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	<title>Kommentare zu: Es gibt keine Presse mehr</title>
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	<description>Anmerkungen eines Medienmenschen</description>
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		<title>Von: Wolf Eveling und Ansgar Schneider: Tiraden der Brüder im Geiste at JakBlog</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2010/07/22/es-gibt-keine-presse-mehr/comment-page-1/#comment-10744</link>
		<dc:creator>Wolf Eveling und Ansgar Schneider: Tiraden der Brüder im Geiste at JakBlog</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 15:55:12 +0000</pubDate>
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		<description>[...] dann rot sieht, wenn es um öffentlich-rechtliches Fernsehen geht (in der FAZ vertrat er mal die abenteuerliche These, ARD und ZDF bedrohten durch ihre Online-Aktivitäten die freie Presse in Deutschland). Wenn also [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] dann rot sieht, wenn es um öffentlich-rechtliches Fernsehen geht (in der FAZ vertrat er mal die abenteuerliche These, ARD und ZDF bedrohten durch ihre Online-Aktivitäten die freie Presse in Deutschland). Wenn also [...]</p>
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		<title>Von: Streit um öffentlich-rechtliche Onlinepräsenz</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2010/07/22/es-gibt-keine-presse-mehr/comment-page-1/#comment-8359</link>
		<dc:creator>Streit um öffentlich-rechtliche Onlinepräsenz</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 19:43:27 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Dazu ein paar interessante und weiterführende Gedanken von Christian Jakubetz: &#8220;Die Welt von Michael Hanfeld (dessen Sachen ich ansonsten übrigens ziemlich gerne lese) best... [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Dazu ein paar interessante und weiterführende Gedanken von Christian Jakubetz: &#8220;Die Welt von Michael Hanfeld (dessen Sachen ich ansonsten übrigens ziemlich gerne lese) best&#8230; [...]</p>
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		<title>Von: Andreas</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2010/07/22/es-gibt-keine-presse-mehr/comment-page-1/#comment-8358</link>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 13:12:58 +0000</pubDate>
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		<description>Rundfunk im Sinne einer informationellen Grundversorgung zur Erhaltung der Meinungsvielfalt über technische Aspekte zu definieren, ergibt keinen Sinn, bzw. ist bewußt irreführend. Natürlich ist das Internet kein &quot;Rundfunk&quot; , das hatte ich bereits erwähnt. Man hat historisch das definiert, was damals einer möglichst breiten Bevölkerungsschicht als Informations(massen-)medium zu günstigen Preisen zur Verfügung stand, nämlich Rundfunk und/oder Fernsehen. Niemand wird bestreiten, dass die  17 Euro monatlich mit einer erheblichen Informationsfülle durchschnittlich deutlich kostengünstiger sind als das Abo einer einzelnen Tageszeitung.

Heute tritt das Internet als Zugangsmedium hinzu und wird die klassischen Medien teilweise verdrängen. Dreiviertel aller Haushalte (Daten ECIN Anfang 2009)  haben Internetzugang. Das heißt, dass vermutlich 90% oder mehr der Bürger Zugriff auf das Internet haben. Ein Massenmedium. Wenn etwas ein Massenmedium darstellt, muss es im Sinne des Rundfunkauftrags bedient werden, zumal auch die Dauer der Nutzung ständig steigt: Sei es durchs Webradio mit oder ohne Börsenticker, durch Streamen von Filmen, Serien etc. oder durch die &quot;klassische&quot; aktive  Informationsbeschaffung. Deren Anteil geht auf Kosten des Konsums zurück. Bereits jetzt sind eine Vielzahl von Endgeräten verfügbar und werden gekauft, die mindestens als Alternative Streaming anbieten oder sogar nur Webinhalte wiedergeben können. Dies gilt auch für den mobilen Bereich (Autoradios).

Was die Verlage angeht, sehe ich die Pressefreiheit nicht gefährdet. Wie auch? Sollen sie doch weiterhin Zeitschriften und Magazine DRUCKEN. Alles andere müssen sie sich verdienen.

Wo ist das Recht der Verlage, im Internet Geld unter Ausschluß potentieller Konkurrenten zu verdienen? Sowas nennt man Protektionismus.  Bislang hat es die Printwirtschaft auch nicht gestört, dass Radio und Fernsehen die gleichen oder ähnliche Inhalte anbieten - und abrufbar per Internet sind sie auch schon lange. Nur weil die Printwirtschaft mittlerweile erkannt hat, dass sie  nicht in der Lage ist, ausreichend attraktive und profilstarke Angebote zu erstellen, die auch ihre zahlenden Nutzer fänden, muss man sie doch für ihr eigenes Unvermögen nicht auch noch belohnen.

Der Zugang zur Informationsvielfalt schafft erst (Wahl-)freiheit. Diese Vielfalt sehe ich durch private Anbieter mit wirtschaftlichen Zwängen allein nicht gewährleistet. Die bisherigen privaten TV-Sender, als Beispiel, sind durch Auflagen gehalten, Nachrichtenformate anzubieten um als Vollprogramm gelten zu können. Wie das aussieht, weiß man ja. 

Die Angebote privater Sender sind austauschbar und regelmäßig auf Unterhaltung, bestenfalls Edutainment beschränkt.  Gleiches ist zunehmend im Printbereich zu bemerken. 

Auch die Verlage als vermeintliche Bediener der Masse zeichnen sich derzeit nicht durch Marktintelligenz aus, sondern durch plumpen Lobbyismus.

Es ist bestenfalls kurzsichtig zu glauben, dass das Internet sich nicht ändert und das dazugehörige Nutzerverhalten.  Beispiel: Weil zum WM-Endspiel kein Fernseher verfügbar war, 

haben Freunde und ich das Streamingangebot der ÖR angenommen und das Endspiel in einer kaum vom Fernsehen zu unterscheidenden guten Qualität auf einem in den Garten gestellen 24-Zöller Mac gesehen (per W-Lan!). Das war vor 5 Jahren frommer Wunsch, aber nicht Realität. Mit steigender Bandbreite wird sich die Nutzung zunehmend verstärken und weiter verändern.  

Auch die privaten Fernsehsender werden ihr Angebot stetig ausbauen, vielleicht etwas dafür verlangen - das sieht man bereits jetzt bei den Aufschlägen in bestimmten Netzen, der Nutzer muss für die RTL-Gruppe bereits jetzt 50 Euro im Jahr zahlen wenn er HD-Qualität über Satellit haben will, siehe http://www.hd-plus.de/reload .

Fazit:  Das Medienverhalten der Bürger ändert sich. Aus verschiedenen Gründen waren die klassischen Inhalteanbieter wie Tageszeitungsverlage nicht willens oder in der Lage, den Nutzertransfer für sich zu nutzen. Also schicken sie ihre Lobbyisten los. Sollen sie doch. Ein Recht darauf haben sie aber nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Rundfunk im Sinne einer informationellen Grundversorgung zur Erhaltung der Meinungsvielfalt über technische Aspekte zu definieren, ergibt keinen Sinn, bzw. ist bewußt irreführend. Natürlich ist das Internet kein &#8220;Rundfunk&#8221; , das hatte ich bereits erwähnt. Man hat historisch das definiert, was damals einer möglichst breiten Bevölkerungsschicht als Informations(massen-)medium zu günstigen Preisen zur Verfügung stand, nämlich Rundfunk und/oder Fernsehen. Niemand wird bestreiten, dass die  17 Euro monatlich mit einer erheblichen Informationsfülle durchschnittlich deutlich kostengünstiger sind als das Abo einer einzelnen Tageszeitung.</p>
<p>Heute tritt das Internet als Zugangsmedium hinzu und wird die klassischen Medien teilweise verdrängen. Dreiviertel aller Haushalte (Daten ECIN Anfang 2009)  haben Internetzugang. Das heißt, dass vermutlich 90% oder mehr der Bürger Zugriff auf das Internet haben. Ein Massenmedium. Wenn etwas ein Massenmedium darstellt, muss es im Sinne des Rundfunkauftrags bedient werden, zumal auch die Dauer der Nutzung ständig steigt: Sei es durchs Webradio mit oder ohne Börsenticker, durch Streamen von Filmen, Serien etc. oder durch die &#8220;klassische&#8221; aktive  Informationsbeschaffung. Deren Anteil geht auf Kosten des Konsums zurück. Bereits jetzt sind eine Vielzahl von Endgeräten verfügbar und werden gekauft, die mindestens als Alternative Streaming anbieten oder sogar nur Webinhalte wiedergeben können. Dies gilt auch für den mobilen Bereich (Autoradios).</p>
<p>Was die Verlage angeht, sehe ich die Pressefreiheit nicht gefährdet. Wie auch? Sollen sie doch weiterhin Zeitschriften und Magazine DRUCKEN. Alles andere müssen sie sich verdienen.</p>
<p>Wo ist das Recht der Verlage, im Internet Geld unter Ausschluß potentieller Konkurrenten zu verdienen? Sowas nennt man Protektionismus.  Bislang hat es die Printwirtschaft auch nicht gestört, dass Radio und Fernsehen die gleichen oder ähnliche Inhalte anbieten &#8211; und abrufbar per Internet sind sie auch schon lange. Nur weil die Printwirtschaft mittlerweile erkannt hat, dass sie  nicht in der Lage ist, ausreichend attraktive und profilstarke Angebote zu erstellen, die auch ihre zahlenden Nutzer fänden, muss man sie doch für ihr eigenes Unvermögen nicht auch noch belohnen.</p>
<p>Der Zugang zur Informationsvielfalt schafft erst (Wahl-)freiheit. Diese Vielfalt sehe ich durch private Anbieter mit wirtschaftlichen Zwängen allein nicht gewährleistet. Die bisherigen privaten TV-Sender, als Beispiel, sind durch Auflagen gehalten, Nachrichtenformate anzubieten um als Vollprogramm gelten zu können. Wie das aussieht, weiß man ja. </p>
<p>Die Angebote privater Sender sind austauschbar und regelmäßig auf Unterhaltung, bestenfalls Edutainment beschränkt.  Gleiches ist zunehmend im Printbereich zu bemerken. </p>
<p>Auch die Verlage als vermeintliche Bediener der Masse zeichnen sich derzeit nicht durch Marktintelligenz aus, sondern durch plumpen Lobbyismus.</p>
<p>Es ist bestenfalls kurzsichtig zu glauben, dass das Internet sich nicht ändert und das dazugehörige Nutzerverhalten.  Beispiel: Weil zum WM-Endspiel kein Fernseher verfügbar war, </p>
<p>haben Freunde und ich das Streamingangebot der ÖR angenommen und das Endspiel in einer kaum vom Fernsehen zu unterscheidenden guten Qualität auf einem in den Garten gestellen 24-Zöller Mac gesehen (per W-Lan!). Das war vor 5 Jahren frommer Wunsch, aber nicht Realität. Mit steigender Bandbreite wird sich die Nutzung zunehmend verstärken und weiter verändern.  </p>
<p>Auch die privaten Fernsehsender werden ihr Angebot stetig ausbauen, vielleicht etwas dafür verlangen &#8211; das sieht man bereits jetzt bei den Aufschlägen in bestimmten Netzen, der Nutzer muss für die RTL-Gruppe bereits jetzt 50 Euro im Jahr zahlen wenn er HD-Qualität über Satellit haben will, siehe <a href="http://www.hd-plus.de/reload" rel="nofollow">http://www.hd-plus.de/reload</a> .</p>
<p>Fazit:  Das Medienverhalten der Bürger ändert sich. Aus verschiedenen Gründen waren die klassischen Inhalteanbieter wie Tageszeitungsverlage nicht willens oder in der Lage, den Nutzertransfer für sich zu nutzen. Also schicken sie ihre Lobbyisten los. Sollen sie doch. Ein Recht darauf haben sie aber nicht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Lesetipps f&#252;r den 23. Juli &#124; Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2010/07/22/es-gibt-keine-presse-mehr/comment-page-1/#comment-8356</link>
		<dc:creator>Lesetipps f&#252;r den 23. Juli &#124; Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 07:16:06 +0000</pubDate>
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		<description>[...] JakBlog: Es gibt keine Presse mehr: Es gibt keine Presse mehr. Vielleicht muss man diese merkwürdige und dennoch naheliegende [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] JakBlog: Es gibt keine Presse mehr: Es gibt keine Presse mehr. Vielleicht muss man diese merkwürdige und dennoch naheliegende [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Texhnolyze</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2010/07/22/es-gibt-keine-presse-mehr/comment-page-1/#comment-8351</link>
		<dc:creator>Texhnolyze</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 16:33:37 +0000</pubDate>
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		<description>Ich schließe mich der Aussage von S. Arenz an.

Internet ist kein Rundfunk sondern Telemedium.

Aus historischer Sicht mag es Gründe für ÖR Anbieter im Rundfunk gegeben haben. Diese gibt es im Internet aber nicht. 
Wenn man der Meinung ist man bräuchte auch im Internet ÖR Anbieter mit ihren &quot;Vorteilen&quot; (Es gibt tatsächlich Menschen die glauben der journalistische und kulturelle Beitrag der ÖR sei unverzichtbar) muss man auch erklären warum es nicht in allen anderen Medienbereichen ÖR Anbieter gibt z. B. ÖR Presse- und Buchverlage (Wie kann man nur Kommerz orientierten Firmen wie der z. B. dem Suhrkamp Verlag die deutsche literarische Kulturlandschaft überlassen ohne ein entsprechendes ÖR Angebot?).

Die angebliche besondere Gefährlichkeit (Breitenwirkung, Suggestivkraft) des Rundfunks (böser Volksempfänger), und die daraus gefolgerte Begründung für ÖR Rundfunk, halte ich für empirisch nicht belegt, sondern für ein Hirngespinst von gewissen Medientheoretikern (ähnlich dem Hirngespinst was angeblich jugendgefährdende Medien anbelangt). In Anbetracht der tatsächlichen Macht der Axel Springer Presse halte ich die Hypothese der besonderen Gefährlichkeit des Rundfunks gar für widerlegt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schließe mich der Aussage von S. Arenz an.</p>
<p>Internet ist kein Rundfunk sondern Telemedium.</p>
<p>Aus historischer Sicht mag es Gründe für ÖR Anbieter im Rundfunk gegeben haben. Diese gibt es im Internet aber nicht.<br />
Wenn man der Meinung ist man bräuchte auch im Internet ÖR Anbieter mit ihren &#8220;Vorteilen&#8221; (Es gibt tatsächlich Menschen die glauben der journalistische und kulturelle Beitrag der ÖR sei unverzichtbar) muss man auch erklären warum es nicht in allen anderen Medienbereichen ÖR Anbieter gibt z. B. ÖR Presse- und Buchverlage (Wie kann man nur Kommerz orientierten Firmen wie der z. B. dem Suhrkamp Verlag die deutsche literarische Kulturlandschaft überlassen ohne ein entsprechendes ÖR Angebot?).</p>
<p>Die angebliche besondere Gefährlichkeit (Breitenwirkung, Suggestivkraft) des Rundfunks (böser Volksempfänger), und die daraus gefolgerte Begründung für ÖR Rundfunk, halte ich für empirisch nicht belegt, sondern für ein Hirngespinst von gewissen Medientheoretikern (ähnlich dem Hirngespinst was angeblich jugendgefährdende Medien anbelangt). In Anbetracht der tatsächlichen Macht der Axel Springer Presse halte ich die Hypothese der besonderen Gefährlichkeit des Rundfunks gar für widerlegt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Igel</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2010/07/22/es-gibt-keine-presse-mehr/comment-page-1/#comment-8349</link>
		<dc:creator>Igel</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 15:12:26 +0000</pubDate>
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		<description>S. Arenz hat mit seiner Analyse vollkommen recht. Hinzufügen möchte ich noch, dass ARD und ZDF eine Stellung genießen, die ihnen nicht zusteht. Denn nach Meinung des Bundesverfassungsgerichtes genienßen ARD und ZDF Verfassungsrang. Das ist einmalig in Europa. Selbst dei BBC hat diesen Status nicht. 
Wer ARD und ZDF die Macht gibt, im Internet aktiv zu sein, gibt ihnen die Macht die Pressefreiheit faktisch einzuschränken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>S. Arenz hat mit seiner Analyse vollkommen recht. Hinzufügen möchte ich noch, dass ARD und ZDF eine Stellung genießen, die ihnen nicht zusteht. Denn nach Meinung des Bundesverfassungsgerichtes genienßen ARD und ZDF Verfassungsrang. Das ist einmalig in Europa. Selbst dei BBC hat diesen Status nicht.<br />
Wer ARD und ZDF die Macht gibt, im Internet aktiv zu sein, gibt ihnen die Macht die Pressefreiheit faktisch einzuschränken.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: S. Arenz</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2010/07/22/es-gibt-keine-presse-mehr/comment-page-1/#comment-8348</link>
		<dc:creator>S. Arenz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 13:35:31 +0000</pubDate>
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		<description>Hm.

Also ich kann Hanfelds Beitrag gut nachvollziehen, den obigen Beitrag weniger.

Es geht letztlich um die Frage, ob und inwieweit der öffentlich-rechtliche Rundfunk ins Internet gehört. Dazu muss man sich darüber im klaren sein, dass die Daseinsberechtigung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks seit Jahren stets immer komplizierter ausfällt (siehe BVerfG-Entscheidungen). Anfangs war es die Frequenzknappheit im Rundfunkbereich, später wurde es der Rundfunkauftrag bzw. die aufgrund ihrer Werbefinanzierung (angemerkt: angeblich) beschränkte Fähigkeit der privaten Rundfunkanbieter, eine umfassende Grundversorgung und Meinungsvielfalt anzubieten. Angeführt wurde stets auch die besondere Bedeutung des Rundfunks aufgrund seiner Breitenwirkung und Suggestionskraft. Man könnte dieser Argumentation mit guten Gründen begegnen, aber egal.

Im Internet liegt kein klassischer Rundfunk vor. Es fehlt an der klassischen Eigenschaft von Rundfunk, dass die Inhalte zeitgleich ausgestrahlt und empfangen werden. Es fehlt an der klassischen Eigenschaft, dass die Inhalte an die Empfänger &quot;rundverteilt&quot; werden. Vielmehr werden im Internet die Inhalte durch die Nutzer aktiv ausgewählt etc. pp. Eine gewisse rundfunkähnliche Besonderheit liegt dann vor, wenn Videos in Websites eingebunden werden. Lediglich dort, wo Live-Streams angeboten werden, lässt sich noch so etwas wie &quot;klassischer Rundfunk&quot; beobachten. Internet-Dienste werden daher als &quot;Zwischending&quot;, als sog. &quot;Telemedien&quot;, bezeichnet.

Besteht nun eine Berechtigung für öffentlich-rechtliche Anbieter im Internet? Ich denke nein. Es gibt schließlich auch im Bereich der Presse - Zeitungen und Zeitschriften - keinen Bedarf für einen öffentlich-rechtlichen Anbieter. Eine öffentlich-rechtliche Zeitung - absurd. Warum ist das absurd? Weil im Bereich der Presse hierfür keine Notwendigkeit besteht, u.a. weil die Meinungsvielfalt unproblematisch gewährleistet ist, weil die Abhängigkeit von der Werbeindustrie gering ist, weil die Nutzer (Leser) für die Inhalte zahlen, weil es der Presse an der besonderen &quot;Gefährlichkeit&quot; des Rundfunks mangelt.

Wie ist das im Internet? Hier besteht eine übergroße Meinungsvielfalt. Zahlreiche (seriöse) Verlage stellen ihre Zeitungen online. Auch besteht die Möglichkeit, die Inhalte durch die Nutzer bezahlen zu lassen. Die Möglichkeiten einer Einflussnahme durch die Werbeindustrie sind also geringer als im Bereich des Fernsehens. Die Inhalte sind teilweise reiner Text, versehen mit Bildern - wie in einer Zeitung -, teilweise auch eine multimediale Verknüpfung mit Videos, Ton oder Live-Streams. Gleichwohl kann jeder Nutzer selbst auswählen, was er sich anschaut. Er kann sich auf Texte beschränken, er kann Videos anschauen, er kann alles tun, was er will. Die besondere Gefahr des Rundfunks, die darin liegt, dass der Nutzer &quot;überflutet&quot; wird mit den Informationen, liegt im Internet daher gerade nicht vor.

Ich sehe schlicht keine mögliche Argumentation, warum öffentlich-rechtlicher Rundfunk im Internet mit eigenen Angeboten vorhanden sein müsste. Wer das fordert, muss begründen können, worin der explizite, entscheidende Unterschied zum Pressewesen liegen soll, in welchem es gerade keine öffentlich-rechtlichen Anbieter gibt. Und warum den privaten Anbietern im Bereich des Internets, die sich durch Werbefinanzierung oder Nutzerzahlungen finanzieren müssen, eine gebührenfinanzierte öffentlich-rechtliche Konkurrenz erwachsen soll.

Das einzig sinnvolle ist, ohnehin schon ausgestrahlte Angebote im Fernsehen auch im Internet vorzuhalten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hm.</p>
<p>Also ich kann Hanfelds Beitrag gut nachvollziehen, den obigen Beitrag weniger.</p>
<p>Es geht letztlich um die Frage, ob und inwieweit der öffentlich-rechtliche Rundfunk ins Internet gehört. Dazu muss man sich darüber im klaren sein, dass die Daseinsberechtigung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks seit Jahren stets immer komplizierter ausfällt (siehe BVerfG-Entscheidungen). Anfangs war es die Frequenzknappheit im Rundfunkbereich, später wurde es der Rundfunkauftrag bzw. die aufgrund ihrer Werbefinanzierung (angemerkt: angeblich) beschränkte Fähigkeit der privaten Rundfunkanbieter, eine umfassende Grundversorgung und Meinungsvielfalt anzubieten. Angeführt wurde stets auch die besondere Bedeutung des Rundfunks aufgrund seiner Breitenwirkung und Suggestionskraft. Man könnte dieser Argumentation mit guten Gründen begegnen, aber egal.</p>
<p>Im Internet liegt kein klassischer Rundfunk vor. Es fehlt an der klassischen Eigenschaft von Rundfunk, dass die Inhalte zeitgleich ausgestrahlt und empfangen werden. Es fehlt an der klassischen Eigenschaft, dass die Inhalte an die Empfänger &#8220;rundverteilt&#8221; werden. Vielmehr werden im Internet die Inhalte durch die Nutzer aktiv ausgewählt etc. pp. Eine gewisse rundfunkähnliche Besonderheit liegt dann vor, wenn Videos in Websites eingebunden werden. Lediglich dort, wo Live-Streams angeboten werden, lässt sich noch so etwas wie &#8220;klassischer Rundfunk&#8221; beobachten. Internet-Dienste werden daher als &#8220;Zwischending&#8221;, als sog. &#8220;Telemedien&#8221;, bezeichnet.</p>
<p>Besteht nun eine Berechtigung für öffentlich-rechtliche Anbieter im Internet? Ich denke nein. Es gibt schließlich auch im Bereich der Presse &#8211; Zeitungen und Zeitschriften &#8211; keinen Bedarf für einen öffentlich-rechtlichen Anbieter. Eine öffentlich-rechtliche Zeitung &#8211; absurd. Warum ist das absurd? Weil im Bereich der Presse hierfür keine Notwendigkeit besteht, u.a. weil die Meinungsvielfalt unproblematisch gewährleistet ist, weil die Abhängigkeit von der Werbeindustrie gering ist, weil die Nutzer (Leser) für die Inhalte zahlen, weil es der Presse an der besonderen &#8220;Gefährlichkeit&#8221; des Rundfunks mangelt.</p>
<p>Wie ist das im Internet? Hier besteht eine übergroße Meinungsvielfalt. Zahlreiche (seriöse) Verlage stellen ihre Zeitungen online. Auch besteht die Möglichkeit, die Inhalte durch die Nutzer bezahlen zu lassen. Die Möglichkeiten einer Einflussnahme durch die Werbeindustrie sind also geringer als im Bereich des Fernsehens. Die Inhalte sind teilweise reiner Text, versehen mit Bildern &#8211; wie in einer Zeitung -, teilweise auch eine multimediale Verknüpfung mit Videos, Ton oder Live-Streams. Gleichwohl kann jeder Nutzer selbst auswählen, was er sich anschaut. Er kann sich auf Texte beschränken, er kann Videos anschauen, er kann alles tun, was er will. Die besondere Gefahr des Rundfunks, die darin liegt, dass der Nutzer &#8220;überflutet&#8221; wird mit den Informationen, liegt im Internet daher gerade nicht vor.</p>
<p>Ich sehe schlicht keine mögliche Argumentation, warum öffentlich-rechtlicher Rundfunk im Internet mit eigenen Angeboten vorhanden sein müsste. Wer das fordert, muss begründen können, worin der explizite, entscheidende Unterschied zum Pressewesen liegen soll, in welchem es gerade keine öffentlich-rechtlichen Anbieter gibt. Und warum den privaten Anbietern im Bereich des Internets, die sich durch Werbefinanzierung oder Nutzerzahlungen finanzieren müssen, eine gebührenfinanzierte öffentlich-rechtliche Konkurrenz erwachsen soll.</p>
<p>Das einzig sinnvolle ist, ohnehin schon ausgestrahlte Angebote im Fernsehen auch im Internet vorzuhalten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: CARTA</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2010/07/22/es-gibt-keine-presse-mehr/comment-page-1/#comment-8346</link>
		<dc:creator>CARTA</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 13:06:07 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Es gibt keine Presse mehr – aber auch keinen Rundfunk...&lt;/strong&gt;

Christian Jakubetz fragt: &#8220;Warum sollten die &#246;ffentlich-rechtliche Sender weiterhin nur das machen, was sie schon seit 50 Jahren machen?&#8221; Damit verl&#246;ren sie langfristig ihre Existenzberechtigung.......</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es gibt keine Presse mehr – aber auch keinen Rundfunk&#8230;</strong></p>
<p>Christian Jakubetz fragt: &#8220;Warum sollten die &#246;ffentlich-rechtliche Sender weiterhin nur das machen, was sie schon seit 50 Jahren machen?&#8221; Damit verl&#246;ren sie langfristig ihre Existenzberechtigung&#8230;&#8230;.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2010/07/22/es-gibt-keine-presse-mehr/comment-page-1/#comment-8345</link>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 11:29:13 +0000</pubDate>
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		<description>Letztlich geht es nur darum, einen unliebsamen Konkurrenten ausschalten zu können, einen, der nicht auf Werbeeinnahmen o.ä. angewiesen ist, sondern sich anders finanziert.

Würde der Konkurrent weiter aktiv sein können, wären Bezahlmodelle (paid content) nahezu aussichtslos, weil es eben noch den nicht (direkt) bezahlten Content gäbe.
Also muß wieder eine Art Monopolisierung des Informationsbetriebs her, wie es im Printbereich lange gutging.

Um nichts anderes geht es hier und das versucht die Verlagslobby mit der ihr eigenen meinungsbildenden Macht durchzusetzen.

Was Papier geschrieben hat, ist allerdings soweit korrekt, wobei es nicht um die Rundfunktechnik als solche geht, sondern um die verfassungsrechtliche Qualität von Medien, die einer unbeschränkten Vielzahl von Leuten offen stehen. Man darf auch annehmen, dass mit dem einhergehenden Wandel der Mediennutzung der Anspruch der &quot;Grundversorgung&quot; sich dann eben auf das Medium Internet oder seine Nachfolger erstreckt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Letztlich geht es nur darum, einen unliebsamen Konkurrenten ausschalten zu können, einen, der nicht auf Werbeeinnahmen o.ä. angewiesen ist, sondern sich anders finanziert.</p>
<p>Würde der Konkurrent weiter aktiv sein können, wären Bezahlmodelle (paid content) nahezu aussichtslos, weil es eben noch den nicht (direkt) bezahlten Content gäbe.<br />
Also muß wieder eine Art Monopolisierung des Informationsbetriebs her, wie es im Printbereich lange gutging.</p>
<p>Um nichts anderes geht es hier und das versucht die Verlagslobby mit der ihr eigenen meinungsbildenden Macht durchzusetzen.</p>
<p>Was Papier geschrieben hat, ist allerdings soweit korrekt, wobei es nicht um die Rundfunktechnik als solche geht, sondern um die verfassungsrechtliche Qualität von Medien, die einer unbeschränkten Vielzahl von Leuten offen stehen. Man darf auch annehmen, dass mit dem einhergehenden Wandel der Mediennutzung der Anspruch der &#8220;Grundversorgung&#8221; sich dann eben auf das Medium Internet oder seine Nachfolger erstreckt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Irish Star</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2010/07/22/es-gibt-keine-presse-mehr/comment-page-1/#comment-8344</link>
		<dc:creator>Irish Star</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 10:59:56 +0000</pubDate>
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		<description>Gute Beitag
@Hans-Peter Kraus: Nurweil etwas im RStV steht, muss es nicht logisch und sinnvoll sein.
Wie auch immer - ist es nicht absurd, dass die von die ÖR mit Millionen Euro produzierten TV- und Hörfunkbeiträge trotz veränderter Technik, Hör- und Sehgewohnheiten einfach so versendet werden sollen? Derzeit kann man Audios und Videos im Netz nur 7 Tage lang hören und sehen. Den Verlagen ist sogar das zu viel. Dabe snd es quasi MEINE GEZ-Gebühren, die hier &quot;gelöscht&quot; werden ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gute Beitag<br />
@Hans-Peter Kraus: Nurweil etwas im RStV steht, muss es nicht logisch und sinnvoll sein.<br />
Wie auch immer &#8211; ist es nicht absurd, dass die von die ÖR mit Millionen Euro produzierten TV- und Hörfunkbeiträge trotz veränderter Technik, Hör- und Sehgewohnheiten einfach so versendet werden sollen? Derzeit kann man Audios und Videos im Netz nur 7 Tage lang hören und sehen. Den Verlagen ist sogar das zu viel. Dabe snd es quasi MEINE GEZ-Gebühren, die hier &#8220;gelöscht&#8221; werden &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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