text “Tot im Netz” (leider nicht online, die Online-Ausgabe soll ja weiterexistieren – für wen bloß?).

    Ansonsten verweise ich gerne noch mal auf Niels Rufs Poschardt-Parodie. (-;

    Thomas Mrazek

    21 Feb 09 at 10:20

Leave a Reply