„Fire&Fury“ und die Falle für Journalisten

Über „Fire&Fury“ kann man sich amüsieren. Oder man kann erschrecken. Oder beides zusammen. Man kann es auch völlig gleichgültig hinnehmen und bestenfalls mit den Schultern zucken. Nur eines kann man bei diesem Buch nicht: überrascht sein. Wer es liest, sieht sich in dem bestätigt, was er schon immer geahnt/gewusst/befürchtet hat. Der US-Präsident als ein unterbelichteter Gimpel, der nichts weiß, nichts wissen will, ignorant und von schlechten Beratern umgeben ist. Daneben eine Familie, die mit irre noch vorsichtig umschrieben ist. “Read

Fake News: Das Unwort des Jahres

Schon jetzt müsste es zwei Favoriten auf das „Unwort des Jahres“ geben. Einer davon ist: Fake News. Ein Begriff, den man tatsächlich nur noch sehr gezielt verwenden sollte…“Read

Fake News: Was bringen Faktenchecks?

Vermutlich gibt´s bald in jeder Redaktion Deutschlands irgendwas mit Faktenchecks. Trotzdem sollte man auf das vermeintliche baldige Ende der Fake News nicht allzu viele Hoffnungen setzen…

Erstmal so eine halb-philosophische Bemerkung: In der Natur des Menschen (und zwar tendenziell: jedes Menschen) liegt der ebenso absurde wie nachvollziehbare Reflex, dass man am liebsten das glaubt, was man ohnehin schon zu wissen meint. Kaum etwas ist so schwer wie der Versuch, etwas scheinbar der natürlichen Weltordnung (also: der eigenen) Widersprechendes als möglicherweise doch richtig anzuerkennen. Diese Woche beispielsweise habe ich leicht amüsiert an mir selbst und an vielen anderen in meinen diversen Timelines gemerkt, wie sehr man sich krümmen und verbiegen muss, um sich selbst einzugestehen, dass ausgerechnet Donald Trump etwas richtig gemacht haben könnte.

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