Schöner klicken mit Edathy

Das Thema Edathy zeigt, woran es im digitalen Journalismus gerne krankt: Til Schweiger und “stern.de” haben gerade mal wieder bewiesen, dass komplexe Zusammenhänge nur stören.

Scheißebombe, Mr. Jarvis!

Jeff Jarvis hat sich mal wieder geäußert und (fast) alle finden es toll. Dabei ist eine digitale Welt nach den Vorstellungen des Gurus für irgendwas weitaus unerträglicher als vieles andere.

Noch ´n Leak

Manchmal ist diese Branche echt lustig. Oder soll man es naiv nennen? Oder verdrängungswillig? Ist ja auch egal. Jedenfalls ist es amüsant, wie jetzt helle Aufregung herrscht. Wegen eines Leaks, der furchtbar spektakulär daherkommt, über den heftig debattiert wird – und den jeder Lokalredakteur hätte machen können.

Pegida sagt: Danke, Lügenpresse!

War was? Pegida wurde erst zum Massenphänomen hochgeschrieben und ist jetzt fast wieder raus aus den Schlagzeilen. Ein Exempel dafür, wie immer schnellere und grellere Medien sich ihre Phänomene selbst schaffen.

Lügenpresse, na und?

Lustig ist das ja schon: Da krakeelen ein paar Unzufriedene irgendwas von “Lügenpresse” – und schon gibt es ernsthafte Debatten darüber, wie viel an der gezielten Verleumdung wohl dran sein könnte. Deshalb: ein Plädoyer für einen deutlich weniger aufgeregten Umgang mit Schreihälsen, die von sich gerne auch mal behaupten, das Volk zu sein.

Die “fat cat” Spiegel

Es ist also – angeblich – mal wieder so weit: Spätestens in den kommenden Tagen soll Wolfgang Büchner als “Spiegel”-Chef gehen. Die Debatte um seine Person übertüncht allerdings die wirklichen Probleme beim “Spiegel”. Und die sind gravierend…

Lesen bildet (Spiegel-Titel)

Sie würden gerne mal auf einem Spiegel-Titel landen? Heißer Tipp: Schreiben Sie ein Buch, drücken Sie es den Kollegen in die Hand – und achten Sie darauf, dass Ihr Buch so formuliert ist, dass man daraus eine knackige Titel-Headline machen kann.