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Das mit Paid Content ist wirklich eine prima Sache. Man sucht sich einfach Mehrwert-Themen, die so heißen, weil sie dem User mehr wert sind. Beim “Hamburger Abendblatt” zeigt man aktuell, wie unbegründet Befürchtungen sind, dass es möglicherweise im Journalismus nicht ausreichend Themen für Bezahlinhalte geben könnte:
(via Twitter/Fiete Stegers)

[...] Auf den dritten Blick liegt aber meiner Meinung nach genau in dieser „Investition in die eigene Zukunft“ das Problem. Investition in die Zukunft heißt ja nicht einfach nur, den Etat mal um 20 Prozent aufzustocken. Es muss auch in vernünftige und funktionierende Sachen investiert werden. Drehen wir den Gedanken also weiter: Wohin investiert man? Gute Frage, die gar nicht so einfach zu beantworten ist. Dass sich die Medienbranche in einem massiven Wandel befindet, dürfte selbst der letzte Lokalzeitungs-Leser bemerkt haben. Worin also investieren, was am Ende auch wieder den Mehrwert bringt, damit man wirtschaftlich agil bleibt? Viele Verlage sind viel zu starr in der Basis, als dass sie angemessen agieren könnten. Es wird lieber versucht, dem Leser den letzten Dreck per Paid-Content anzudrehen. Auch hierfür liefert Jakubetz ein großartiges Beispiel des Hamburger Abendblatts. [...]
Die Sparpolitik im Journalismus « RESSORTJOURNALISMUS HOCHSCHULE ANSBACH
25 Aug 10 at 20:10