Schreckliche Zeiten, fast wie vor 100 Jahren

Es sind dieses schon ziemlich fürchterliche Zeiten: „Die Menschen leben, denken und arbeiten nun mit Expressgeschwindigkeit. Sie haben ihre Zeitung in aller Frühe am Frühstückstisch liegen, und wenn sie es zu eilig haben sollten, die neuen Nachrichten noch während des Frühstücks aufzuschnappen, können sie diese mit sich tragen, um sie während der Fahrt zu lesen, was ihnen keine Zeit mehr dafür lässt, mit dem Freund zu plaudern, der das Abteil mit ihnen teilt.”

Die Zeitung und ihre letzte Chance

Eine runderneuerte SZ am Wochenende mit digitaler Sonntagszeitung – und eine Nachmittagszeitung in Köln: Zwei unterschiedliche Konzepte zeigen vor allem, dass die Tageszeitung den Kampf um die Aktualitätshoheit endgültig aufgeben muss.

Die VG Media und die digitale Falle

Es gehörte zu den Nachrichten, die leicht mal ein bisschen untergehen: Google wird die so genannten “Snippets” der Verlage aus der VG Media noch nicht aus den Suchergebnissen rausnehmen. Es gibt noch einen kurzen Aufschub. Einen Aufschub, um den die Verlage gebeten hatten.

Medien 2014: Die Mutlosen

Wie sollen Print und Online “zusammenwachsen”? Solche Debatten prägen ernsthaft immer noch das Jahr 2014. Bei soviel Mutlosigkeit ist es kein Wunder, dass es aus der Branche momentan mal wieder eher schlechte Nachrichten gibt.

Vergesst den Penis!

Journalismus 2014: Aus einer Penis-Galerie und einem ziemlich missratenem Roman kann man einiges lernen. Auch wenn das auf den ersten Blick etwas widersinnig erscheint…

Die Sache mit der DNA

Stellenabbau und die Suche nach bewährten Männern: Die Branche will neue Probleme mit alten Methoden lösen. Was fehlt: die Bereitschaft zu radikalem Umdenken.

Focus & Co: Die Lösung ist das Problem

Drei Magazine, zweieinhalb gefeuerte Chefredakteure: Der Blick auf die drei wichtigsten Magazine Deutschlands zeigt, wie sehr das Thema “Digitalisierung” inzwischen auch bei den Wochentiteln anekommen ist. Und wie wenig selbst den Großverlagen dazu einfällt.