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Anmerkungen eines Medienmenschen

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Wie das iPhone zum Arbeitsgerät wird

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Ich würde jetzt so gerne sagen: Apple ist doof. Seht ihr, alles wieder nur gehypt, viel heiße Luft und Brimborium um beinahe nichts. Dummerweise geht das nicht. Weil das iPhone 4 (sorry, dass jetzt auch in diesem Blog darüber geschrieben wird) sogar für uns Journalisten eine neue Perspektive bietet. Ob Apple mal soeben die Flip gekillt habe, wie Markus Hündgen gestern bei Twitter vermutete — soweit würde ich aus unterschiedlichen Gründen nicht gehen. Aber sicher ist: Man ist mit dem neuen iPhone sehr viel besser gegen multimediale Eventualitäten gewappnet als mit dem aktuellen Gerät (zugegeben, dazu gehört erst mal nicht sehr viel, die jetzige Kamera im iPhone ist ein eher schlechter Witz).

Künftig also das hier: Kamera mit 5 Megapixel Auflösung, HD-fähig, mit einer Mini-Ausgabe von iMovie sogar rudimentär schnittfähig, das ist schon ein interessanter Gedanke. Die Arbeit mobiler (Lokal-)Journalisten würde sich nochmal ein Stück vereinfachen und ihr gleichzeitig ganz neue Möglichkeiten eröffnen. Man hätte also künftig sein zumindest grundlegendes Video- und Fotoequipment in der Hosentasche, mit all seinen natürlichen Einschränkungen, aber immerhin. Wenn ich daran denke, wie lange es zu meinen analogen Volontärszeiten gedauert hat, bis ich wenigstens meine Fototasche zusammengepackt hatte und bis ich dann vor Ort den ganzen Plunder wieder zusammengeschraubt hatte…

Auf der anderen Seite sieht man angesichts dessen,wie weit Möglichkeiten und Realität in vielen Häusern zunehmend auseinanderklaffen. Klar ist es toll, was Winzlinge wie das iPhone mittlerweile so alles können. Umso dramatischer nimmt es sich dann aus, vergleicht man, wie wenig der eine oder andere aus der Branche auf der Pfanne hat.

Written by cjakubetz

Juni 8th, 2010 at 10:03 am

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