"Universalcode" - der neue Standard der Journalismus-Lehre. 580 Seiten, 27,90 Euro, mit Beiträgen u.a. von Richard Gutjahr, Stefan Plöchinger, Heribert Prantl, Markus Hündgen, Marcus Lindemann, Marcus Bösch. Herausgegeben von Christian Jakubetz, Ulrike Langer und Ralf Hohlfeld. Hier klicken, in den Warenkorb legen - und versandkostenfrei per Haus erhalten!
Zugegeben, für mich war es erst einmal ein sehr ungewöhnliches Thema: Afrika und das Netz – geht das? Ich war letztes Jahr in Südafrika und hatte das Gefühl, die Sache mit dem Internet sei eher ein Lotteriespiel. Aber wie das immer so ist mit den flüchtigen Urteilen, meistens stimmen Sie nicht. Aber sehen Sie selbst…ElRep, Folge 020.
Das BASE_Camp in Berlin macht es möglich: Am 17. November werden wir ab 18.30 Uhr das Buch und das Projekt so halb öffentlich vorstellen, bei Facebook gibt´s eine entsprechende Event-Seite, eine ganze Menge Leute haben intern schon zugesagt, ein paar Plätzchen sind vielleicht noch frei. Wer Lust hat auf ein bisschen Buchplauderei, Hintergrundgespräche und Diskussionen – schnell noch eine Mail an cjakubetz (ät) gmail (dot) com und ich sehe zu, was sich unter Umständen und vielleicht noch machen lässt.
Und wieder ein kleiner Schritt für “Universalcode”: In den letzten Tagen gab es zunehmend Fragen und Irritiationen darüber, wie und wo man denn das Buch nun bestellen kann. Die Antwort ist einfach. Hier. Über dieses Widget. Dann landet die Bestellung unmittelbar beim Verlag, von dort aus wird umgehend ausgeliefert.
Generell noch eine Erläuterung zu Vertrieb und Verkauf: Das Buch ist zwar auch bei Amazon gelistet und wir werden Amazon irgendwann auch mal beliefern, wenn wir die Vorbestellungen abgearbeitet haben. Aber unsere oberste Präferenz ist Amazon nicht. Das Unternehmen nimmt sich von jedem Buch 55 Prozent (!) des Verkaufspreises. Ganz offen gesagt: Ein Buch, das wir über Amazon verschicken, ist fast so wie verschenkt. Deswegen versuchen wir ganz gezielt, eigene Vertriebswege aufzubauen – dieses Widget ist ein Bestandteil dessen.
Zugegeben, am Ende wurde es dann doch noch mal eng. Aber das Gefühl, es könnte irgendwie knapp werden, begleitet mich ja schon die ganze Zeit durch das Universalcode-Thema, da kam´s jetzt auf das eine Mal mehr oder weniger auch nicht an. Jedenfalls ist das Portal zum Buch jetzt auch online. Und es hat noch etwas anderes mit dem Buch gemeinsam: Es ist erstmal eine Idee, ein Grundgerüst. Wer Ideen, Anregungen, Informationen, Kritik hat oder sogar eigene Beiträge beisteuern will, immer nur her damit (cjakubetz ät gmail dot com). Schließlich ist das Buch ganz entscheidend durch die Einflüsse von draußen geprägt worden, so soll es auch mit dem Portal sein. Sagen wir es so, das Portal ist die Fortschreibung des Buchs und eine Fortschreibung beginnt immer an irgendeinem Ende, das dann quasi der Anfang ist. Was ich mit diesen etwas länglichen Wort nur sagen will: Erwarten Sie bitte keine fertige und auch keine statische Seite, sondern eher das Grundgerüst für etwas, was in den kommenden Wochen wachsen wird.
Zum Start gibt es auch eine neue Folge des Podcasts, dessen erste Folgen ich ja an dieser Stelle schon gepostet hatte. Sie erinnern sich: Das Vorwort zu “Universalcode” hat Heribert Prantl geschrieben. Naheliegend, dass er auch zum Start des Portals im wahrsten Sinne des Wortes zu Wort kommt. Nachzuhören auf der Seite – oder gleich hier.
Morgen also geht es los: Die ersten Exemplare werden ausgeliefert, vorrangig an die Testleser und natürlich dann nach Reihenfolge der Bestellung. Tatsächlich also sollten die ersten Leser Mitte der Woche ihren “Universalcode” in den Händen halten. Daneben gehen die Arbeiten an der entsprechenden Webseite in den Endspurt. Bei dieser Seite gibt es natürlich weitaus mehr als nur ein paar Infos zum Buch – sondern natürlich auch Videos und ein Podcast. Als kleinen Appetizer gibt es hier schon mal die erste Folge. Das auch als Aktualitätsgründen, weil das Gespräch mit Daniel Fiene während der Medientage in München auf einer U-Bahnfahrt zwischen dem Messegelände und dem Hauptbahnhof aufgenommen wurde. Den Podcast gibt es dann später auch bei iTunes, auf dem Portal und natürlich hier.
Spannende Fragen, die sich da so stellen: Wie das denn nun war mit dem Buch? Mit den Autoren? Mit Euryclia? Das alles wollten die Kollegen von journalistenpreise.de im Interview wissen und ich habe gerne geantwortet. Mit besonderem Amüsement übrigens auch auf die Frage, ob ich mir vorstellen könnte, wieder zurück in einen Job als Festangestellter zu gehen, beispielsweise bei der “Passauer Neuen Presse”.
Fangen wir erst mal mit etwas Beruhigendem an: Die Druckerei meldet nach wie vor alles im grünen Bereich. Keine Maschine, die kaputtgegangen wäre, kein Eilauftrag, weswegen man uns nach hinten verschoben hätte. Der 24.10. als erster Liefertermin steht nach wie vor und irgendwie dämmert es mir gerade, dass das ja nur noch ne gute Woche hin ist. Heureka.
Einigermaßen zeitgleich wird auch das Portal zum Buch an den Start gehen. An dem arbeite ich noch ziemlich intensiv, wer Lust hat, mitzumachen, gerne melden. Am Freitag habe ich deswegen die Freunde Stefan Plöchinger und Dirk von Gehlen in ihrem Hochhaus am Münchner Stadtrand besucht, die “Süddeutsche” behauptet seit geraumer Zeit, dort zu residieren. Tatsächlich habe ich beide unbeschädigt vorgefunden, und sogar ganz guter Laune. Dirk beschloss irgendwann spontan, er könne doch mal eigentlich Stefan interviewen, was mich wiederum in die angenehme Lage versetzt hat, nur hinter der Kamera sitzen zu müssen. Und wenn sie nicht mal irgendwann an den Kabeln gezogen hätten, wäre das sogar ohne einen Wackler gegangen (Note to self: demnächst endlich mal ne Funkstrecke kaufen).
Gemacht habe ich das in erster Linie für das Portal. Dort wird es einen regelmäßigen Podcast geben und auch ein (nicht immer) regelmäßiges Video. Das Gespräch zwischen Stefan und Dirk wird dann auch erstens etwas ausführlicher und zweitens ein wenig ernsthafter. Weiter dabei sind Thomas Knüwer und Jörg Sadrozinski, andere kommen noch. Und natürlich werden auch die gesamten bisher bekannten Universalcode-Videos dort zu sehen sein, ebenso wie in einem eigenen Unicode-Kanal. Aber bis dahin ist noch ein bisschen was zu tun, weswegen ich mich jetzt hier wieder ausklinken und ein wenig arbeiten muss, sonst wird das nix mehr. Noch eine Woche. Viel ist das nicht.
Diejenigen, die das “Universalcode”-Projekt ein bisschen mitverfolgt haben, wissen vielleicht, dass der Videopunk Markus Hündgen das Kapitel über Webvideos geschrieben hat. Diejenigen, die mich ein bisschen kennen, wissen, dass ich mal beim ZDF gearbeitet habe. Diejenigen, die uns beide kennen, wissen, dass wir ganz gut miteinander können, wir bei vielen Dingen ähnlicher Meinung sind und es viele Themen gibt, die uns gemeinsam interessieren.
Liegt es demnach nicht nahe, ab und an auch außerhalb des Universalcodes zu machen? Liegt es. Voila, die erste ElRep-Folge mit meiner bescheidenen Mitwirkung. Fortsetzung folgt.
“Universalcode” ist wirklich universal. Die Themenpalette reicht von crossmedialer Darstellungsvielfalt über digitale Werkzeuge für spannende Reportagen bis hin zu Tipps für die berufliche Existenz. Besonders gut gefällt mir die intensive Auseinandersetzung mit Video. Anschaulich und zukunftsweisend wird erläutert, wie Fernsehjournalismus durch Onlinevideo inhaltlich und formal ergänzt und weiterentwickelt wird. “Universalcode” liefert eine Reihe von praxisnahen Anregungen für die Lehrpläne der RTL Journalistenschule.