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	<title>Kommentare zu: 2009/2010: Ein Jahresirgendwas</title>
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	<description>Anmerkungen eines Medienmenschen</description>
	<lastBuildDate>Sat, 11 Feb 2012 15:49:08 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Niccolo</title>
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		<dc:creator>Niccolo</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 23:45:24 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Vielleicht also — dies nur mal so als kleine Überlegung — wäre der 5. Geburtstag eine hübsche Gelegenheit, hier den Stecker zu ziehen&quot;

Ihre Entscheidung ist anscheinend für eine Fortsetzung des Blogs gefallen, obwohl es hier keinen großen Aufschrei oder Widerspruch gab?! ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Vielleicht also — dies nur mal so als kleine Überlegung — wäre der 5. Geburtstag eine hübsche Gelegenheit, hier den Stecker zu ziehen&#8221;</p>
<p>Ihre Entscheidung ist anscheinend für eine Fortsetzung des Blogs gefallen, obwohl es hier keinen großen Aufschrei oder Widerspruch gab?! <img src='http://www.blog-cj.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: S. Michael Westerholz</title>
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		<dc:creator>S. Michael Westerholz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 13:23:38 +0000</pubDate>
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		<description>Es sind die seltsamen, oft schlicht nicht nachvollziehbaren Schwankungen in einer Lokalzeitung, die verunsichern: 
So hat der Verleger des DONAUKURIER in Ingolstadt urplötzlich die Münchner Redaktion aufgelöst. Er versetzte die Mitarbeiterin dort nach Schrobenhausen, ihren ungemein angesehenen, weil erstklassig vernetzten  Kollegen wollte er als Springer (sic!) einsetzen. 
Den Vorgänger dieses Jürgen Fischer hatte noch Altverleger Dr. Reißmüller höchst persönlich vor die Türe gesetzt, als der seinerzeit die ganze Erbärmlichkeit eines bayerischen Ministerpräsidenten Max Streibl, CSU, ans Tageslicht brachte, ohne freilich zu wissen, dass Dr. Reißmüller Pate eines Kindes von Streibl war. Der damals gefeuerte Kollege gelangte über den SPIEGEL in die Münchner SZ-Redaktion und ist heute deren stellvertreternder Chefredakteur. 
Die teure Miete für die Räume in Landtagsnähe in München wird bis Ende September 2010 weiter fällig, sofern nicht eine andere Mietlösung gelingt.
Doch der selbe Verleger Georg Schäff erweitert gleichzeitig das lokale Engagement seiner Zeitung, die entgegen dem bundesdeutschen Trend bis vor zwei Jahren noch stetige Abonnenten-Zuwächse verzeichnete: Er öffnete in Kösching und Manching bei Ingolstadt je eine Miniredaktion mit je einer gestandenen Mitarbeiterin bzw. einem Mitarbeiter, die beide seit Jahrzehnten im Hause arbeiten.
Mit einem Wort: Schäff glaubt also nicht an das Ende des Produkts Tageszeitung. 
Übrigens schied zum Jahresende auch der langjährige Geschäftsführer Lichtenegger aus, der einst aus dem Hause PNP in Passau gekommen war. Durchaus verständlich, dass einige DK-Mitarbeiter aufgrund dieser letzten Neuigkeit einen tieferen Schluck als sonst aus der Sektflasche genommen haben nach dem Motto: Man muss ganz feste feiern, wenn Lichtenegger scheidet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es sind die seltsamen, oft schlicht nicht nachvollziehbaren Schwankungen in einer Lokalzeitung, die verunsichern:<br />
So hat der Verleger des DONAUKURIER in Ingolstadt urplötzlich die Münchner Redaktion aufgelöst. Er versetzte die Mitarbeiterin dort nach Schrobenhausen, ihren ungemein angesehenen, weil erstklassig vernetzten  Kollegen wollte er als Springer (sic!) einsetzen.<br />
Den Vorgänger dieses Jürgen Fischer hatte noch Altverleger Dr. Reißmüller höchst persönlich vor die Türe gesetzt, als der seinerzeit die ganze Erbärmlichkeit eines bayerischen Ministerpräsidenten Max Streibl, CSU, ans Tageslicht brachte, ohne freilich zu wissen, dass Dr. Reißmüller Pate eines Kindes von Streibl war. Der damals gefeuerte Kollege gelangte über den SPIEGEL in die Münchner SZ-Redaktion und ist heute deren stellvertreternder Chefredakteur.<br />
Die teure Miete für die Räume in Landtagsnähe in München wird bis Ende September 2010 weiter fällig, sofern nicht eine andere Mietlösung gelingt.<br />
Doch der selbe Verleger Georg Schäff erweitert gleichzeitig das lokale Engagement seiner Zeitung, die entgegen dem bundesdeutschen Trend bis vor zwei Jahren noch stetige Abonnenten-Zuwächse verzeichnete: Er öffnete in Kösching und Manching bei Ingolstadt je eine Miniredaktion mit je einer gestandenen Mitarbeiterin bzw. einem Mitarbeiter, die beide seit Jahrzehnten im Hause arbeiten.<br />
Mit einem Wort: Schäff glaubt also nicht an das Ende des Produkts Tageszeitung.<br />
Übrigens schied zum Jahresende auch der langjährige Geschäftsführer Lichtenegger aus, der einst aus dem Hause PNP in Passau gekommen war. Durchaus verständlich, dass einige DK-Mitarbeiter aufgrund dieser letzten Neuigkeit einen tieferen Schluck als sonst aus der Sektflasche genommen haben nach dem Motto: Man muss ganz feste feiern, wenn Lichtenegger scheidet.</p>
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		<title>Von: Ulrike Langer</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2009/12/30/20092010-ein-jahresirgendwas/comment-page-1/#comment-7881</link>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 23:22:22 +0000</pubDate>
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		<description>Vielen Dank für die Nennung! Auch ich habe dieses Abendessen in München in bester Erinnerung. Mit zumindest einer &quot;Ode an die Rheinzeitung&quot; ist wohl meine Titelgeschichte in der Oktober-Ausgabe des mediummagazin gemeint. Leider ist zumindest der Twitterstream von @RZChefredakteur seitdem etwas zu selbstreferenziell geworden.  Das ist mir auch aufgefallen. Ich würde allerdings nicht den gesamten Social Media Einstatz der Rheinzeitung durch die Brille dieses einen Accounts betrachten. Die probieren wenigstens als Regionalverlag auf mindestens einem halben Dutzend Innovationsbaustellen etwas Neues aus, statt nur nach einem Leistungsschutzrecht zu rufen. 

Du hast Recht, dass nach den vielen entscheidenen Vorjahren des Medienwandels 2010 zu einem ganz entscheidenden Jahr wird. Das sehe ich auch so ;-)

Und den letzten Absatz meinst Du doch nicht etwa ernst, oder? Ich habe zwar erst vor einem knappen Jahr Dein Blog abonniert, aber mir würde es sehr fehlen. Wenn Du ernstlich aufhören willst, werde ich eine ePetition starten, um Dich zum Weiterbloggen zu bewegen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für die Nennung! Auch ich habe dieses Abendessen in München in bester Erinnerung. Mit zumindest einer &#8220;Ode an die Rheinzeitung&#8221; ist wohl meine Titelgeschichte in der Oktober-Ausgabe des mediummagazin gemeint. Leider ist zumindest der Twitterstream von @RZChefredakteur seitdem etwas zu selbstreferenziell geworden.  Das ist mir auch aufgefallen. Ich würde allerdings nicht den gesamten Social Media Einstatz der Rheinzeitung durch die Brille dieses einen Accounts betrachten. Die probieren wenigstens als Regionalverlag auf mindestens einem halben Dutzend Innovationsbaustellen etwas Neues aus, statt nur nach einem Leistungsschutzrecht zu rufen. </p>
<p>Du hast Recht, dass nach den vielen entscheidenen Vorjahren des Medienwandels 2010 zu einem ganz entscheidenden Jahr wird. Das sehe ich auch so <img src='http://www.blog-cj.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Und den letzten Absatz meinst Du doch nicht etwa ernst, oder? Ich habe zwar erst vor einem knappen Jahr Dein Blog abonniert, aber mir würde es sehr fehlen. Wenn Du ernstlich aufhören willst, werde ich eine ePetition starten, um Dich zum Weiterbloggen zu bewegen.</p>
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