frag den leser – vorher!

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zum festen oldmedia-selbstverständnis und der klassischen journalistenausbildung gehört, dass der zeitungsleser um seine meinung quasi nie gebeten wird. von einigen zumeist als alibi verwendeten leserbriefspältchen abgesehen, kommen lesermeinungen und interaktionen mit der werten kundschaft de facto nicht vor. klare linie: wer seine meinung äußert, ist „die zeitung“. wer in form eines leserbriefs eine replik veröffentlichen …