Abschied von Zeitung und Tagesschau

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Ich bin groß geworden mit Zeitunglesen und mit dem 20-Uhr-Ritual der Tagesschau. Diese beiden Dinge gehörten zu einem Tagesablauf unabänderlich dazu, beide erklärten mir die Welt. Beide waren an bestimmte Uhrzeiten und Situationen gebunden. Die Zeitung habe ich irgendwann morgens aus dem Postkasten geholt, die Tagesschau um 20 Uhr eingeschaltet, weil jetzt eben DIE Nachrichten …

Mein Mitschnitt

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Ein Blog ist…
Der Name ist dabei Programm und kommt von den Logfiles (logfile), in denen ein Webserver (web server) Zugangsdaten (von Websites) mitschneidet…
…schreibt sueddeutsche.de und liefert den Beleg dafür, dass es anscheinend zwischen Print und Online immer noch leichte Unterschiede gibt. In der Printredaktion hätte der Praktikant, der das geschrieben hat, schnell ein unangenehmes Gespräch …

Hey, ich bin alt und kurzsichtig!

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Zu meinen Zeiten als reiner Printjournalist habe ich mal einige Dinge über Fotos und Layout gelernt. Grundlegend galt: Ein Aufmacher sollte auch eindeutig als solcher zu erkennen sein. Ein gutes Foto zieht Leute in den Text. Fotos sind mehr als ein lästiges Anhängsel. Fotos retten ggf. eine Seite.
Umso erstaunter bin ich immer noch, dass bei …

Usability

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Mein aktuelles Lieblings-Beispiel aus der Kategorie „Was juckt mich der User?“: Videos auf einer Seite lassen sich offenbar mit Windows Media Player 11 nicht abspielen. Der Fehler, teilt der Seitenbetreiber mit, liege offensichtlich bei Microsoft (aha).
Lösungsvorschlag: Media Player 11 runter von der Platte, stattdessen downgraden auf 10 oder (noch besser) 9. Klar, die Dinge halt, …

BBCTube = YouBBC

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Naheliegend und vernünftig: BBC und YouTube, zwei Bewegtbildriesen, werfen sich zusammen, ohne dem anderen wehzutun. Kluge Ergänzung, das. YouTube sendet weiterhin die Häppchen, bleibt sich selbst treu und bekommt das alles auch noch legal. BBC wiederum erhält quasi einen neuen Vertriebskanal, kann seine eigenen Multimedia-Pläne weiter verfolgen und erreicht womöglich noch ein Publikum, bei dem …

Zeit

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Dass die „Zeit“ nicht nur in ihrem Stammgeschäft gute Zahlen vorlegt, sondern so ganz nebenbei auch ihre Online-Umsätze im zurückliegenden Geschäftsjahr verdoppelt hat, zeigt nicht nur, dass der Trend irgendwie hin zum Digitalen geht, sondern dass sich Qualität auch online gut vermarkten lässt. Fernab irgendwelcher, nunja, nennen wir sie mal zweifelhafter PR-Inhalte, die man redaktionell …

Huch…

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…Deutschlands frischgekürte Nachwuchsjournalistin Nummer eins läuft ein bissel Amok, weil ihr ein Portrait in der SZ nicht gefällt. Und muss sich deswegen jetzt „mitten in der Nacht“ (23 Uhr nochwas) austoben und die bedauernswerte Autorin des SZ-Artikels runterbügeln. Allerdings dies nicht als WAZ-Online-Chefin, sondern als Bloggerin. Ulkig.

Münster, unterirdisch

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Ein Verleger schaut nach eigenem Bekunden über Jahre hinweg zu, wie seine Zeitung „unterirdische Qualität“ abliefert, Gefälligkeits- und Terminjournalismus leistet. Dann feuert er den ganzen Laden und macht ausgerechnet den langjährigen Chef der Truppe, die angeblich so unterirdisch ist, zum Herausgeber. Selten so eine ulkige Argumentation gehört. Aber man darf dafür jetzt ganz bestimmt davon …