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	<title>Kommentare zu: Und fast jeder Maurer ist besser ausgebildet&#8230;</title>
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	<description>Anmerkungen eines Medienmenschen</description>
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		<title>Von: Patrick</title>
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		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2009 17:27:19 +0000</pubDate>
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		<description>Nicht alle Teilnehmer der Veranstaltung sind unzufrieden und überlastet ;)
Der allgemeine Tenor hat mich jedoch auch überrascht. Aus dem Bekanntenkreis sind mir 800€-brutto-Volontäre ohne jeglichen Ausbildungsansatz und ähnliche Fälle allerdings auch bekannt. 
Vor allem, dass unter den Volontären kaum jemand im Alltag mit Web-Publishing zu tun hat…
Das finde ich doch sehr bedenklich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht alle Teilnehmer der Veranstaltung sind unzufrieden und überlastet <img src='http://www.blog-cj.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Der allgemeine Tenor hat mich jedoch auch überrascht. Aus dem Bekanntenkreis sind mir 800€-brutto-Volontäre ohne jeglichen Ausbildungsansatz und ähnliche Fälle allerdings auch bekannt.<br />
Vor allem, dass unter den Volontären kaum jemand im Alltag mit Web-Publishing zu tun hat…<br />
Das finde ich doch sehr bedenklich.</p>
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		<title>Von: Dr.Thomas Kron</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2009/03/26/und-fast-jeder-maurer-ist-besser-ausgebildet/comment-page-1/#comment-7561</link>
		<dc:creator>Dr.Thomas Kron</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2009 13:07:29 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kenne einen großen Verlag, in dem es Hauspolitik geworden ist, einen erfahrenen Redakteur oder eine erfahrene Redakteurin per Abfindung aus dem Unternehmen zu treiben und dafür zwei preiswerte Praktikanten oder Volontäre einzustellen. Und das wird dann als moderne Personalpolitik verkauft. Mal ganz davon zuschweigen, dass man so doch Stellen aufbaut, nicht abbaut. Dass der verantwortliche Personalheini dafür einen Maximal-Bonus erhält (Ziel: mehr Personal bei weniger Kosten), ist klar:</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kenne einen großen Verlag, in dem es Hauspolitik geworden ist, einen erfahrenen Redakteur oder eine erfahrene Redakteurin per Abfindung aus dem Unternehmen zu treiben und dafür zwei preiswerte Praktikanten oder Volontäre einzustellen. Und das wird dann als moderne Personalpolitik verkauft. Mal ganz davon zuschweigen, dass man so doch Stellen aufbaut, nicht abbaut. Dass der verantwortliche Personalheini dafür einen Maximal-Bonus erhält (Ziel: mehr Personal bei weniger Kosten), ist klar:</p>
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		<title>Von: kabinenpredigt</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2009/03/26/und-fast-jeder-maurer-ist-besser-ausgebildet/comment-page-1/#comment-7560</link>
		<dc:creator>kabinenpredigt</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 11:31:17 +0000</pubDate>
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		<description>Mich hätten die unterschiedlichen Häuser interessiert. 

Denn die Häuser, die die Zeichen der Zeit erkannt haben, bilden gut und professionell aus. Dass es immer wieder Medien gibt, in allen Verbreitungsformen, die sich einen Dreck scheren, ob ihre Volontäre gut ausgebildet werden, solange sie täglich die Zeitung oder den Sender mit Inhalten beliefern, ist leider so. Doch die werden früher oder später merken, dass es so nicht geht, weil diese unausgebildeten Leute eben irgendwann am oberen Ende der Hierarchie ankommen, wenn die alten, die sie &quot;ausgebildet&quot; haben, in Rente gehen. Dann bleiben die Leser, Hörer oder Zuseher aus und alle fragen sich, was sie falsch gemacht haben. 

Ich bin davon überzeugt, dass der Journalismus sich erholen wird. Nicht sofort, aber in naher Zukunft, wenn nach und nach die an den Universitäten ausgebildeten Journalisten (nicht Kommunikationswissenschaftler, sondern Journalistik-Absolventen aus Leipzig, Dortmund oder anderen Unis, die jetzt langsam nachziehen) an die Arbeit gehen.

Wenn allerdings sogar RTL, vielleicht meistgesehen in Deutschland, zum Amoklauf nach Winnenden jemanden schickt, der &quot;journalistische Ethik&quot; vermutlich noch nie gehört hat, dann wird mir Angst und Bange. Vor allem um die Glaubwürdigkeit. Auch der Spiegel tut sich mit seinem momentanen Kurs keinen Gefallen.

Natürlich geht es immer darum und muss es immer darum gehen, die Leute zu erreichen. Dass das allerdings nicht nur durch Boulevardisierung  und Infantilisierung möglich ist, muss sich in allen Köpfen durchsetzen. Das Problem ist halt, dass es immer schwarze Schafe geben wird, die meinen, sich über bestimmte Regeln hinwegsetzen zu müssen. Die ziehen dann den gesamten Journalismus in einen Sog, aus dem sich die anderen Medien nur gemeinsam befreien können. Wenn sie ALLE an den Pressekodex halten würden (oder müssten), dann wäre Chancengleichheit hergestellt. Weil das aber nicht alle tun und die, die es nicht tun, damit finanziell Erfolg haben, versuchen die anderen unter Zähneknirschen und Abwägen der journalistischen Vertretbarkeit diesem Weg zu folgen. Dabei wäre Abgrenzung vielleicht die bessere Maßnahme.

Ich könnte darüber noch stundenlang weiterschreiben, leider hab ich keine Zeit mehr. Ich werde jedenfalls in meinem Volontariat die journalistischen Standards einfordern. Wenn ich dann scheitere, habe ich mir wenigstens nichts vorzuwerfen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mich hätten die unterschiedlichen Häuser interessiert. </p>
<p>Denn die Häuser, die die Zeichen der Zeit erkannt haben, bilden gut und professionell aus. Dass es immer wieder Medien gibt, in allen Verbreitungsformen, die sich einen Dreck scheren, ob ihre Volontäre gut ausgebildet werden, solange sie täglich die Zeitung oder den Sender mit Inhalten beliefern, ist leider so. Doch die werden früher oder später merken, dass es so nicht geht, weil diese unausgebildeten Leute eben irgendwann am oberen Ende der Hierarchie ankommen, wenn die alten, die sie &#8220;ausgebildet&#8221; haben, in Rente gehen. Dann bleiben die Leser, Hörer oder Zuseher aus und alle fragen sich, was sie falsch gemacht haben. </p>
<p>Ich bin davon überzeugt, dass der Journalismus sich erholen wird. Nicht sofort, aber in naher Zukunft, wenn nach und nach die an den Universitäten ausgebildeten Journalisten (nicht Kommunikationswissenschaftler, sondern Journalistik-Absolventen aus Leipzig, Dortmund oder anderen Unis, die jetzt langsam nachziehen) an die Arbeit gehen.</p>
<p>Wenn allerdings sogar RTL, vielleicht meistgesehen in Deutschland, zum Amoklauf nach Winnenden jemanden schickt, der &#8220;journalistische Ethik&#8221; vermutlich noch nie gehört hat, dann wird mir Angst und Bange. Vor allem um die Glaubwürdigkeit. Auch der Spiegel tut sich mit seinem momentanen Kurs keinen Gefallen.</p>
<p>Natürlich geht es immer darum und muss es immer darum gehen, die Leute zu erreichen. Dass das allerdings nicht nur durch Boulevardisierung  und Infantilisierung möglich ist, muss sich in allen Köpfen durchsetzen. Das Problem ist halt, dass es immer schwarze Schafe geben wird, die meinen, sich über bestimmte Regeln hinwegsetzen zu müssen. Die ziehen dann den gesamten Journalismus in einen Sog, aus dem sich die anderen Medien nur gemeinsam befreien können. Wenn sie ALLE an den Pressekodex halten würden (oder müssten), dann wäre Chancengleichheit hergestellt. Weil das aber nicht alle tun und die, die es nicht tun, damit finanziell Erfolg haben, versuchen die anderen unter Zähneknirschen und Abwägen der journalistischen Vertretbarkeit diesem Weg zu folgen. Dabei wäre Abgrenzung vielleicht die bessere Maßnahme.</p>
<p>Ich könnte darüber noch stundenlang weiterschreiben, leider hab ich keine Zeit mehr. Ich werde jedenfalls in meinem Volontariat die journalistischen Standards einfordern. Wenn ich dann scheitere, habe ich mir wenigstens nichts vorzuwerfen.</p>
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		<title>Von: Ulrike Langer</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2009/03/26/und-fast-jeder-maurer-ist-besser-ausgebildet/comment-page-1/#comment-7559</link>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 08:49:44 +0000</pubDate>
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		<description>Ich dachte schon, das sei ein Schreibfehler, das ein Panel allen Ernstes “Bloggen, twittern - neue Sündenfälle im digitalen Zeitalter.Über Ethik im Journalismus&quot; heißen soll. Aber dann ich habe ich auf den Link zum Süddeutschen Journalistentag geklickt und gesehen, dass der vom DJV veranstaltet wird. Da war&#039;s dann klar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich dachte schon, das sei ein Schreibfehler, das ein Panel allen Ernstes “Bloggen, twittern &#8211; neue Sündenfälle im digitalen Zeitalter.Über Ethik im Journalismus&#8221; heißen soll. Aber dann ich habe ich auf den Link zum Süddeutschen Journalistentag geklickt und gesehen, dass der vom DJV veranstaltet wird. Da war&#8217;s dann klar.</p>
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