Medien-Trends 2020: Reden ist Gold

Der Audio-Boom geht immer weiter, Print leidet – und Personalisierung wird zum echten Zukunfts-Thema. Hier kommen die komplett subjektiv zusammengestellten Medien-Trends für das Jahr 2020

Eine letzte Hochsaison für das Fernsehen

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Apple hat seinen Streamingdienst gestartet, Disney dürfte bald folgen, andere womöglich auch. Die Digitalisierung nimmt gerade die nächste Branche auseinander: das Fernsehen. Am Ende dürfte von dem Fernsehen, wie wir es kennen, nicht mehr viel übrigbleiben.

Dröhnen in der 360-Grad-Hölle

Soziale Netzwerke verkommen zur 360-Grad-Hölle. Was schade ist, weil sie mal ein Ort waren, an denen man sogar sowas wie Erkenntnis gewinnen konnte. Heute muss man froh sein, wenn man nicht sofort niedergebrüllt wird.

Eine Frage des Geschäfts

Was ist wichtig, was nicht? Eine Frage, die sich in Zeiten des digitalen Overflows meistens nur noch mit "Kommt drauf an" beantworten lässt. Weswegen Journalisten und Medien immer häufiger Weltbilder und Sichtweisen verkaufen. Das hat grundlegende Auswirkungen auf das Geschäftsmodell. Weil Weltbilder wichtiger sind als vermeintliche Kostenlos-Mentalität oder Lesefaulheit.

Rezo und die Populisten

Rezo hat ein neues Video veröffentlicht (genauer gesagt: er tritt in einem Video bei anderen YouTubern auf). Er hofft erkennbar auf eine Wiederholung des spektakulären CDU-Zerstörer-Videos. Was er abliefert, ist ein müder Aufguss altbekannter Schenkelklopfer und (ungewollt) eine wunderbare Zustandsbeschreibung des medial-digitalen Elends des Jahres 2019.