Aus dem Leben einer Zeitung

Print lebt? Wenn man sich mal ungeschönte Einblicke in das Innenleben gibt, dann könnte man auch zu anderen Rückschlüssen kommen. Willkommen bei der Geschichte einer deutschen Musterzeitung…

Den Spiegel vorgehalten

Spiegel 3.0 oder doch alles wie gehabt? Der Showdown in Hamburg steht sinnbildlich für eine ganze Branche. Weil sie durch die Debatten dort selbst einen Spiegel vorgehalten bekommt…

Digitale Dolchstoßlegende

Jetzt also der “Mannheimer Morgen”: 40 Arbeitsplätze sollen dort im Lauf der nächsten Zeit wegfallen, 20 davon in der Redaktion. Die Branche nimmt solche Nachrichten inzwischen schulterzuckend zur Kenntnis. “Nur” 40 Jobs sind immer noch besser als die nächste Insolvenz.

Selbstenthauptung im Lokalen

Es gibt mal wieder eine neue Studie aus Dortmund. Eine, die sich mit der aktuellen Lage der Regionalzeitungen beschäftigt. Und das, was aus dieser Studie hervorgeht, müsste eigentlich alle Verlagsmanager tief beunruhigen.

AZ: Die Rettung, die keine ist

Die Kollegen auf den Medienseiten haben am Dienstag jubiliert: Die ebenso traditionsreiche wie insolvente “Abendzeitung” in München ist gerettet. Der niederbayerische Verleger Martin Balle (“Straubinger Tagblatt”) hat das Blatt übernommen.

Die Wundertüten kommen ans Ende

Unlängst hat der “Spiegel” eine Titelgeschichte von Cordt Schnibben und die Nazi-Vergangenheit seines Vaters gemacht. Vor zwei Wochen befasste sich der Titel damit, dass es immer mehr Menschen gibt, die mit über 40 Eltern werden. Wer soll einen solchen Mix noch brauchen?

Die scheinbar absurde AZ-Logik

Auf die Idee muss man ja erst mal kommen: Da ist die “Abendzeitung” in die Insolvenz gegangen – und erhöht jetzt mal eben die Preise. Die Entscheidung ist trotzdem richtig. Und könnte womöglich sogar zukunftsweisend auch für andere sein.