Google Pixel: Eine smarte Revolution

Ab sofort ist die Zukunft von Medien, Journalismus und Kommunikation erhältlich. Zumindest so, wie Google Pixel sich das vorstellt. Ob man das gut oder schlecht finden soll – egal. Weil die Sache ziemlich unausweichlich ist…

Event #madebygoogle, 4.10.16, Berlin

Event #madebygoogle, 4.10.16, Berlin

Es gibt ein neues Smartphone. Es sieht aus wie ein iPhone. Und natürlich gibt es schon die ersten, die unken: es ist das bessere iPhone. (Besprechungen zum neuen Google Pixel: hier und hier.) Darüber kann man lange debattieren. Aber viel wichtiger als die Frage, wer die bessere Hardware baut: Google hat mit dem Pixel ein Teil auf den Markt gebracht, dass die Zukunft von Medien und Journalismus sein soll. Und natürlich will Google dabei die Hauptrolle spielen, weil: suchen und sich durch Links und Webseiten klicken – das ist irgendwie so 2014.

Die Zukunft in der Vision von Google hat demnach ein paar essentielle Bestandteile. Und sie hat auch eine Idee von dem, was in absehbarer Zeit unwichtiger werden soll. Webseiten beispielsweise. Nachrichten-Apps. Überhaupt, alles was mit langem Suchen und dann doch nicht finden zu tun hat. Dass das Netz aller Algorithmen zum Trotz für alle das gleiche sein soll. Der Gedanke, dass das Netz eine Fortsetzung von Zeitung, Radio und Fernsehen mit digitalen Mitteln sei.

Stattdessen: Künstliche Intelligenz. Virtuelle Realitäten. Personalisierung und zielgerichtete Information. Und das alles natürlich in einem Mikrokosmos, der Google heißt. In diesem Mikrokosmos findet sich gerade alles zusammen. Software, Hardware und Inhalte – wer das aus einer Hand bekommt, lässt sich gerne von der eigenen Bequemlichkeit fangen und bleibt da. Dass Google diese Strategie perfekt beherrscht, lässt sich aus den vergangenen zehn Jahren ablesen. Es gibt im Netz fast nichts mehr, was nicht von Google (vermeintlich) kostenlos bereit gestellt wird. Gut, Social Media hat nicht ganz so geklappt. Aber selbst auf Journalismus nimmt der Konzern schon jetzt direkt und indirekt Einfluss. Die „Google News Initiative“ klingt zwar reichlich altruistisch, ist es aber nicht.

Google Pixel will zu unserem zentralen Gerät für alles werden

Wenn das Smartphone also mittlerweile das zentrale Mediengerät geworden ist, dann handelt man mit Google Pixel exakt richtig: Inhalte und Funktionen so gestalten, dass sie auf dem Smartphone funktionieren – das ist die Herausforderung, vor der am Ende jedes Medienhaus steht. Google setzt dabei darauf, dass Nutzer in einer bisher unbekannten Verknüpfung von Personalisierung, VR und künstlicher Intelligenz alles, was sie wollen und brauchen aus dem Smartphone bekommen. Die Google-App, wie wir sie bisher kennen, gibt einen ersten Vorgeschmack auf die Idee: das Smartphone als ein persönlicher Assistent, der sehr präzise weiß, was wir wissen wollen.

Google Pixel

Kernstück: der Google Assistent.

Natürlich geht es dabei um so praktische Dinge wie: Wo ist der nächste Italiener? Wie wird das Wetter in München? Wo ist die nächste U-Bahn-Station? Aber wer sich die Google-App schon heute mal genau ansieht, der merkt schnell: Auch die Auswahl der Nachrichten, Reportagen und Videos, die wir Journalisten produzieren, wird in diesem Mikrokosmos von Google beeinflusst. Journalisten produzieren, Google filtert: Die Funktionen klassischer Redaktionen verschieben sich künftig ganz massiv.

Beeilt euch, Kollegen!

Dazu kommt, dass Google das Thema „Virtual Reality“ auf den Weg zur Massentauglichkeit bringt. Das Konzept „Daydream“ ist nichts anderes als der absehbar erfolgreiche Versuch, VR endgültig im gesamten Android-Kosmos unterzubringen. Die Idee ist also nicht die Brille – sondern wieder: das Snartphone. Die Daydream-Brille ist nur noch Mittel zum Zweck und vergleichsweise simpel.  Klar ist aber auch: Wenn VR jetzt derart brachial in den Markt und auf das Smartphone gedrängt wird, dann werden auch hier Journalisten sehr, sehr schnell nachziehen müssen. (Interessante Analyse der Google-Daydream-Strategie übrigens bei t3n).

Google Pixel ist also weitaus mehr als ein Luxus-Smartphone im oberen Preissegment. Und Details wie eine ausgezeichnete Kamera sind für Google nur Kinkerlitzchen. Tatsächlich geht es um eine Neuerfindung von Journalismus, Medien und Kommunikation. Die Show mag nicht so spektakulär sein wie bei Steve Jobs – trotzdem hat Google mit dem Launch in dieser Woche dem Smartphone bisheriger Prägung den Garaus gemacht. Künftig werden wir nur noch unterscheiden: Zwischen Smartphones, die nur so heißen. Und solchen, die wirklich „smart“ sind.

(Foto auf dieser Seite: Markus Mielek/Google)

Raue Wirklichkeit 2016

Usability first: In den kommenden Jahren wird es vor allem darum gehen, neue Redaktions-Pakete für den Nutzer zu schnüren. Das ist schon wieder der nächste Schritt auf dem Weg zu einem digitalen Journalismus.

Paul-Josef Raue, altgedienter Ex-Chefredakteur, Journalistenausbilder und Autor, hat sich über die „Zukunft des Journalismus“ ausgelassen. Einigermaßen wortreich beklagt er die Lähmung, die der Streit zwischen Print- und Digitallager in vielen Häusern auslöse. Nicht ohne allerdings dann doch ein paar Schlenker loszulassen, möglicherweise, um seinem Ziehpapa Wolf Schneider noch ähnlicher zu werden, der ja das Internet auch irgendwie doof findet, sich aber an und an etwas ausdrucken lässt, um dann festzustellen, dass er natürlich  Recht hat, womit auch immer.

Jedenfalls schreibt Raue darüber, wie man in manchen Häusern einigen „Internet-Gurus“ auf den Leim gegangen sei, wobei Wolf Schneider wahrscheinlich und zurecht den Begriff „Guru“ als Phrase rot unterschlängelnd würde. Diesen Gurus sei nicht sehr viel mehr eingefallen als einen Blick in die USA zu werfen und noch ein paar andere Sachen, die der Rede nicht wert sein. Beim „Spiegel“ wiederum habe Cordt Schnibben eine „weitgehend folgenlose Debatte begonnen, die er nicht weiterführte, weil das Interesse in der Branche gering war“.

So ist das in der Welt des Paul-Josef Raue: Internet-Gurus leimen arglose Verlage und verlangen viel Geld für unsinnige Ratschläge. Grunddepressive Topjournalisten starten folgenlose und uninteressante Debatten und geraten dann selbst in Turbulenzen. Wenn das so wäre, verehrter Herr Raue, dann müssten sich allerdings auch etliche Verlage ein neues Management suchen, wenn sie von Blendern und Schnibben so leicht übers Ohr zu hauen sind.

Umgekehrt gibt es dann noch ein paar Ratschläge, die Zeitungs-Guru Raue den Journalisten als Beitrag zur Rettung ihrer Branche mit auf den Weg gibt. Man solle verständlich schreiben, beispielsweise. Oder seinen Leser achten. Lauter so schneiderhafte Dinge, die natürlich ganz wunderbar aufrichtig klingen, bestimmt nicht falsch sind und trotzdem kein einziges Journalistenleben retten werden.

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Wenn man sich also darauf einließe, es würde wieder genau das entstehen, was Raue vermeintlich doch beenden will: die unsinnigen Debatte zwischen Onlinern und Analogen, die ein einziger Anachronismus ist. So 2004 irgendwie. Die Debatte würde uns wieder auf die Frage zurückwerfen, welche Form des Publizierens die bessere sein und wie man dieses Internet irgendwie in die Abläufe eines erfolgreichen Verlags integrieren könnte (eher unzureichende Vorstellungen dazu finden Sie übrigens im letzten „Handbuch“ von Schneider und Raue).

Dabei ist das im Jahr 2016 beim besten Willen nicht mehr die Frage. Es geht nicht mehr darum, wie wir einen read-and-write-Modus aus der Zeitung jetzt irgendwie auch ins Netz oder sogar, wohoo, aufs Handy übertragen. Es geht nicht darum, ein Produkt einfach mal eben ins Digitale zu transformieren.

Tatsächlich kommen im Falle der digitalen Medien noch ein paar Besonderheiten hinzu. Noch nie ist ein Medium derart rasant zu einem Massenphänomen geworden. Innerhalb von nur zehn Jahren ist es aus einer kleinen Nische und einer minimalen privaten Verbreitung zu einem Gegenstand des täglichen Gebrauchs geworden. Es ist inzwischen müßig geworden, mit irgendwelchen Zahlen zu hantieren, die diese Entwicklung belegen sollen. Zumal diese Entwicklung ja immer noch rasant weitergeht und schon wieder ganz andere Formen angeht. Es geht auch schon seit geraumer Zeit nicht mehr um die Frage, ob die Digitalisierung die klassischen Medien umkrempeln – sondern nur noch darum, wie schnell dieser Umbruch stattfinden wird.

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Gerade jetzt, wo sich die mobile Nutzung von Medien allmählich als Standard durchzusetzen beginnt, nehmen Medien und Journalismus inzwischen eine andere Rolle im Leben der Menschen ein. Verkürzt gesagt: Medien sind inzwischen ein Begleiter durch den ganzen Tag. In allen nur denkbaren Situation, auf potenziell unendlich vielen Kanälen.

Nimmt man die Sache genau, dann ist Mobilität in Bezug auf Medien mittlerweile ein ohnehin wenigstens irreführender Begriff. Weil er suggeriert, dass man im klassischen Sinne unterwegs sein müsse, wenn man „mobile“ Medien nutzen will. Das ist schon alleine deswegen inzwischen eine überholte Vorstellung, weil Menschen ihr Smartphone inzwischen wie selbstverständuch auch zuhause dauernd in der Hand haben. Streng genommen ist es also nur das Endgerät, das potenziell mobil ist. Sein Nutzer muss es schon lange nicht mehr sein.

Es geht also um: Usability. Um Interaktion. Um Beziehungsmanagement, um das, was die Engländer so schön costumer service nennen (und mit Kundenservice nicht wirklich gut übersetzt ist). In den kommenden Jahren geht es also nich (oder: nicht nur) darum, verständlich zu schreiben, sondern für „Kunden“ ein Paket zu schnüren, in dem er sich in jeder Station wohl und gut informiert fühlt. Das hat viel mit Technologie zu tun, natürlich. Aber auch mit einem grundlegend geänderten Verständnis des Begriffs „Redaktion“.

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Von dem her ist es kein Wunder, dass ein Begriff wie responsive design inzwischen nicht nur aus optischer Sicht bedeutend geworden ist, sondern wie ein Synonym für die gesamte Entwicklung der Digitalisierung steht: Es kommt immer auf den Anlass, das Gerät, den Kontext an. Und so wie für das Design gilt auch für Inhalte und Geräte: Es kommt auf den Anlass und die Umgebung an. Unser User ist inzwischen flexibel geworden und wir müssen es auch sein. Wir müssen uns seinen Lebenssituationen, seinen Bedürfnissen, seinen Gewohnheiten anpassen. Nicht umgekehrt.

Ein Stück weit also gilt: die Usability des digitalen Lebens entscheidet darüber, ob wir Nutzer überhaupt noch erreichen. Das ist ein ziemlich neuer Aspekt, für Journalisten zumal. Galt doch noch bis vor kurzem das Mantra, dass es ausschließlich auf den Inhalt ankomme. Und dass ein guter Inhalt noch so bescheiden verpackt könne – solange er gut genug sei, erreiche er seine Adressaten immer.

(Foto auf dieser Seite: Jens Schmitz_pixelio.de)

Wo seid ihr, Mobiles?

Die ganze Medien-Welt redet über das Thema „Mobile“. Dabei wäre machen statt reden viel besser. Machen aber nicht viele. Weil sich immer noch erstaunlich wenige in der Praxis mit dem Thema auseinandersetzen.

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(Foto: BR)

Vermutlich habe ich auf meinen diversen Plattformen in jüngster Zeit über kaum so ein Thema so viel geschrieben wie über das Thema „Mobile“. Das ist nicht verwunderlich und auch keine überragend ungewöhnlich Erkenntnis, wenn man sich mit diesem Thema auseinandersetzt. Man braucht ja schließlich nur mal seinen Blick vom eigenen Smartphone wegbewegen und sich die nähere Umgebung anschauen. Die Chancen stehen gut, dass dort irgendwo jemand mit einem Smartphone (oder auch einem Tablet) in der Hand auftaucht. Ich könnte das jetzt mit ganzen Zahlenkolonnen untermauern, aber ich vermute, ich würde Sie damit nur langweilen…

Es gibt also, das bestreitet ungefähr niemand mehr, eine Art von Mediennutzung und Journalismus, wie wir sie in dieser Form bisher nicht hatten. Das Smartphone ist insbesondere in den letzten zwei Jahren zu einem Gerät geworden, das mittlerweile genauso wichtig ist wie der Fernseher. Es ist das Gerät, mit dem wir potentiell  demnächst dann mal fast alle erreichen können, noch dazu in der Kombination mit sozialen Netzwerken und/oder Bewegtbild.

Ein Paradies für (angehende) Journalisten also, oder? Und eines für Aus- und Weiterbildungsbetriebe und Universitäten und Fachhochschulen zudem, dürfte man meinen. Das Dumme ist nur: Das ist es nicht. Gemessen an der Bedeutung des Themas gibt es immer noch verblüffend wenige Journalisten und Reporter, die sich nicht nur theoretisch mit dem Thema auseinandersetzen, sondern auch in der Praxis damit arbeiten. Es gibt wenige Ausbildungseinrichtungen und Volontariate, die dem Thema mehr als bestenfalls einen kleinen Schwenk widmen – und an Universitäten und Hochschulen findet das Thema meistens nur statt, wenn sich ein Dozent des Themas erbarmt (es gibt stattdessen auch Medien-Professoren, die von dem Thema gelinde gesagt nicht den Hauch einer Ahnung haben. Ahnungslose Chefredakteure allerdings leider auch).

Das ist wenigstens erstaunlich, angesichts der vielen Chancen, die ein rasant wachsender Markt bietet. Und es ist – mal wieder – bezeichnend für das, wie Journalisten in dieser digitalen Welt überleben können: mit einer gesunden Neigung zur Autodidaktik. Bringt es euch bei, liebe Leute -und wartet nicht, bis es ein anderer tut!

Könnte nämlich sein, dass ihr da vergeblich wartet.

Der neue App-Journalismus

Bisher waren Apps eher so eine Art Reproduktion. Eines Hefts, einer Webseite, irgendeines anderen journalistischen Angebots. Meistens mit vergleichsweise wenig Eigenleben. Ab und an mal mit einem zusätzlichen Video oder einem anderen multimedialen Element. Meistens aber blieb es dabei: Mit copy and paste das eigentliche Produkt rübergehoben, fertig.

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Der „Spiegel“ hatte da bis dato keine Ausnahme gemacht. Wer den „Spiegel“ auf den Tablet las, bekam einen unwesentlich veränderten Druck-Spiegel. Was dazu geführt hat, dass die wichtigste Motivation für das Digital-Abo die war, dass man kein Papier mehr zu Hause mehr haben wollte. Die anderen Dinge waren Gimmicks: dass man das Blatt schon am Freitagabend bekommen konnte, dass es ein paar nette zusätzliche Features gab und dass man sich ein paar Cent gegenüber der Druckausgabe sparen konnte. Dafür fehlten der App ein paar Elemente, die man sich gewünscht hätte…

Seit der aktuellen Ausgabe gibt es den Digital-Spiegel in einer neuen Form. Was diesmal nicht einfach zu ein paar optischen Retuschen geführt hat, sondern dazu, dass sich eine neue Sparte entwickelt, über die wir bisher noch gar nicht so geredet haben: eine Art „App-Journalismus“. Das ist ein Journalismus, der sich dem Endgerät anpasst, der eigenständige Inhalte und eigenständige Optik hervorbringt. Beim „Spiegel“ beginnt das tatsächlich schon mit der Optik: Das Magazin sieht jetzt eben auf dem Magazin tablet-gerecht aus. Davor war es eine mehr oder weniger schnöde 1:1-Umsetzung der Papier-Ausgabe. Sieht man übrigens auch an einer vermeintlichen Kleinigkeit: Wo vorher wie im Heft „geblättert“ wurde, wird jetzt gescrollt. Nicht ganz neu als Idee, aber eben auch ein weiterer Schritt zu einem eigenständigen Ding.

Auch andere Kleinigkeiten – beispielsweise die Tatsache, dass man jetzt nicht mehr die ganze Ausgabe erst komplett laden muss, um einzelne Artikel lesen zu können – zeigen, dass die App als ein mobiles Medium betrachtet wird. Und nicht einfach als „Digital-Ausgabe“.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass man an Apps in Zukunft noch stärker journalistisch herangehen muss. Dass man sie als ein eigenständiges Produkt mit eigenen Inhalten machen muss.

Was der „Spiegel“ gemacht hat, sieht jedenfalls schon mal sehr, sehr ordentlich aus. Wer braucht eigentlich noch ein Heft, wenn es solche Apps gibt?

Worüber wir 2016 reden werden

2016 wird das Jahr, in dem sich der Journalismus so stark verändern wird wie schon lange nicht mehr. Deshalb: Die 5 wichtigsten Themen, über die wir im kommenden Jahr werden reden müssen.

 

1. Kleinteilige Welt: Partikel statt Artikel

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Das Selbstverständnis des Journalisten geht immer noch davon aus: „Richtiger“ Journalismus ist nur das abgeschlossene Stück. Egal, ob Artikel oder TV-Beitrag, wir denken in den großen Dimensionen. Und in denen, in denen das gedachte Wort „Ende“ vorkommt. Das ist allerdings ein bisschen widersinnig im Zeitalter des permanenten Newsstreams – wann, bitte schön, soll denn etwas zu Ende sein?

Natürlich, auch weiterhin gibt es die Ereignisse, über die man abschließend berichtet. Selbstverständlich werden wir weiter Kommentare, Reportagen, Analysen, „fertige“ Stücke eben produzieren. Allerdings brauchen wir dringend eine Idee, wie wir neben dem Artikel auch den Partikel als ein erstzunehmendes Narrativ etablieren.

Das ist im Übrigen keine Sache, die nur den klassischen Text betrifft. Wie sich Erzählungen zunehmend aus Partikeln zusammensetzen, erleben wir nirgendwo so drastisch wie ausgerechnet beim Thema Bewegtbild. Bei Videos war die Sache noch bis vor kurzem klar: Das ist ein „gebauter“ Beitrag. Sieht meistens aus wie Fernsehen, selbst dann, wenn der Beitrag nicht im Fernsehen zu sehen ist. Inzwischen gibt es enorm vieles, was aus Bewegtbild sein kann: ein 15-Sekünder bei Instagram, ein auch ohne Ton funktionierendes Autoplay-Stück bei Facebook oder auch ein Livestream, vermutlich der Inbegriff eines Partikels. Man loggt sich von irgendwoher ein, macht eine mehr oder weniger kurze Momentaufnahme von irgendwas und geht dann wieder.  Das ist so ziemlich das genaue Gegenteil des „gebauten“ Beitrags.  Trotzdem: In der Masse wird Bewegtbild in den nächsten Jahren sehr viel mehr aus diesen winzigen Partikeln statt aus dem ganz großen Kino bestehen.

Wobei ich diesen Begriff „Narrativ“ bewusst gewählt habe. Eine Ansammlung von Tweets, Snaps, Instagram, Livestreams und Facebook-Postings ist eben erst einmal nur das: eine lose Ansammlung. Wohingegen ein Narrativ dann entsteht, wenn man gezielt anfängt, Geschichten zu erzählen. Wie also sieht diese kleinste Narrativ unterhalb des Artikels und des Beitrags aus? Vermutlich eine der spannendsten Fragen für 2016.

2. Digital vs. analog: Lassen wir den Graben Graben sein

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Seit ein paar Monaten beschäftigt mich diese Frage intensiv: Wie sinnvoll ist es zu versuchen, ein „analoges“ Publikum auf digitale Plattformen holen zu wollen? Mehr und mehr komme ich zu den Einschätzung, dass es ein komplett idiotisches Unterfangen ist. Weil es aussichtslos ist und weil wir es kaum schaffen werden, dem eingefleischten Zeitungsleser die Vorzüge eines Smartphones nahelegen zu wollen. Oder dem Fernsehzuschauer die Errungenschaften einer App. Mediennutzer sind, das zeigen nahezu alle einschlägigen Untersuchungen, beinahe so stur wie Bankkunden, die auch erst wechseln, wenn es gar nicht mehr anders geht.

Tatsächlich sind die Zuwächse bei den digitalen Medien zu einem beträchtlichen Teil einem Publikum unterhalb der 40 zu verdanken.Nahezu alle, die altersmäßig darüber liegen, mögen sich mal mehr und mal weniger für Netz und seine Segnungen interessieren, beim Medienkonsum bleiben sie aber überwiegend konservativ.

Das aber bedeutet für alle, die nicht zu der Kategorie der „Digital Onlys“ gehören, auf längere Zeit zweigeisig fahren zu müssen. Zweigleisig, weil sie ihre bisherigen analogen Angebote aufrecht erhalten müssen, um gleichzeitig neue, digitale Projekte zu etablieren. Dass man das Publikum auf beiden Seiten des digitalen Grabens miteinander versöhnen kann, ist so unwahrscheinlich, dass man es besser nicht auf einen Versuch ankommen lässt.

3. Livestreaming und anderes: Lieber jetzt als gleich!

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Journalismus war früher eine ziemlich einfache Sache. Zumindest in textlastigen Medien. Eine, in der man – stark zugespitzt gesagt – über Dinge berichtete, die in der Vergangenheit lagen. Was man in bestimmten Zyklen machte, ob nun alle 15 Minuten oder einmal im Monat. Egal also, welche Form des Journalismus man sich erwählte, ob die nüchterne Nachricht oder der feurige Kommentar: Der Begriff „live“ war dem Radio und dem Fernsehen vorbehalten.

Das lag in erster Linie daran, dass Radio und Fernsehen die einzigen Medien waren, die technisch überhaupt in die Lage kamen, Dinge live zu übertragen. Und weil sich das allmählich ändert, ist plötzlich das Thema Echtzeit eines für beinahe alle geworden. Der wirklich spektakuläre Aspekt dabei ist das Livestreaming, das 2015 mit Apps wie „Meerkat“ oder „Periscope“ seinen massenkompatiblen Durchbruch geschafft hat. Aber wie das eben so ist mit neuen Themen: Erst einmal sind es die „First Mover“, die sich mit so etwas auseinander setzen. Inzwischen aber haben eine ganze Reihe von guten Beispielen und Anwendungen gezeigt: Das Thema Livestreaming wird uns bleiben, es wird sich in nächster Zeit zu einer Selbstverständlichkeit entwickeln. So wie man inzwischen wie selbstverständlich twittert oder bei Facebook präsent ist, so wird man mit Livestreams von sonstwoher präsent sein. Gerade weil es so einfach zu handhaben, ist es für nahezu jeden interessant, der Journalismus macht: vom Lokalreporter bis zum Auslandskorrespondenten.

Das Thema hat aber noch einen weiteren Aspekt. Weil zu der bisher vergangenheitsgetriebenen Seite des Journalismus eine weitere kommt: Berichten in Echtzeit. Das kann man mit bewegtem Bild naturgemäß besonders gut. Aber Livestreams sind nicht die einzige Möglichkeit. Genau genommen gehört jede Social-Media-Plattform zu den Kanälen, die das Leben so abbilden, wie es gerade im Augenblick ist. Wenn irgendwo auf der Welt etwas passiert, kann man sicher sein: Irgendwo in den Tiefen von Twitter, Snapchat, What´sApp oder Instagram wird es abgebildet. Das ist ein Aspekt, den man gerne übersieht, wenn man von diesen Plattformen spricht. Trotzdem: Wenn sich Journalisten zukunftsfähig aufstellen wollen, entwickeln sie eine Idee davon, wie sie mit dem Thema „Live-Journalismus“ umgehen wollen.

Was auch damit zu tun hat, dass die Generation der heute 15- oder 20jährigen das wie selbstverständlich wahrnimmt und erwartet: Wenn etwas passiert, existiert davon auch ein virtuelles Abbild. Es wäre keine schlechte Idee, wenn Journalisten an diesem virtuellen Abbild mitzeichnen würden.

4. Personalisierung: Gib´s mir!

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Als ich vor ungefähr 15 Jahren das erste Mal mit dem Thema „Personalisierung“ in Berührung gekommen bin, habe ich das – zugegeben – für Quatsch gehalten. Für netten Quatsch zwar, aber eben doch für Quatsch. Damals habe ich mir gedacht: Warum soll ich möglicherweise wichtige und interessante Dinge ausblenden, die mir die lieben Kollegen aufbereiten. Das war im Jahr 2000. Da hatte ich noch den Eindruck, man könne die Massen an Medien noch halbwegs bewältigen. Heute weiß ich, dass das womöglich schon damals ein Trugschluss war. Heute ist das Realität: Wer sich die Fluten an Informationen stürzt, der ersäuft darin.  Vermutlich ist es heute der Ausweis höchster Medienkompetenz, wenn man weiß, welche Filter man ansetzen muss.

Natürlich weiß ich, dass es so etwas wie eine „Filter Bubble“ gibt. Ich weiß, dass jedes Weltbild einseitig ist, mein eigenes natürlich eingeschlossen. Aber man macht weder sein Weltbild noch seinen eigenen Informationsstand besser, wenn man planlos anfängt, irgendwo rumzusurfen. Das ist das neue Zapping – und wie das endet, wissen wir seit den Zeiten, in denen man plötzlich mehr als 30 TV-Programme zur Verfügung hatte und unleidlich wurde, weil man den ganzen Abend irgendwelches Geflimmer so ein bisschen und nichts richtig wahrnahm. Die jüngeren unter Ihnen ersetzen dieses Beispiel bitte einfach durch sinnloses Scrollen in Social-Media-Timelines. (Was im Übrigen nicht bedeuten soll, dass sinnloses Zappen und Scrollen nicht manchmal auch ganz nett wäre).

Trotzdem: Wir kommen heute an dem Thema Personalisierung und personalisierte Angebote nicht mehr vorbei (eine Erkenntnis, die ich wesentlich den großartigen Kollegen Christian Daubner, Marcus Schuler und Mustafa Isik vom BR zu verdanken habe, die ich Ihnen hiermit zum Verfolgen in den diversen Netzwerken ans Herz legen möchte). Die Sektion „Mein BR24“ ist inzwischen mein  persönlicher Favorit in der Nutzung der BR24-App geworden. Weil ich mich sehr darauf verlassen kann, tatsächlich einen Überblick über die Themen zu bekommen, die mich wirklich interessieren. Es schadet im Übrigen weder Journalisten noch Nutzern sich einzugestehen, dass man sich völlig unmöglich für alles interessieren kann. Wenn man dann so ehrlich zu sich selbst ist, dann kommt man an einem weitgehend personalisiertem Angebot nicht mehr vorbei.

Im Übrigen ist diese grandiose Erkenntnis eine, die die Großen im Netz schon lange hatten: Wer heute googelt oder bei Amazon oder Apple einkauft, kann sich darauf verlassen, dass das, was er zu sehen bekommt, so personalisiert wie nur möglich ist. Selbst wenn der User selbst sich in dem Glauben wähnt, gar nicht personalisiert zu haben.

Klingt erstmal alles nach Bagatelle und einem eher technikgetriebenen Problem. Ist es aber nicht. Weil es in der Konsequenz bedeutet, dass sich die Idee, wir Journalisten könnten mit einem Angebot ungefähr alle glücklich machen, zunehmend als nicht mehr umsetzbar erweist.

Meine These: In 10 Jahren haben sich die meisten General-Interest-Angebote erledigt.

5. Wir sehen uns alle auf dem Smartphone wieder

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Die Frage musste man sich ja bis vor kurzem immer mal noch stellen lassen: Für welches Medium arbeiten Sie? Man antwortete dann höflich, man arbeite für eine Zeitung oder beim Radio oder beim Fernsehen (wenn man „Online“ geantwortet hat, wurde man schon kurz darauf nicht mehr ernst genommen).

Das hat sich mittlerweile erledigt, zumindest dann, wenn man noch ein paar Jahre in diesem Job überleben will. Tatschlich gibt es keinen Journalismus mehr, der nicht digital wäre. Im Jahr 2016 wird man hinzufügen müssen: und mobil zudem. Die Durchdringung mit Smartphones ist inzwischen insbesondere beim jüngeren Publikum so hoch, dass diese kleine Ding mittlerweile zum wichtigsten Gerät in der täglichen Mediennutzung geworden ist. Wichtiger als jeder Fernseher, als jedes Radio. Wer nicht auf dem Smartphone präsent ist, kann sich genauso gut auch gleich eingraben lassen.

Präsenz auf dem Smartphone, das bedeutet: Man muss sich etwas einfallen lassen, was darüber hinaus geht, mobile Versionen der eigenen Webseite anzubieten. Im Gegenteil: Man muss das Smartphone im Jahr 2016 in den Mittelpunkt aller strategischen Überlegungen stellen. Weil es nicht nur ein Gerät zur potentiellen Mediennutzung ist, sondern mehr und mehr zum Mittelpunkt unseres digitalen Alltags wird. Bedenkt man dann noch, dass auch soziale Netzwerke zunehmend gerne mobil genutzt werden, dann kann man sich vorstellen, welch potentiell explosive Mischung das ist: sozial und mobil zugleich. Wenn sich ein Großteil des durchschnittlichen User-Lebens künftig so abspielt, kann man sich leicht ausrechnen, wie fahrlässig es ist, das Smartphone immer noch als ein nettes Zusatz-Gadget abzutun.

Fotos auf dieser Seite: BR, Christian Jakubetz

Und wo bleibt eine lokale „Paper“-App?

Seit ein paar Jahren gibt es jetzt „Flipboard“.  Die Seite „Rivva.de“ existiert mit kurzer Unterbrechung auch schon ein paar Jahre, ebenso ein paar andere kleine und mittelgroße Aggregatoren. Man kann also beim besten Willen nicht behaupten, dass das Thema Aggregation im Journalismus ein wirklich neues wäre.

Facebook-Paper

Trotzdem bekommt es in diesen Tagen nochmal eine neue Dimension. Weil jetzt ein Player einsteigt, der sich nicht in irgendwelchen mehr oder wenigen kleinen Nischen von mobilen Endgeräten oder im Web rumtreibt. Sondern: der größtmöglich denkbare ist. Facebook hat jetzt in den USA eine neue App  mit dem bezeichnenden Namen „Paper“ herausgebracht (Erscheinungstermin in Deutschland ist noch offen). „Paper“ ist vordergründig betrachtet natürlich kein originär journalistisches Ding. Trotzdem aber werden dort journalistische Inhalte präsentiert werden. Weil dort Inhalte jeglicher Art aggregiert werden können und es natürlich ebenso erwartbar wie folgerichtig ist, dass dort auch Journalismus stattfindet.

Facebook macht jetzt also im Großen das, was „Flipboard“ seit Jahren im eher kleineren Maßstab macht. Der Tag, zusammengefasst und daueraktualisiert in einer einzigen App, die man wahlweise auf dem Smartphone oder dem Tablet mit sich rumtragen kann. Was wäre das anderes als eine Art neuer „Tageszeitung“? Das, wovon Zeitungsmacher schon lange immer wieder mal reden? „Der Tag“, so hieß übrigens auch die App, die der „Spiegel“ als Konsequenz aus seinem Projekt „Tag2020“ entwickelt hatte – und die durchaus einige Parallelen zu Facebooks „Paper“ aufweist.

Was ich daran so erstaunlich finde: Der Gedanke, dass tagesktueller Journalismus im digitalen Zeitalter sowohl eine neue Darstellungsform wie auch ein neues Endgerät benötigen könnte, ist ja nun wirklich kein neuer mehr. Aber wieso ist es – mal wieder – ein branchenfremder Großkonzern, der diese Idee dann letztendlich konsequent umsetzt? Und wieso führen wir in Deutschland seit Jahren erbitterte Auseinandersetzungen vor Gerichten (LSR, Tagesschau-App), anstatt endlich mal damit anzufangen, selbst Lösungen für zukunftsorientierten Journalismus umzusetzen?

Ich kapiere beispielsweise beim besten Willen nicht, warum sich nicht auch regionale Tageszeitungen endlich mal Gedanken darüber machen, wie die Idee eines Aggregators für sie umgesetzt werden könnte. Gerade im Lokalen gäbe es ausreichend Möglichkeiten, eine sich quasi selbst aggregierende Community zu schaffen. Bei der die Inhalte der Tageszeitung ein Bestandteil sind, aber eben nur einer. Wenn Menschen künftig Geld ausgeben werden für Journalismus, dann am ehesten dafür, dass sie zu einer Mischung aus Community und Datenbank Zugriff haben. Und das womöglich noch mobil – denn das mobile Endgeräte nicht die Zukunft, sondern schon jetzt die Gegenwart des Journalismus sind, das ist unbestritten. Ein „lokales Paper“ sozusagen, das ist es, an was lokale und regionale Medien jetzt arbeiten müssten.

Zu befürchten ist allerdings anderes: dass wir irgendwann mal wieder mehr oder weniger absurde juristische Auseinandersetzungen darüber erleben werden, was solche Aggregatoren dürfen – und noch mehr, was sie nicht dürfen. Die Klagewut deutscher Medien ist hinlänglich bekannt. Und die Gerichte mit ihren häufig wirklichkeitsfremden Urteilen bestärken das auch noch: Dass man jetzt Urhebervermerke mitten in Bilddateien platzieren soll und die GEMA ernsthaft über Lizenzgebühren für das Einbetten von Videos nachdenkt, lässt nichts Gutes ahnen.

 

Media Camp: Mobiler Journalismus in Echtzeit

Falls Sie Lust haben, sich mal an sowas zu probieren – oder jemanden kennen, der das möchte: Im September leite ich ein vierwöchiges Media Camp zum Thema Echtzeit- und mobiler Journalismus. Die Details entnehmen Sie bitte der folgenden Ausschreibung des Veranstalters:

Im Blickpunkt des diesjährigen Media Camps im Medieninnovationszentrum Babelsberg (MIZ) steht zukunftsfähiger Echtzeitjournalismus. Teilnehmer können sich noch bis zum 9. August bewerben.

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In einem vierwöchigen Workshop bekommen Sie nicht nur einen Einblick in den medialen Transformationsprozess, sondern entwickeln und produzieren ein eigenes mobiles journalistisches (MoJo)-Format, dass den Veränderungen und Prinzipien des modernen Journalismus gerecht wird.

Journalismus verändert sich, er wird interaktiver, multimedialer, schneller und offener. Heute kann jeder unterwegs zur Ein-Personen-Informationszentrale werden, indem er Videobilder live vor Ort ins Netz sendet und via Twitter-Einbindung mit einem globalen Publikum interagiert.

Im Blickpunkt des diesjährigen Media Camps im Medieninnovationszentrum Babelsberg (MIZ) steht zukunftsfähiger Echtzeitjournalismus. In einem vierwöchigen Workshop bekommen Sie nicht nur einen Einblick in den medialen Transformationsprozess, sondern entwickeln und produzieren ein eigenes mobiles journalistisches (MoJo)-Format, dass den Veränderungen und Prinzipien des modernen Journalismus gerecht wird. 

Profil

  • ·         Sie sind zwischen 20 und 29 Jahre alt und haben eine Affinität zu Medien
  • ·         Sie kennen die Grundlagen des Onlinejournalismus
  • ·         Sie haben erste Erfahrungen in einer Redaktion gesammelt
  • ·         Sie sind vertraut mit dem Umgang audiovisueller Produktionswerkzeuge

Projektleiter Christian Jakubetz  und viele Dozenten werden Sie mit kreativen Methoden und professioneller Expertise unterstützen, ein mobiles Reportermagazin zu entwickeln. Der Studiobereich des MIZ-Babelsberg bietet dazu vielfältige Produktions-möglichkeiten und mobile Technik. Das Format wird ab der dritten Projektwoche über verschiedene soziale Kanäle und Medienpartner distribuiert.

Um crossmedial publizieren zu können, werden in verschiedenen Workshops die Grundlagen des transmedialen Erzählens, sowie die Prinzipien von Open Journalism und Echtzeitjournalismus vermittelt. Ein Besuch der medienwoche@IFA 13 bietet Ihnen die Gelegenheit, sich über neue Entwicklung in den Medien zu informieren.

Die Teilnahme am Media Camp im MIZ-Babelsberg ist kostenlos. Weitere Informationen unter: http://www.miz-babelsberg.de/miz-events/media-camp

Rückfragen und Bewerbungen bis 9. August 2013 an: info@miz-babelsberg.de // Betreff: Media Camp 13.