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	<title>Kommentare zu: Krise? Welche Krise?</title>
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	<description>Anmerkungen eines Medienmenschen</description>
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		<title>Von: Too much information &#187; Lesezeichen</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2010/03/29/krise-welche-krise/comment-page-1/#comment-9379</link>
		<dc:creator>Too much information &#187; Lesezeichen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 19:49:00 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Krise? Welche Krise? at JakBlog [...]</description>
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		<title>Von: Lesezeichen &#124; Too much information</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2010/03/29/krise-welche-krise/comment-page-1/#comment-8918</link>
		<dc:creator>Lesezeichen &#124; Too much information</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 10:05:12 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Krise? Welche Krise? at JakBlog [...]</description>
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	<item>
		<title>Von: Glanzlichter 6 &#171; &#8230;Kaffee bei mir?</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2010/03/29/krise-welche-krise/comment-page-1/#comment-8116</link>
		<dc:creator>Glanzlichter 6 &#171; &#8230;Kaffee bei mir?</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 13:52:38 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Christian Jakubetz Krise? Welche Krise? [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Christian Jakubetz Krise? Welche Krise? [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: vera</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2010/03/29/krise-welche-krise/comment-page-1/#comment-8097</link>
		<dc:creator>vera</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 18:58:22 +0000</pubDate>
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		<description>@inge seibel
YESSS. Auf der ganzen Linie.

@suann 
hardy prothmann, http://heddesheimblog.de/

eitelkeit: die paar köpfe, die so bekannt sind, daß sie sich das leisten können, kannst du an 10 fingern abzählen. und auch die waren irgendwann mal fleissig. manche sind es noch.
Fang mal &lt;a href=&quot;http://opalkatze.wordpress.com/2010/04/01/glanzlichter-5/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; an und lies dich bei den links und hier bei Christian jakubetz weiter durch, dann bekommst du ein ganz gutes bild.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@inge seibel<br />
YESSS. Auf der ganzen Linie.</p>
<p>@suann<br />
hardy prothmann, <a href="http://heddesheimblog.de/" rel="nofollow">http://heddesheimblog.de/</a></p>
<p>eitelkeit: die paar köpfe, die so bekannt sind, daß sie sich das leisten können, kannst du an 10 fingern abzählen. und auch die waren irgendwann mal fleissig. manche sind es noch.<br />
Fang mal <a href="http://opalkatze.wordpress.com/2010/04/01/glanzlichter-5/" rel="nofollow">hier</a> an und lies dich bei den links und hier bei Christian jakubetz weiter durch, dann bekommst du ein ganz gutes bild.</p>
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	<item>
		<title>Von: Neu im Kino: Ein echtes Wunder und es macht badda-boom - Gunnar Geller</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2010/03/29/krise-welche-krise/comment-page-1/#comment-8096</link>
		<dc:creator>Neu im Kino: Ein echtes Wunder und es macht badda-boom - Gunnar Geller</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 15:50:57 +0000</pubDate>
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		<description>[...] neue Magazin für Fußfetischisten am Kiosk liegt? Das nenne ich Mut, solch eine Neugründung gerade jetzt. (&#8221;Der [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] neue Magazin für Fußfetischisten am Kiosk liegt? Das nenne ich Mut, solch eine Neugründung gerade jetzt. (&#8221;Der [...]</p>
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		<title>Von: Markus Kater</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2010/03/29/krise-welche-krise/comment-page-1/#comment-8094</link>
		<dc:creator>Markus Kater</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 19:03:53 +0000</pubDate>
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		<description>Zur Einordnung: Ich arbeite seit 25 Jahren als Redakteur für Lokal- und Regionalzeitungen. Über einige Kommentare habe ich mich ein wenig geärgert.
@cjakubetz: Viele Verlage haben in den vergangenen 20 Jahren einen größeren Fehler gemacht. Sie haben Redakteure zu Mitarbeitern der Druckvorstufe ausgebildet. Redakteure bauen Veranstaltungsseiten, bringen Pressemitteilungen von Unternehmen, Verbänden und Pressestellen in eine Form, die den Leser nicht interessiert, oder redigieren sechs von acht Stunden ihrer Arbeitszeit Texte von freien Mitarbeitern, die auch nach intensiver Bearbeitung nicht ins Blatt gehörten. Wenn Redakteure ausschließlich so arbeiten, sind ihre Lokalzeitungen in aller Regel von wenig Qualität. Das ist Copy&amp;Paste-Journalimus. Und wo das so ist, da sind Redaktionen viel zu teuer. Das ist aber, auch in einigen Kommentaren zu diesem wieder einmal guten Stück, oft nur die Lieschen-Müller-Sicht auf die Zeitung. Es gibt auch in diesem Lande Redaktionen, die Wert darauf legen, dass auf dem teuren Papier, das sie täglich bedrucken lassen, eben nicht nur langweiliger Mist steht; sondern gut geschriebene und verständliche Stücke, die dem Leser Neuigkeiten bieten, ihm dabei helfen, etwas einzuordnen, Entscheidungen zu treffen. Es gibt Verlage und Redaktionen, die ihren Lesern täglich eine gute, mindestens ordentliche Zeitung bieten. Es gibt sogar Leser, die das so sehen;) Ich würde mir wünschen, dass wir das etwas differenzierter diskutierten. Und dann vielleicht auch erkennen, dass das, was einige Lokalredaktionen bieten, nicht so einfach zu ersetzen ist, zumindest nicht verlässlich. Bitte nicht falsch verstehen: Ich rede nicht von dem Vertriebsweg, nicht von Papier oder Bildschirmen, ich rede von Inhalten.
Zu den Kosten: Vermutlich hat Christian Jakubetz recht, wenn er schreibt, dass in vielen Redaktionen künftig weniger Journalisten arbeiten werden. Und vermutlich wird das in einigen Redaktionen auch dazu führen, dass die Qualität der Inhalte (weiter) leidet. Und vielleicht wird das sogar dazu führen, dass einige Zeitungen deshalb so viele Leser verlieren, dass sie über die Wupper gehen. Vermutlich wird es aber auch Redaktionen geben, die sich darüber intensiv Gedanken machen. Redaktionen, die zum Beispiel darüber nachdenken, wie sie sich besser organisieren. Redaktionen, die zum Beispiel darüber nachdenken, wie sie ihre Mitarbeiter besser aus- und weiterbilden. Redaktionen, die zum Beispiel darüber nachdenken, wie sie in social networks neue Leser oder User gewinnen. Es gibt ja gute Beispiele, in Koblenz oder Dortmund und anderswo. Und ganz vielleicht ist das sogar unsere Chance.
Es wird wichtig sein, dass wir aus Mitarbeitern der Druckvorstufe wieder Journalisten machen, oder, wenn das nicht mehr funktioniert, dass wir Mitarbeiter der Druckvorstufe durch Journalisten ersetzen. Durch solche, die Lust auf Geschichten und Lust auf Recherche und vor allem den Blick für den Leser und für den User haben. Und ja, das kostet Geld.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Einordnung: Ich arbeite seit 25 Jahren als Redakteur für Lokal- und Regionalzeitungen. Über einige Kommentare habe ich mich ein wenig geärgert.<br />
@cjakubetz: Viele Verlage haben in den vergangenen 20 Jahren einen größeren Fehler gemacht. Sie haben Redakteure zu Mitarbeitern der Druckvorstufe ausgebildet. Redakteure bauen Veranstaltungsseiten, bringen Pressemitteilungen von Unternehmen, Verbänden und Pressestellen in eine Form, die den Leser nicht interessiert, oder redigieren sechs von acht Stunden ihrer Arbeitszeit Texte von freien Mitarbeitern, die auch nach intensiver Bearbeitung nicht ins Blatt gehörten. Wenn Redakteure ausschließlich so arbeiten, sind ihre Lokalzeitungen in aller Regel von wenig Qualität. Das ist Copy&amp;Paste-Journalimus. Und wo das so ist, da sind Redaktionen viel zu teuer. Das ist aber, auch in einigen Kommentaren zu diesem wieder einmal guten Stück, oft nur die Lieschen-Müller-Sicht auf die Zeitung. Es gibt auch in diesem Lande Redaktionen, die Wert darauf legen, dass auf dem teuren Papier, das sie täglich bedrucken lassen, eben nicht nur langweiliger Mist steht; sondern gut geschriebene und verständliche Stücke, die dem Leser Neuigkeiten bieten, ihm dabei helfen, etwas einzuordnen, Entscheidungen zu treffen. Es gibt Verlage und Redaktionen, die ihren Lesern täglich eine gute, mindestens ordentliche Zeitung bieten. Es gibt sogar Leser, die das so sehen;) Ich würde mir wünschen, dass wir das etwas differenzierter diskutierten. Und dann vielleicht auch erkennen, dass das, was einige Lokalredaktionen bieten, nicht so einfach zu ersetzen ist, zumindest nicht verlässlich. Bitte nicht falsch verstehen: Ich rede nicht von dem Vertriebsweg, nicht von Papier oder Bildschirmen, ich rede von Inhalten.<br />
Zu den Kosten: Vermutlich hat Christian Jakubetz recht, wenn er schreibt, dass in vielen Redaktionen künftig weniger Journalisten arbeiten werden. Und vermutlich wird das in einigen Redaktionen auch dazu führen, dass die Qualität der Inhalte (weiter) leidet. Und vielleicht wird das sogar dazu führen, dass einige Zeitungen deshalb so viele Leser verlieren, dass sie über die Wupper gehen. Vermutlich wird es aber auch Redaktionen geben, die sich darüber intensiv Gedanken machen. Redaktionen, die zum Beispiel darüber nachdenken, wie sie sich besser organisieren. Redaktionen, die zum Beispiel darüber nachdenken, wie sie ihre Mitarbeiter besser aus- und weiterbilden. Redaktionen, die zum Beispiel darüber nachdenken, wie sie in social networks neue Leser oder User gewinnen. Es gibt ja gute Beispiele, in Koblenz oder Dortmund und anderswo. Und ganz vielleicht ist das sogar unsere Chance.<br />
Es wird wichtig sein, dass wir aus Mitarbeitern der Druckvorstufe wieder Journalisten machen, oder, wenn das nicht mehr funktioniert, dass wir Mitarbeiter der Druckvorstufe durch Journalisten ersetzen. Durch solche, die Lust auf Geschichten und Lust auf Recherche und vor allem den Blick für den Leser und für den User haben. Und ja, das kostet Geld.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Kristian</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2010/03/29/krise-welche-krise/comment-page-1/#comment-8091</link>
		<dc:creator>Kristian</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 18:38:03 +0000</pubDate>
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		<description>Ich möchte an dieser Stelle mal ein kleine Lanze für die Verlage brechen. Nicht bei allen sind Unternehmensberater an der Spitze und kalkulieren nur nach Kapazitäten, Mannstunden und Einnahmen/Ausgaben. Obwohl gern übersehen wird, dass auch ein Verlag letzten Endes ein Unternehmen ist, welches wirtschaftlich agieren muß und Produkte in einem Konkurrenzumfeld anbietet.Und da muß jede kaufmännische Überlegung gestattet sein, wenn auf einmal die Ausgaben die Einnahmen überschreiten.
Wie ist es denn in der Realität. Ein redakteur, der seit 15-20 Jahren im Verlag arbeitet, hat bis dato bestimmt 2-3 technische Änderungen des Redaktionssystems mitgemacht. Die hat er auch noch akzeptiert, da ja letzten Endes Papier bedruckt wurde. Jetzt soll er umdenken und seine Artikel auch webfähig machen oder sogar mobil. Die Fotos kommen von Fotographen, bei denen die Hälfte noch nicht einmal der Veröffentlichung im Web zugestimmt hat (wir reden nur von der eigenen Zeitungswebsite). Der redakteur nutzt das Internet aber nicht genauso wie die jungen, nachdrängenden Redakteure, nicht so selbstverständlich. Er selbst hat andere Lesegewohnheiten. Wie soll er nachvollziehen, wie das im Web aussehen soll. Und dann reden bestimmt bei der Hälfte der Verlage die Printredaktionssysteme nicht mit den schnell drangestrickten Onlinesystemen. Da muß man auf einmal ein wenig html können oder 5 Tools (für Bildergalerien oder Videos) benutzen, um einen halbwegs vernünftigen Onlineartikel draus zumachen....und bei der Hälfte fehlen dann die Fotos wg. siehe oben :) Was nun? Kündigen? Zu teuer, Redaktionsverbände, Gewerkschaft und, und, und. Ergebnis: Wir schhmeißen die jüngeren Kollegen raus, das ist nicht so teuer. Und somit unterscheiden sich inhaltlich und von der Aufbereitung her die Zeitungswebsites oftmals kaum von der Zeitung, bis hin zur Aktualität.
Wenn jetzt jemand im Verlag auf die Idee kommt, das Ruder herumzuwerfen, dann kommt immer sofort die Frage: Mit wem? Da ist kaum einer, der eine Idee hat, wie das im Web aussehen soll, es gibt keinen Masterplan im Zusammenspiel von Online und Print, leider.
Das soll kein Beitrag sein gegen die Journalismusbranche, ich denke, viele von euch kennen das aus eigener Erfahrung.
Zum Schluß: Was ist Qualitätsjournalismus? Was unterscheidet einen guten Journalisten von einem schlechteren? Ich denke, es geht hier nicht um Edelfedern, die 1 Woche Zeit haben für einen 5 Seiten-Artikel. Es geht um die eigene Meinung, es geht um Bewerten, um einen Guide im Dickicht der täglichen gleichen Meldungen aus zig Kanälen. Da sehe ich die Zukunft der Verlage, um auch Geld für Inhalte zu bekommen. Das was passiert ist, erfahre ich überall. Aber warum es passiert ist, was das evtl. für Folgen direkt für mich haben kann und auch in 2 Wochen noch einmal daran erinnern, wenn es schon alle wg. 1.000 anderen Meldungen wieder vergessen haben. Dafür würde ich zahlen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte an dieser Stelle mal ein kleine Lanze für die Verlage brechen. Nicht bei allen sind Unternehmensberater an der Spitze und kalkulieren nur nach Kapazitäten, Mannstunden und Einnahmen/Ausgaben. Obwohl gern übersehen wird, dass auch ein Verlag letzten Endes ein Unternehmen ist, welches wirtschaftlich agieren muß und Produkte in einem Konkurrenzumfeld anbietet.Und da muß jede kaufmännische Überlegung gestattet sein, wenn auf einmal die Ausgaben die Einnahmen überschreiten.<br />
Wie ist es denn in der Realität. Ein redakteur, der seit 15-20 Jahren im Verlag arbeitet, hat bis dato bestimmt 2-3 technische Änderungen des Redaktionssystems mitgemacht. Die hat er auch noch akzeptiert, da ja letzten Endes Papier bedruckt wurde. Jetzt soll er umdenken und seine Artikel auch webfähig machen oder sogar mobil. Die Fotos kommen von Fotographen, bei denen die Hälfte noch nicht einmal der Veröffentlichung im Web zugestimmt hat (wir reden nur von der eigenen Zeitungswebsite). Der redakteur nutzt das Internet aber nicht genauso wie die jungen, nachdrängenden Redakteure, nicht so selbstverständlich. Er selbst hat andere Lesegewohnheiten. Wie soll er nachvollziehen, wie das im Web aussehen soll. Und dann reden bestimmt bei der Hälfte der Verlage die Printredaktionssysteme nicht mit den schnell drangestrickten Onlinesystemen. Da muß man auf einmal ein wenig html können oder 5 Tools (für Bildergalerien oder Videos) benutzen, um einen halbwegs vernünftigen Onlineartikel draus zumachen&#8230;.und bei der Hälfte fehlen dann die Fotos wg. siehe oben <img src='http://www.blog-cj.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Was nun? Kündigen? Zu teuer, Redaktionsverbände, Gewerkschaft und, und, und. Ergebnis: Wir schhmeißen die jüngeren Kollegen raus, das ist nicht so teuer. Und somit unterscheiden sich inhaltlich und von der Aufbereitung her die Zeitungswebsites oftmals kaum von der Zeitung, bis hin zur Aktualität.<br />
Wenn jetzt jemand im Verlag auf die Idee kommt, das Ruder herumzuwerfen, dann kommt immer sofort die Frage: Mit wem? Da ist kaum einer, der eine Idee hat, wie das im Web aussehen soll, es gibt keinen Masterplan im Zusammenspiel von Online und Print, leider.<br />
Das soll kein Beitrag sein gegen die Journalismusbranche, ich denke, viele von euch kennen das aus eigener Erfahrung.<br />
Zum Schluß: Was ist Qualitätsjournalismus? Was unterscheidet einen guten Journalisten von einem schlechteren? Ich denke, es geht hier nicht um Edelfedern, die 1 Woche Zeit haben für einen 5 Seiten-Artikel. Es geht um die eigene Meinung, es geht um Bewerten, um einen Guide im Dickicht der täglichen gleichen Meldungen aus zig Kanälen. Da sehe ich die Zukunft der Verlage, um auch Geld für Inhalte zu bekommen. Das was passiert ist, erfahre ich überall. Aber warum es passiert ist, was das evtl. für Folgen direkt für mich haben kann und auch in 2 Wochen noch einmal daran erinnern, wenn es schon alle wg. 1.000 anderen Meldungen wieder vergessen haben. Dafür würde ich zahlen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: suann</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2010/03/29/krise-welche-krise/comment-page-1/#comment-8089</link>
		<dc:creator>suann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 16:12:32 +0000</pubDate>
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		<description>hi all, 
als absoluter laie mal eine ganz dumme frage.
warum schließen sich nicht regional mehrere blogger zusammen und kreieren einen regionalen blog? ich bin absolut sicher, dass damit 
a) die freien journalisten mal zunaechst eine plattform haetten
b) die leser ein groesseres interesse an diesem ( regionalen ) blog haetten als an den &quot; ueberholten &quot; printmedien
c) damit sogar geld verdient werden wuerde ( nicht im ersten halbjahr, aber ganz sicher im laufe von acht monaten
d) das bereits sehr erfolgreiche medium ist die &quot;huffington post&quot;
wenn fuer so etwas interesse bestuende wuerde ich sogar &quot;ehrenamtlich &quot; noch ein paar ideen einbringen und das projekt mit anleiern.
suann

ps.oder ist die &quot; eitelkeit &quot; deutscher journalisten so gross, dass sie sich nur gut uehlen, wenn sie ihren namen in einem printmedium finden?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hi all,<br />
als absoluter laie mal eine ganz dumme frage.<br />
warum schließen sich nicht regional mehrere blogger zusammen und kreieren einen regionalen blog? ich bin absolut sicher, dass damit<br />
a) die freien journalisten mal zunaechst eine plattform haetten<br />
b) die leser ein groesseres interesse an diesem ( regionalen ) blog haetten als an den &#8221; ueberholten &#8221; printmedien<br />
c) damit sogar geld verdient werden wuerde ( nicht im ersten halbjahr, aber ganz sicher im laufe von acht monaten<br />
d) das bereits sehr erfolgreiche medium ist die &#8220;huffington post&#8221;<br />
wenn fuer so etwas interesse bestuende wuerde ich sogar &#8220;ehrenamtlich &#8221; noch ein paar ideen einbringen und das projekt mit anleiern.<br />
suann</p>
<p>ps.oder ist die &#8221; eitelkeit &#8221; deutscher journalisten so gross, dass sie sich nur gut uehlen, wenn sie ihren namen in einem printmedium finden?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ulrich Voß</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2010/03/29/krise-welche-krise/comment-page-1/#comment-8087</link>
		<dc:creator>Ulrich Voß</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 09:09:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blog-cj.de/blog/?p=3097#comment-8087</guid>
		<description>Gute Analyse! Endlich mal (wieder) jemand, der das Thema aus ökonomischer Sicht angeht. Es wird nämlich IMHO zu viel über die mangelnde Qualität im Journalismus diskutiert und zu wenig über die Finanzierbarkeit von Qualität. Das erste Problem erledigt sich IMHO ganz schnell von alleine (und damit auch der Job für die Hälfte der deutschen Journalisten, denn diese produzieren im Moment schlechte Qualität und das langsam und teuer). Aber das spannende Problem, das noch zu lösen ist: Wer produziert und finanziert in Zukunft den guten Teil? Die Patentlösung dafür habe ich leider auch nicht. Nur eines ist klar: Durch Sparen geht das sicherlich nicht ...

Nur den Vergleich mit dem iPad verstehe ich nicht. Hier überschätzt sich die Presse, wenn sie denkt, dass das 500 Euro an Apple sind, die eigentlich die Presse verdient hätte. Das Teil kann viel mehr, als Printprodukte anzeigen. Anders gesagt: Das iPad würde sich auch verkaufen, wenn nicht ein einziges klassisches Printprodukt darauf verfügbar wäre. Jede Wette!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gute Analyse! Endlich mal (wieder) jemand, der das Thema aus ökonomischer Sicht angeht. Es wird nämlich IMHO zu viel über die mangelnde Qualität im Journalismus diskutiert und zu wenig über die Finanzierbarkeit von Qualität. Das erste Problem erledigt sich IMHO ganz schnell von alleine (und damit auch der Job für die Hälfte der deutschen Journalisten, denn diese produzieren im Moment schlechte Qualität und das langsam und teuer). Aber das spannende Problem, das noch zu lösen ist: Wer produziert und finanziert in Zukunft den guten Teil? Die Patentlösung dafür habe ich leider auch nicht. Nur eines ist klar: Durch Sparen geht das sicherlich nicht &#8230;</p>
<p>Nur den Vergleich mit dem iPad verstehe ich nicht. Hier überschätzt sich die Presse, wenn sie denkt, dass das 500 Euro an Apple sind, die eigentlich die Presse verdient hätte. Das Teil kann viel mehr, als Printprodukte anzeigen. Anders gesagt: Das iPad würde sich auch verkaufen, wenn nicht ein einziges klassisches Printprodukt darauf verfügbar wäre. Jede Wette!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: stilstand&#187; Blogarchiv &#187; Freischwebende Intellektuelle</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2010/03/29/krise-welche-krise/comment-page-1/#comment-8086</link>
		<dc:creator>stilstand&#187; Blogarchiv &#187; Freischwebende Intellektuelle</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 09:07:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blog-cj.de/blog/?p=3097#comment-8086</guid>
		<description>[...] ich das erzähle? Nun - ein Artikel des Kollegen Jakubetz über die massenhafte Freisetzung von Journalisten durch eine ebenso folgenblinde wie vereinte [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] ich das erzähle? Nun &#8211; ein Artikel des Kollegen Jakubetz über die massenhafte Freisetzung von Journalisten durch eine ebenso folgenblinde wie vereinte [...]</p>
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