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	<title>Kommentare zu: Münchner Realitätsverweigerertage</title>
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	<description>Anmerkungen eines Medienmenschen</description>
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		<title>Von: C. Kaelber</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2009/10/30/munchner-realitatsverweigerertage/comment-page-1/#comment-7774</link>
		<dc:creator>C. Kaelber</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 09:38:04 +0000</pubDate>
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		<description>Sorry, aber geht es beim Bezahlen nicht darum, dass man für den Transfer eines bestimmten Geldbetrags eine Art &quot;Gegenleistung&quot; erwarten darf? Soll für das, was viele Regionalzeitungen im Netz (und nicht nur dort) als Lokaljournalismus verstehen und anbieten, allen Ernstes noch Geld transferiert werden? Hey, auf welchem abgedrehten Planeten leben diese Leute eigentlich?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sorry, aber geht es beim Bezahlen nicht darum, dass man für den Transfer eines bestimmten Geldbetrags eine Art &#8220;Gegenleistung&#8221; erwarten darf? Soll für das, was viele Regionalzeitungen im Netz (und nicht nur dort) als Lokaljournalismus verstehen und anbieten, allen Ernstes noch Geld transferiert werden? Hey, auf welchem abgedrehten Planeten leben diese Leute eigentlich?</p>
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		<title>Von: Sascha Borowski</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2009/10/30/munchner-realitatsverweigerertage/comment-page-1/#comment-7773</link>
		<dc:creator>Sascha Borowski</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 00:48:17 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Frau Borchert,

weder bei der WAZ noch bei der AZ arbeiten hundert Prozent der Mitarbeiter &quot;richtig&quot; crossmedial. Aber das ist auch nicht weiter schlimm. Es genügt, wenn die (Denk-)Richtung in den Redaktionen schon mal stimmt - und dann auch im Tagesgeschäft umgesetzt wird. Bei uns klappt das schon sehr gut. Und ich bin mir sicher: Es wird in Zukunft noch besser klappen. 

Und nein: Einstellen eines Printtextes ins Online-Angebot hat auch für mich nichts mit crossmedialem Arbeiten zu tun. Crossmedia bedeutet für uns, alle uns zur Verfügung stehenden Kanäle zu nutzen, um sie - je nach ihrer Beschaffenheit - für unsere journalistische Arbeit und/oder die Kommunikation mit unseren Lesern und Nutzern einzusetzen. 

Aber da dürfte ich Ihnen ja eigentlich nichts Neues erzählen ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Frau Borchert,</p>
<p>weder bei der WAZ noch bei der AZ arbeiten hundert Prozent der Mitarbeiter &#8220;richtig&#8221; crossmedial. Aber das ist auch nicht weiter schlimm. Es genügt, wenn die (Denk-)Richtung in den Redaktionen schon mal stimmt &#8211; und dann auch im Tagesgeschäft umgesetzt wird. Bei uns klappt das schon sehr gut. Und ich bin mir sicher: Es wird in Zukunft noch besser klappen. </p>
<p>Und nein: Einstellen eines Printtextes ins Online-Angebot hat auch für mich nichts mit crossmedialem Arbeiten zu tun. Crossmedia bedeutet für uns, alle uns zur Verfügung stehenden Kanäle zu nutzen, um sie &#8211; je nach ihrer Beschaffenheit &#8211; für unsere journalistische Arbeit und/oder die Kommunikation mit unseren Lesern und Nutzern einzusetzen. </p>
<p>Aber da dürfte ich Ihnen ja eigentlich nichts Neues erzählen <img src='http://www.blog-cj.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	<item>
		<title>Von: Katharina Borchert</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2009/10/30/munchner-realitatsverweigerertage/comment-page-1/#comment-7772</link>
		<dc:creator>Katharina Borchert</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 15:03:01 +0000</pubDate>
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		<description>@Sascha Borowski Also das wüsste ich jetzt doch gerne noch mal etwas genauer. Es fällt mir nämlich nicht ganz leicht zu glauben, dass bei Ihnen wirklich schon 160 Kollegen (=alle?) richtig crossmedial arbeiten. Sie wären damit die einzige TZ in Deutschland, die dieses Kunststück hinbekommen hat. (Und nein, einen Printtext 1:1 ins Netz zu stellen ist aus meiner Sicht noch nicht crossmedial.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Sascha Borowski Also das wüsste ich jetzt doch gerne noch mal etwas genauer. Es fällt mir nämlich nicht ganz leicht zu glauben, dass bei Ihnen wirklich schon 160 Kollegen (=alle?) richtig crossmedial arbeiten. Sie wären damit die einzige TZ in Deutschland, die dieses Kunststück hinbekommen hat. (Und nein, einen Printtext 1:1 ins Netz zu stellen ist aus meiner Sicht noch nicht crossmedial.)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sascha Borowski</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2009/10/30/munchner-realitatsverweigerertage/comment-page-1/#comment-7771</link>
		<dc:creator>Sascha Borowski</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 09:07:58 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Kollege Jakubetz,

schade, dass Ihre Recherchen zu augsburger-allgemeine.de sich offensichtlich auf einen Blick auf unser Impressum und unsere Startseite beschränkt haben. Ich meine, wer die Qualität und Innovationskraft eines Online-Angebots beurteilen möchte, sollte etwas genauer hinsehen.

Tatsächlich wird der Online-Auftritt der Augsburger Allgemeinen nicht nur von sechs Menschen gemacht. Hinter unserem Portal stecken 160 crossmedial arbeitende Kolleginnen und Kollegen, die aus 16 Lokalredaktionen und einer Mantelredaktion heraus aktuell berichten – in Texten, Bildern und Videos, für Print ebenso wie für Online und Mobile. Gerade die lokalen und regionalen Inhalte generieren wir nicht aus Agenturen; dahinter steckt journalistische Handarbeit vor Ort.

Crossmediales Arbeiten heißt bei der Augsburger Allgemeinen, dass wir online Inhalte anbieten, die bereits in Print erschienen sind - umgekehrt aber viele Inhalte auch zuerst online vermelden und erst 
anschließend für die Zeitung des kommenden Tages weiter aufbereiten.

Mit &quot;Onlineportale, die sich aus ein paar Agenturmeldungen und einigen Zeitungstexten zusammensetzen&quot; kann Augsburger Allgemeine online also nicht gemeint sein.

Auch den Vorwurf der fehlenden Interaktion halte ich für verfehlt. In unserer Foren-Community sind mittlerweile über 14.000 Mitglieder registriert - auch, weil die Nutzer wissen, dass wir sie und ihre rund 1000 Beiträge täglich sehr ernst nehmen. Unter dem Dach von augsburger-allgemeine.de bloggen mittlerweile 180 Leserinnen und Leser über das Geschehen in unserer Region - Inhalte, die wir ebenso wie die Forenbeiträge gerne und regelmäßig in unserer journalistischen Arbeit aufgreifen.

In unserem Mitmach-Portal &quot;Servus&quot; stellen sich Vereine in Texten und Bildern vor und Hobby-Fotografen präsentieren ihre besten Bilder. Über twitter.com/AZ_Augsburg informieren wir unsere derzeit 670 Follower minutenaktuell über das Geschehen in der Region und in der Redaktion – und reagieren dort auch auf Anregungen und Hinweise. 

Gleiches gilt übrigens für unsere Facebook-Seite www.facebook.com/AugsburgerAllgemeine, auf der die Redaktion nicht nur informiert, sondern bei Bedarf auch aktiv mit seinen derzeit 300 Fans diskutiert.

Zusammengefasst meine ich, dass Sie zu kurz springen, wenn Sie unsere (Online-)Aktivitäten auf ein - Ihrer Meinung nach - nicht mehr zeitgemäßes Layout und Personenzahlen reduzieren. Wir arbeiten und denken längst crossmedial und nutzen Online als spannenden und zukunftsträchtigen Kanal, um noch enger mit unseren Lesern/Usern/Kunden zu interagieren.

Dass man hier sicher noch Vieles optimieren kann, ist klar. Aber dabei helfen konstruktive Vorschläge mehr als plattes Drauflos-Schlagen im Rahmen einer notwendigen Debatte über Finanzierungswege der Zukunft. 

Viele Grüße aus Augsburg,

Sascha Borowski
Leiter Onlineredaktion
Augsburger Allgemeine</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Kollege Jakubetz,</p>
<p>schade, dass Ihre Recherchen zu augsburger-allgemeine.de sich offensichtlich auf einen Blick auf unser Impressum und unsere Startseite beschränkt haben. Ich meine, wer die Qualität und Innovationskraft eines Online-Angebots beurteilen möchte, sollte etwas genauer hinsehen.</p>
<p>Tatsächlich wird der Online-Auftritt der Augsburger Allgemeinen nicht nur von sechs Menschen gemacht. Hinter unserem Portal stecken 160 crossmedial arbeitende Kolleginnen und Kollegen, die aus 16 Lokalredaktionen und einer Mantelredaktion heraus aktuell berichten – in Texten, Bildern und Videos, für Print ebenso wie für Online und Mobile. Gerade die lokalen und regionalen Inhalte generieren wir nicht aus Agenturen; dahinter steckt journalistische Handarbeit vor Ort.</p>
<p>Crossmediales Arbeiten heißt bei der Augsburger Allgemeinen, dass wir online Inhalte anbieten, die bereits in Print erschienen sind &#8211; umgekehrt aber viele Inhalte auch zuerst online vermelden und erst<br />
anschließend für die Zeitung des kommenden Tages weiter aufbereiten.</p>
<p>Mit &#8220;Onlineportale, die sich aus ein paar Agenturmeldungen und einigen Zeitungstexten zusammensetzen&#8221; kann Augsburger Allgemeine online also nicht gemeint sein.</p>
<p>Auch den Vorwurf der fehlenden Interaktion halte ich für verfehlt. In unserer Foren-Community sind mittlerweile über 14.000 Mitglieder registriert &#8211; auch, weil die Nutzer wissen, dass wir sie und ihre rund 1000 Beiträge täglich sehr ernst nehmen. Unter dem Dach von augsburger-allgemeine.de bloggen mittlerweile 180 Leserinnen und Leser über das Geschehen in unserer Region &#8211; Inhalte, die wir ebenso wie die Forenbeiträge gerne und regelmäßig in unserer journalistischen Arbeit aufgreifen.</p>
<p>In unserem Mitmach-Portal &#8220;Servus&#8221; stellen sich Vereine in Texten und Bildern vor und Hobby-Fotografen präsentieren ihre besten Bilder. Über twitter.com/AZ_Augsburg informieren wir unsere derzeit 670 Follower minutenaktuell über das Geschehen in der Region und in der Redaktion – und reagieren dort auch auf Anregungen und Hinweise. </p>
<p>Gleiches gilt übrigens für unsere Facebook-Seite <a href="http://www.facebook.com/AugsburgerAllgemeine" rel="nofollow">http://www.facebook.com/AugsburgerAllgemeine</a>, auf der die Redaktion nicht nur informiert, sondern bei Bedarf auch aktiv mit seinen derzeit 300 Fans diskutiert.</p>
<p>Zusammengefasst meine ich, dass Sie zu kurz springen, wenn Sie unsere (Online-)Aktivitäten auf ein &#8211; Ihrer Meinung nach &#8211; nicht mehr zeitgemäßes Layout und Personenzahlen reduzieren. Wir arbeiten und denken längst crossmedial und nutzen Online als spannenden und zukunftsträchtigen Kanal, um noch enger mit unseren Lesern/Usern/Kunden zu interagieren.</p>
<p>Dass man hier sicher noch Vieles optimieren kann, ist klar. Aber dabei helfen konstruktive Vorschläge mehr als plattes Drauflos-Schlagen im Rahmen einer notwendigen Debatte über Finanzierungswege der Zukunft. </p>
<p>Viele Grüße aus Augsburg,</p>
<p>Sascha Borowski<br />
Leiter Onlineredaktion<br />
Augsburger Allgemeine</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Hugo E. Martin</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2009/10/30/munchner-realitatsverweigerertage/comment-page-1/#comment-7770</link>
		<dc:creator>Hugo E. Martin</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 08:06:02 +0000</pubDate>
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		<description>Ich denke, dass ist der fatale Irrtum dem viele (frühere) KollegenInnen anhängen, man könnte am Markt den Preis erzielen, den die Herstellung und Bereitstellung seines Produktes / seiner Dienstleistung &quot;halt&quot; kostet. 

Die wahre Herausforderung aber ist doch, seine &#039;Ware&#039; zu dem Preis herzustellen, welcher der Wertschätzung der Kunden entspricht und diese bereit sind dafür zu zahlen ... (und gleichzeitig für den Eigner lohnenswert ist).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke, dass ist der fatale Irrtum dem viele (frühere) KollegenInnen anhängen, man könnte am Markt den Preis erzielen, den die Herstellung und Bereitstellung seines Produktes / seiner Dienstleistung &#8220;halt&#8221; kostet. </p>
<p>Die wahre Herausforderung aber ist doch, seine &#8216;Ware&#8217; zu dem Preis herzustellen, welcher der Wertschätzung der Kunden entspricht und diese bereit sind dafür zu zahlen &#8230; (und gleichzeitig für den Eigner lohnenswert ist).</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Marian Semm</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2009/10/30/munchner-realitatsverweigerertage/comment-page-1/#comment-7769</link>
		<dc:creator>Marian Semm</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 05:56:51 +0000</pubDate>
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		<description>Oh, der Server hat noch Sommerzeit...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oh, der Server hat noch Sommerzeit&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Marian Semm</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2009/10/30/munchner-realitatsverweigerertage/comment-page-1/#comment-7768</link>
		<dc:creator>Marian Semm</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 05:55:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blog-cj.de/blog/?p=2602#comment-7768</guid>
		<description>Das Thema Paid Content wird ja sehr heiß diskutiert bei der Augsburger Allgemeinen. Ich habe dazu einen eher konstruktiven Vorschlag, 15 Euro würde ich bezahlen und das meine ich ernst, siehe hier.

http://www.marian-semm.de/2009/10/die-tinte-der-moenche-ueber-wertschoepfung-im-journalismus/

Bei den Kommentaren treffen wir uns wieder, m0mms schreibt, &quot;the industry is in denial.&quot;

Marian Semm</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema Paid Content wird ja sehr heiß diskutiert bei der Augsburger Allgemeinen. Ich habe dazu einen eher konstruktiven Vorschlag, 15 Euro würde ich bezahlen und das meine ich ernst, siehe hier.</p>
<p><a href="http://www.marian-semm.de/2009/10/die-tinte-der-moenche-ueber-wertschoepfung-im-journalismus/" rel="nofollow">http://www.marian-semm.de/2009/10/die-tinte-der-moenche-ueber-wertschoepfung-im-journalismus/</a></p>
<p>Bei den Kommentaren treffen wir uns wieder, m0mms schreibt, &#8220;the industry is in denial.&#8221;</p>
<p>Marian Semm</p>
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