Eine blendlende Idee

Die Betaversion von „Blendle“ ist in Deutschland an den Start gegangen. Schon jetzt ist absehbar, dass das Projekt ein Erfolg wird. Weil es eine gute Sache für beide Seiten, für Medien als auch Konsumenten ist.

Journalismus: Luxus muss sein

Wenn ich das richtig verstehe, dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis konventionelle Zeitungen und Sender zusperren können. Weil dann alle Welt Journalismus nur noch über Facebook und über eine Apple-App konsumiert.

Erregungs-Maschine Internet

Gelegentlich gibt es Debatten, über die man nur den Kopf schütteln möchte. Vor allem dann, wenn sie im (sozialen) Netz mal wieder mit einer Vehemenz geführt werden, dass man meinen könnte, die Welt sei akut vom Untergang bedroht.

Substanz vs. Wumms: 0:1

Man sollte Beiträge nicht in leicht frustrierter Stimmung schreiben. Und wenn doch, dann sollte man möglicherweise seine Leser vorwarnen. Also: Das hier ist ein Beitrag, der in leicht frustrierter Stimmung geschrieben wird.

Die große Entbündelung

Wir denken immer noch zuviel in Kategorien wie Plattformen oder Zeitungen. Dabei zeigen Apple News und Blendle einmal mehr: Journalismus der Zukunft wird in erster Linie entbündelt stattfinden. Das muss kein Fehler sein.

Live is life

Erst gehypt, dann totgeschrieben – und jetzt eine existentielle Bedrohung des menschlichen Verstands: Das Thema Livestreaming hat in verblüffend kurzer Zeit alle Phasen der medialen Hysterie durch. Ein guter Grund, jetzt mal in Ruhe darüber zu reden.

Digitale Dauer-Erzähler

Es ändert sich gerade mal wieder ungefähr alles: Journalismus ist auf dem Weg zu einer Art digitalem Dauer-Narrativ. Vor allem Bewegtbild und Realtime-Jornalismus spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Äste? Überschätzt!

Mit schlechten Rahmenbedingungen werden einfach nur Leute schlecht behandelt? Unfug. Der Journalismus könnte sich, wenn es so weiter geht, leider um seine eigene Zukunft bringen.