<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Mein Kropf gehört mir</title>
	<atom:link href="http://www.blog-cj.de/blog/2012/04/06/mein-kropf-gehort-mir/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.blog-cj.de/blog/2012/04/06/mein-kropf-gehort-mir/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=mein-kropf-gehort-mir</link>
	<description>Anmerkungen eines Medienmenschen</description>
	<lastBuildDate>Mon, 13 May 2013 15:00:33 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator>
	<item>
		<title>Von: Urhebeberrecht, Leistungsschutz, Total-Buyout&#8230;? Schön und schlecht, wo aber bleibt das Geschäftsmodell?</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2012/04/06/mein-kropf-gehort-mir/comment-page-1/#comment-11031</link>
		<dc:creator>Urhebeberrecht, Leistungsschutz, Total-Buyout&#8230;? Schön und schlecht, wo aber bleibt das Geschäftsmodell?</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 19:51:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blog-cj.de/blog/?p=5701#comment-11031</guid>
		<description><![CDATA[[...] und so lakonisch wie geistreiche Online-Journalisten wie Stefan Niggemeier, Thomas Knüwer oder Christian Jakubetz  und nicht zuletzt sogar Verlagsleiter. Hier wird die Sinnlosigkeit einer solchen Gesetzgebung und [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] und so lakonisch wie geistreiche Online-Journalisten wie Stefan Niggemeier, Thomas Knüwer oder Christian Jakubetz  und nicht zuletzt sogar Verlagsleiter. Hier wird die Sinnlosigkeit einer solchen Gesetzgebung und [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Urheber-Recht &#8211; aber richtig &#171; &#8230; Kaffee bei mir?</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2012/04/06/mein-kropf-gehort-mir/comment-page-1/#comment-11025</link>
		<dc:creator>Urheber-Recht &#8211; aber richtig &#171; &#8230; Kaffee bei mir?</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 21:07:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blog-cj.de/blog/?p=5701#comment-11025</guid>
		<description><![CDATA[[...] Werkhersteller haben andere Probleme. Buchautoren machen sehr unterschiedliche Erfahrungen mit Verlagen, dennoch wird niemand Andreas Eschbachs (satirische) Lösung wollen. [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Werkhersteller haben andere Probleme. Buchautoren machen sehr unterschiedliche Erfahrungen mit Verlagen, dennoch wird niemand Andreas Eschbachs (satirische) Lösung wollen. [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: die ennomane &#187; Blog Archive &#187; Links der Woche</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2012/04/06/mein-kropf-gehort-mir/comment-page-1/#comment-11015</link>
		<dc:creator>die ennomane &#187; Blog Archive &#187; Links der Woche</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 10:00:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blog-cj.de/blog/?p=5701#comment-11015</guid>
		<description><![CDATA[[...] Mein Kropf geh&#246;rt mir Mein Kropf geh&#246;rt mir: [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Mein Kropf geh&#246;rt mir Mein Kropf geh&#246;rt mir: [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Marion Zartner</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2012/04/06/mein-kropf-gehort-mir/comment-page-1/#comment-11004</link>
		<dc:creator>Marion Zartner</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 21:45:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blog-cj.de/blog/?p=5701#comment-11004</guid>
		<description><![CDATA[Sie schrieben:
 &quot;Was ich gerne von Ihnen wüsste, ohne jetzt auf jedes Detail Ihres Kommentars einzugehen: Wenn Sie quasi nichts verdienen und Ihre Verlagskollegen auch nicht, warum machen Sie das Geschäft dann? Weil Sie uns Autoren so nett finden? &quot;

Letzteres ist sicher die notwendige Vorbedingung. Wenn man den Kontakt mit schreibenden Menschen schrecklich findet, wär&#039; man woanders besser aufgehoben ;-).
Ja, wir Kleinverleger verdienen schlecht (insg.) und an vielen Büchern sogar gar nichts oder weniger. Ohne auf so Feinheiten wie Quersubventionierung innerhalb eines Verlagsprogramms einzugehen - ohne die viele Bücher das Licht der Welt in gedruckter Form) nicht erblicken würden -, wir machen das aus Leidenschaft und natürlich in der Hoffnung ein- oder auch mehrmals einen &quot;Treffer&quot; zu landen, sprich Bestseller, oder noch lieber, Longseller zu produzieren.

&quot;Im Übrigen habe ich nie behauptet, dass 95 Prozent aller Erlöse immer in jedem Fall an den Verlag fließen.&quot; Nein, Sie haben es in Fragen gepackt, suggerieren es aber.

&quot;In dem beschriebenen “Angebot” wären aber sogar die von Ihnen angegebenen Druckkosten rausgefallen, zudem wollte der Verlag ein satzfertiges Manuskript angeliefert bekommen.&quot;
Dass unterschiedliche Verlage (Wissenschaftsverlage, Fachverlage, etc) unterschiedliche Anforderunegn stellen ist mir bekannt. Wen es interessiert, muss sich nur mal auf entsprechenden Seiten die jeweiligen Leitfäden zur Manuskriptabgabe herunterladen. Ich (wenn wir schon beim Austauschen der persönlichen Ansichten sind) halte die Praxis der Wissenschaftsverlage für höchst überdenkenswert, besonders dort, wo mit öffentlichen Mittel erarbeitete Ergebnisse durch mit öffentlichen Mitteln bezahlte Autoren (und Assistenten zu Erfüllung der Formatvorgaben) in private Rechteverwertung übergeben werden. Aber das war ja nicht unser Thema.

&quot;Und natürlich ist niemand so naiv zu glauben, dass Erlöse eines Verlags brutto wie netto sind.&quot; 
Es ging nicht um brutto und netto, sondern darum, dass Sie suggerieren, bei einem Verlag würden 95% vom Ladenpreis, von mir aus vom Nettoladenpreis, _ankommen_ (Erlös = verkaufte Menge × Verkaufspreis). 

&quot;Ich kenne auch die Rabatte, die sich der Buchhandel erbittet. Die Zahlen sind zwar meines Wissens nicht ganz so hoch, wie von Ihnen behauptet, aber sei´s drum. &quot; 
Nein, sei’s nicht drum. Der Barsortimentsrabatt liegt bei 50% (und ich habe Kollegen, die sagen, neuerdings sogar darüber), wer es geschafft hat in den letzten 10 Jahren (also keine Altverträge) darunter zu kommen, möge sich sofort bei mir melden und erzählen, wie er das gemacht hat.
Was den stationären Buchhandel betrifft, ist ein Verlag in seiner Rabattgestaltung natürlich frei, aber da der Buchhändler (singlar, nicht die Ketten) mittlerweile mit der zweiten Stelle hinter dem Komma rechnet, sind Rabatte unter 40% für ihn schlichtweg nicht interessant. Auch hier wieder, Bestseller ausgenommen, da haben die Verlage andere Spielräume.

Was Sie weiterhin zu den Ihnen angebotenen Konditionen sagen, stimmt sicher, und was Ihr ehemaliger Verlag macht, wissen Sie auch besser. Sie können sich ja jederzeit darüber beschweren, und/oder mit ihm verhandeln und am Ende zwingt Sie ja auch keiner, dort zu unterschreiben. Es ist aber kein Grund den Eindruck zu erwecken (und das tun Sie), Verlage würden a) die Autoren irgendwie zwingen (Wie denn? Mit vorgehaltener Waffe?) Ihre Rechte &quot;natürlich komplett abtreten [zu] müssen&quot;, und b) dabei einen grotesk unverhältnismäßigen Anteil einstreichen.

&quot;Also, bevor Sie dann das nächste Mal die Leser hier als “Merkbefreit” beschimpfen, ...&quot;
Ich habe niemanden beschimpft. Ich habe mit dieser flapsigen Bemerkung lediglich für den Fall der Fälle darauf  hingewiesen, dass wir über das in Auflage gedruckte Buch sprechen, und nicht über BoD, ebooks oder sonst ein e-publishing, da sieht die Sache nämlich nochmal ganz anders aus.

....denken Sie vielleicht nochmal nach, warum nicht jeder Autor beim Anblick eines Verlags “hurra” ruft.&quot;
Dass muss er doch auch nicht! Es gibt mehr (!) Verlage als Buchhandlungen in Deutschland, die Auswahl ist riesig, Und man kann mittlerweile selbst publizieren (BoD), einen Verlag gründen, oder eine so elegante Lösung wie Sie finden.

Und glauben Sie mir, wir sind es, die beim Anblick eines guten (!) Manuskripts &quot;Hurra&quot; schreien, und das mehr als einmal, es gibt nämlich gar nicht so viele davon. Von meiner Warte aus ist es so, dass wir uns krummlegen, um gute (!) Autoren zu bekommen und später auch zu halten. (Bitte jetzt keine „Bezahlverlage&quot; als Negativ-Beispiel anführen.) 

&quot;Nach Ihrem Kommentar beschleicht mich das Gefühl, mit der Universalcode-Idee deutlich besser als bei Ihnen aufgehoben zu sein, bei allem Respekt.&quot; 

Ich wünsche Ihnen, dass Sie das Gefühl nicht nur beschleicht, sondern dass Sie bald sicher sind/sein können, einen guten Weg gegangen zu sein. Sie sind nämlich jetzt auch Rechteverwerter. Und das noch mit Kapitalgesellschaft. 


Ach ja, und wie war das mit der Wirtschaftlichkeit kleiner Auflagen?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sie schrieben:<br />
 &#8220;Was ich gerne von Ihnen wüsste, ohne jetzt auf jedes Detail Ihres Kommentars einzugehen: Wenn Sie quasi nichts verdienen und Ihre Verlagskollegen auch nicht, warum machen Sie das Geschäft dann? Weil Sie uns Autoren so nett finden? &#8221;</p>
<p>Letzteres ist sicher die notwendige Vorbedingung. Wenn man den Kontakt mit schreibenden Menschen schrecklich findet, wär&#8217; man woanders besser aufgehoben <img src='http://www.blog-cj.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .<br />
Ja, wir Kleinverleger verdienen schlecht (insg.) und an vielen Büchern sogar gar nichts oder weniger. Ohne auf so Feinheiten wie Quersubventionierung innerhalb eines Verlagsprogramms einzugehen &#8211; ohne die viele Bücher das Licht der Welt in gedruckter Form) nicht erblicken würden -, wir machen das aus Leidenschaft und natürlich in der Hoffnung ein- oder auch mehrmals einen &#8220;Treffer&#8221; zu landen, sprich Bestseller, oder noch lieber, Longseller zu produzieren.</p>
<p>&#8220;Im Übrigen habe ich nie behauptet, dass 95 Prozent aller Erlöse immer in jedem Fall an den Verlag fließen.&#8221; Nein, Sie haben es in Fragen gepackt, suggerieren es aber.</p>
<p>&#8220;In dem beschriebenen “Angebot” wären aber sogar die von Ihnen angegebenen Druckkosten rausgefallen, zudem wollte der Verlag ein satzfertiges Manuskript angeliefert bekommen.&#8221;<br />
Dass unterschiedliche Verlage (Wissenschaftsverlage, Fachverlage, etc) unterschiedliche Anforderunegn stellen ist mir bekannt. Wen es interessiert, muss sich nur mal auf entsprechenden Seiten die jeweiligen Leitfäden zur Manuskriptabgabe herunterladen. Ich (wenn wir schon beim Austauschen der persönlichen Ansichten sind) halte die Praxis der Wissenschaftsverlage für höchst überdenkenswert, besonders dort, wo mit öffentlichen Mittel erarbeitete Ergebnisse durch mit öffentlichen Mitteln bezahlte Autoren (und Assistenten zu Erfüllung der Formatvorgaben) in private Rechteverwertung übergeben werden. Aber das war ja nicht unser Thema.</p>
<p>&#8220;Und natürlich ist niemand so naiv zu glauben, dass Erlöse eines Verlags brutto wie netto sind.&#8221;<br />
Es ging nicht um brutto und netto, sondern darum, dass Sie suggerieren, bei einem Verlag würden 95% vom Ladenpreis, von mir aus vom Nettoladenpreis, _ankommen_ (Erlös = verkaufte Menge × Verkaufspreis). </p>
<p>&#8220;Ich kenne auch die Rabatte, die sich der Buchhandel erbittet. Die Zahlen sind zwar meines Wissens nicht ganz so hoch, wie von Ihnen behauptet, aber sei´s drum. &#8221;<br />
Nein, sei’s nicht drum. Der Barsortimentsrabatt liegt bei 50% (und ich habe Kollegen, die sagen, neuerdings sogar darüber), wer es geschafft hat in den letzten 10 Jahren (also keine Altverträge) darunter zu kommen, möge sich sofort bei mir melden und erzählen, wie er das gemacht hat.<br />
Was den stationären Buchhandel betrifft, ist ein Verlag in seiner Rabattgestaltung natürlich frei, aber da der Buchhändler (singlar, nicht die Ketten) mittlerweile mit der zweiten Stelle hinter dem Komma rechnet, sind Rabatte unter 40% für ihn schlichtweg nicht interessant. Auch hier wieder, Bestseller ausgenommen, da haben die Verlage andere Spielräume.</p>
<p>Was Sie weiterhin zu den Ihnen angebotenen Konditionen sagen, stimmt sicher, und was Ihr ehemaliger Verlag macht, wissen Sie auch besser. Sie können sich ja jederzeit darüber beschweren, und/oder mit ihm verhandeln und am Ende zwingt Sie ja auch keiner, dort zu unterschreiben. Es ist aber kein Grund den Eindruck zu erwecken (und das tun Sie), Verlage würden a) die Autoren irgendwie zwingen (Wie denn? Mit vorgehaltener Waffe?) Ihre Rechte &#8220;natürlich komplett abtreten [zu] müssen&#8221;, und b) dabei einen grotesk unverhältnismäßigen Anteil einstreichen.</p>
<p>&#8220;Also, bevor Sie dann das nächste Mal die Leser hier als “Merkbefreit” beschimpfen, &#8230;&#8221;<br />
Ich habe niemanden beschimpft. Ich habe mit dieser flapsigen Bemerkung lediglich für den Fall der Fälle darauf  hingewiesen, dass wir über das in Auflage gedruckte Buch sprechen, und nicht über BoD, ebooks oder sonst ein e-publishing, da sieht die Sache nämlich nochmal ganz anders aus.</p>
<p>&#8230;.denken Sie vielleicht nochmal nach, warum nicht jeder Autor beim Anblick eines Verlags “hurra” ruft.&#8221;<br />
Dass muss er doch auch nicht! Es gibt mehr (!) Verlage als Buchhandlungen in Deutschland, die Auswahl ist riesig, Und man kann mittlerweile selbst publizieren (BoD), einen Verlag gründen, oder eine so elegante Lösung wie Sie finden.</p>
<p>Und glauben Sie mir, wir sind es, die beim Anblick eines guten (!) Manuskripts &#8220;Hurra&#8221; schreien, und das mehr als einmal, es gibt nämlich gar nicht so viele davon. Von meiner Warte aus ist es so, dass wir uns krummlegen, um gute (!) Autoren zu bekommen und später auch zu halten. (Bitte jetzt keine „Bezahlverlage&#8221; als Negativ-Beispiel anführen.) </p>
<p>&#8220;Nach Ihrem Kommentar beschleicht mich das Gefühl, mit der Universalcode-Idee deutlich besser als bei Ihnen aufgehoben zu sein, bei allem Respekt.&#8221; </p>
<p>Ich wünsche Ihnen, dass Sie das Gefühl nicht nur beschleicht, sondern dass Sie bald sicher sind/sein können, einen guten Weg gegangen zu sein. Sie sind nämlich jetzt auch Rechteverwerter. Und das noch mit Kapitalgesellschaft. </p>
<p>Ach ja, und wie war das mit der Wirtschaftlichkeit kleiner Auflagen?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: cjakubetz</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2012/04/06/mein-kropf-gehort-mir/comment-page-1/#comment-11000</link>
		<dc:creator>cjakubetz</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 13:23:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blog-cj.de/blog/?p=5701#comment-11000</guid>
		<description><![CDATA[Was ich gerne von Ihnen wüsste, ohne jetzt auf jedes Detail Ihres Kommentars einzugehen: Wenn Sie quasi nichts verdienen und Ihre Verlagskollegen auch nicht, warum machen Sie das Geschäft dann? Weil Sie uns Autoren so nett finden? Im Übrigen habe ich nie behauptet, dass 95 Prozent aller Erlöse immer in jedem Fall an den Verlag fließen. In dem beschriebenen &quot;Angebot&quot; wären aber sogar die von Ihnen angegebenen Druckkosten rausgefallen, zudem wollte der Verlag ein satzfertiges Manuskript angeliefert bekommen. Und natürlich ist niemand so naiv zu glauben, dass Erlöse eines Verlags brutto wie netto sind.

Ich kenne auch die Rabatte, die sich der Buchhandel erbittet. Die Zahlen sind zwar meines Wissens nicht ganz so hoch, wie von Ihnen behauptet, aber sei´s drum. Speziell Fachverlage wie der von mir beschriene UVK machen allerdings ziemlich viel über Direktvertrieb, das ist keine Lektüre, die man zwingend ausschließlich über den Handel vertreiben muss.

Covergestaltung? Das Cover, das man mir für Crossmedia untergejubelt hat, kann keine 5 Minuten gedauert haben, das macht jeder Praktikant mit Photoshop ohne nachzudenken.

Also, bevor Sie dann das nächste Mal die Leser hier als &quot;Merkbefreit&quot; beschimpfen, denken Sie vielleicht nochmal nach, warum nicht jeder Autor beim Anblick eines Verlags &quot;hurra&quot; ruft. Nach Ihrem Kommentar beschleicht mich das Gefühl, mit der Universalcode-Idee deutlich besser als bei Ihnen aufgehoben zu sein, bei allem Respekt.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was ich gerne von Ihnen wüsste, ohne jetzt auf jedes Detail Ihres Kommentars einzugehen: Wenn Sie quasi nichts verdienen und Ihre Verlagskollegen auch nicht, warum machen Sie das Geschäft dann? Weil Sie uns Autoren so nett finden? Im Übrigen habe ich nie behauptet, dass 95 Prozent aller Erlöse immer in jedem Fall an den Verlag fließen. In dem beschriebenen &#8220;Angebot&#8221; wären aber sogar die von Ihnen angegebenen Druckkosten rausgefallen, zudem wollte der Verlag ein satzfertiges Manuskript angeliefert bekommen. Und natürlich ist niemand so naiv zu glauben, dass Erlöse eines Verlags brutto wie netto sind.</p>
<p>Ich kenne auch die Rabatte, die sich der Buchhandel erbittet. Die Zahlen sind zwar meines Wissens nicht ganz so hoch, wie von Ihnen behauptet, aber sei´s drum. Speziell Fachverlage wie der von mir beschriene UVK machen allerdings ziemlich viel über Direktvertrieb, das ist keine Lektüre, die man zwingend ausschließlich über den Handel vertreiben muss.</p>
<p>Covergestaltung? Das Cover, das man mir für Crossmedia untergejubelt hat, kann keine 5 Minuten gedauert haben, das macht jeder Praktikant mit Photoshop ohne nachzudenken.</p>
<p>Also, bevor Sie dann das nächste Mal die Leser hier als &#8220;Merkbefreit&#8221; beschimpfen, denken Sie vielleicht nochmal nach, warum nicht jeder Autor beim Anblick eines Verlags &#8220;hurra&#8221; ruft. Nach Ihrem Kommentar beschleicht mich das Gefühl, mit der Universalcode-Idee deutlich besser als bei Ihnen aufgehoben zu sein, bei allem Respekt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Marion Zartner</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2012/04/06/mein-kropf-gehort-mir/comment-page-1/#comment-10996</link>
		<dc:creator>Marion Zartner</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 14:30:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blog-cj.de/blog/?p=5701#comment-10996</guid>
		<description><![CDATA[&quot;Man stößt ... auf erhebliche Unschärfen...&quot; So beginnt Ihr neues Buch. Leider findet sich diese &quot;Unschärfe&quot; auch in Ihrem Artikel.
&quot;Der Verlag macht nichts anderes, als das Buch zu setzen, zu lektorieren und zu verschicken und streicht dafür 95 Prozent der Erlöse ein und sichert sich alle Rechte?&quot;

Äh, wie bitte? Als Autor sollten Sie schon mal davon gehört haben, dass allein der Buchhandelsrabatt zwischen 45 und 50% beträgt. Für die physikalische Auslieferung fallen noch mal ca. 10% an. Nimmt man noch die MWSt. dann kommen bei einem Verlag ca. 35% vom Ladenpreis an. Davon erhält der Auor seinen Anteil, wobei 5% krass wenig sind. Aber bitte, also landen etwa 30% beim Verlag. Davon bezahlt er Lektorat, Korrektorat, Satz, Covergestaltung, Druckvorlage, Druck und Bewerbung. Er arebitet übrigens selbst auch und ist nicht nur &quot;Finanzier&quot;. Wenn er das halbwegs anständig macht (oder warum haben Sie bei ihm unterschrieben?), dann bleiben am Ende ein paar Prozent übrig. Und die _realisiert_ er erst mit den letzten Exemplaren der Auflage, da er ja alles, evtl. auch den Vorschuss, _vorfinanzieren_ muss. Oder mit anderen Worten: am ersten (größten) Teil der Auflage verdient man gar nichts (Publikumsrenner &gt;fünfstellige Stückzahl bitte ausgenommen).

Hier zu suggerieren (2x, aber in eine Frage verpackt. Absicht?), Buchverlage würden 95% Erlöse einsacken, ist schon nicht mehr unseriös, sondern nur noch bodenlos. Wie war das mit dem guten Journalismus?

&quot;Alles in allem habe ich dann mal nachgerechnet und festgestellt: Selbst an einer geringen Auflage verdient der Verlag, den ich zuvor als eher gnädig empfunden hatte, ganz ordentlich. &quot; Dann mal von Kollege zu Kollege: Was ist eine kleine Auflage? 1000 Stück? 3000 Stück? 5000 Stück? Würde mich schon sehr interessieren, wie man damit &quot;ganz ordentlich&quot; verdienen kann. Ich - und sicher viele meiner Kleinverlegerkollegen - wären an dieser Rechnung mördsmäßig interessiert --&gt; share?

(Für die evtl  Merkbefreiten: hier geht&#039;s um gedruckte Bücher)

Marion Zartner
Buchverleger, Kleinverleger]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Man stößt &#8230; auf erhebliche Unschärfen&#8230;&#8221; So beginnt Ihr neues Buch. Leider findet sich diese &#8220;Unschärfe&#8221; auch in Ihrem Artikel.<br />
&#8220;Der Verlag macht nichts anderes, als das Buch zu setzen, zu lektorieren und zu verschicken und streicht dafür 95 Prozent der Erlöse ein und sichert sich alle Rechte?&#8221;</p>
<p>Äh, wie bitte? Als Autor sollten Sie schon mal davon gehört haben, dass allein der Buchhandelsrabatt zwischen 45 und 50% beträgt. Für die physikalische Auslieferung fallen noch mal ca. 10% an. Nimmt man noch die MWSt. dann kommen bei einem Verlag ca. 35% vom Ladenpreis an. Davon erhält der Auor seinen Anteil, wobei 5% krass wenig sind. Aber bitte, also landen etwa 30% beim Verlag. Davon bezahlt er Lektorat, Korrektorat, Satz, Covergestaltung, Druckvorlage, Druck und Bewerbung. Er arebitet übrigens selbst auch und ist nicht nur &#8220;Finanzier&#8221;. Wenn er das halbwegs anständig macht (oder warum haben Sie bei ihm unterschrieben?), dann bleiben am Ende ein paar Prozent übrig. Und die _realisiert_ er erst mit den letzten Exemplaren der Auflage, da er ja alles, evtl. auch den Vorschuss, _vorfinanzieren_ muss. Oder mit anderen Worten: am ersten (größten) Teil der Auflage verdient man gar nichts (Publikumsrenner &gt;fünfstellige Stückzahl bitte ausgenommen).</p>
<p>Hier zu suggerieren (2x, aber in eine Frage verpackt. Absicht?), Buchverlage würden 95% Erlöse einsacken, ist schon nicht mehr unseriös, sondern nur noch bodenlos. Wie war das mit dem guten Journalismus?</p>
<p>&#8220;Alles in allem habe ich dann mal nachgerechnet und festgestellt: Selbst an einer geringen Auflage verdient der Verlag, den ich zuvor als eher gnädig empfunden hatte, ganz ordentlich. &#8221; Dann mal von Kollege zu Kollege: Was ist eine kleine Auflage? 1000 Stück? 3000 Stück? 5000 Stück? Würde mich schon sehr interessieren, wie man damit &#8220;ganz ordentlich&#8221; verdienen kann. Ich &#8211; und sicher viele meiner Kleinverlegerkollegen &#8211; wären an dieser Rechnung mördsmäßig interessiert &#8211;&gt; share?</p>
<p>(Für die evtl  Merkbefreiten: hier geht&#8217;s um gedruckte Bücher)</p>
<p>Marion Zartner<br />
Buchverleger, Kleinverleger</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gelesen und gemerkt am 7.4.2012 &#171; just another weblog :: fine bloggin&#039; since 2001</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2012/04/06/mein-kropf-gehort-mir/comment-page-1/#comment-10993</link>
		<dc:creator>Gelesen und gemerkt am 7.4.2012 &#171; just another weblog :: fine bloggin&#039; since 2001</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 15:00:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blog-cj.de/blog/?p=5701#comment-10993</guid>
		<description><![CDATA[[...] &#187;Mein Kropf geh&#246;rt mir &#8211; JakBlogAls ich dieses &#8220;Angebot&#8221; auf dem Tisch liegen hatte, war mir zum ersten Mal klar, dass ich nie wieder in solchen Strukturen arbeiten w&#252;rde: Der Verlag macht nichts anderes, als das Buch zu setzen, zu lektorieren und zu verschicken und streicht daf&#252;r 95 Prozent der Erl&#246;se ein und sichert sich alle Rechte? Um ehrlich zu sein, ich wei&#223; nicht, ob ich nicht das eher als Diebstahl und Kostenlos-Kultur bezeichnen soll&#8230; Ich &#228;rgere mich nur ma&#223;los, wenn in dieser Urheberrechts-Debatte so getan wird, als sorgten sich die Verwerter um uns Urheber. Das tun sie nicht, sie sorgen sich, wom&#246;glich zurecht (siehe oben) um ihr bisheriges und durchaus eintr&#228;gliches Gesch&#228;ftsmodell.&#171; [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] &raquo;Mein Kropf geh&ouml;rt mir &#8211; JakBlogAls ich dieses &ldquo;Angebot&rdquo; auf dem Tisch liegen hatte, war mir zum ersten Mal klar, dass ich nie wieder in solchen Strukturen arbeiten w&uuml;rde: Der Verlag macht nichts anderes, als das Buch zu setzen, zu lektorieren und zu verschicken und streicht daf&uuml;r 95 Prozent der Erl&ouml;se ein und sichert sich alle Rechte? Um ehrlich zu sein, ich wei&szlig; nicht, ob ich nicht das eher als Diebstahl und Kostenlos-Kultur bezeichnen soll&#8230; Ich &auml;rgere mich nur ma&szlig;los, wenn in dieser Urheberrechts-Debatte so getan wird, als sorgten sich die Verwerter um uns Urheber. Das tun sie nicht, sie sorgen sich, wom&ouml;glich zurecht (siehe oben) um ihr bisheriges und durchaus eintr&auml;gliches Gesch&auml;ftsmodell.&laquo; [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lesetipps f&#252;r den 8. April &#124; Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2012/04/06/mein-kropf-gehort-mir/comment-page-1/#comment-10992</link>
		<dc:creator>Lesetipps f&#252;r den 8. April &#124; Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 10:18:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blog-cj.de/blog/?p=5701#comment-10992</guid>
		<description><![CDATA[[...] Mein Kropf geh&#246;rt mir: Ich bin Urheber. Und mein Kopf geh&#246;rt mir. Bevor jetzt jemand beim &#8220;Handelsblatt&#8221; [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Mein Kropf geh&ouml;rt mir: Ich bin Urheber. Und mein Kopf geh&ouml;rt mir. Bevor jetzt jemand beim &ldquo;Handelsblatt&rdquo; [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Alex</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2012/04/06/mein-kropf-gehort-mir/comment-page-1/#comment-10991</link>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 09:25:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blog-cj.de/blog/?p=5701#comment-10991</guid>
		<description><![CDATA[Nachvollziehbar. Vielleicht mal den Amazon Kindle Store ansehen? Da hab ich mein Buch jedenfalls drin und bekomme mehr als 5%. ;)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachvollziehbar. Vielleicht mal den Amazon Kindle Store ansehen? Da hab ich mein Buch jedenfalls drin und bekomme mehr als 5%. <img src='http://www.blog-cj.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Froschs Blog &#187; Blog Archive &#187; Im Netz aufgefischt #55</title>
		<link>http://www.blog-cj.de/blog/2012/04/06/mein-kropf-gehort-mir/comment-page-1/#comment-10990</link>
		<dc:creator>Froschs Blog &#187; Blog Archive &#187; Im Netz aufgefischt #55</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 09:01:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blog-cj.de/blog/?p=5701#comment-10990</guid>
		<description><![CDATA[[...] JakBlog: Mein Kropf gehört mir (via [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] JakBlog: Mein Kropf gehört mir (via [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
