Jetzt kann ich es ja zugeben: Als ich irgendwann im vergangenem Jahr davon Wind bekam, dass Stefan Plöchinger von der SZ als Produktchef zum „Spiegel“ wechselt, habe ich mit mir selbst eine Wette abgeschlossen.  Das erste Ding, das unter Plöchinger stirbt, ist diese verkopfte Missgeburt „Spiegel Daily“. “Read

4 Gedanken zu „„Spiegel Daily“: Chronik eines angekündigten Todes

  1. Eine Spiegel-Flat will der Markt genauso wenig wie eine für die FAZ oder die Zeit. Das wäre so wie eine Telekom-Flat, die nur netzintern funktioniert.

    Eine News-Flat muss wie Readly, Spotify oder Netflix strukturiert sein. Sonst wird das nix.

  2. Bei Zeit und SZ funktioniert das schon ganz gut. Und eine Newsflat mit allem könnte ja höchstens einer anbieten. Davon abgesehen: was spricht dagegen, Content von einer Marke auf vielen Kanälen beziehen zu wollen?

  3. Mit „fast“ allem können durchaus mehrere, wie man bei Musik-Flats sehen kann. Spotify, Tidal, Apple Music, Google Music, Amazon Music, Deezer…

    Readly zeigt ja, wie (und dass) es geht. Da sind viele Verlage präsent, die parallel eigene Digitalabos verticken.

    Die Leute zahlen durchaus für all „you can eat“ aber eben nicht fünf bis zehn mal mehr als 20 Euro für Einzelabos. Aber ok, manchmal muss man den Kopf mehrfach gegen die Wand knallen.

  4. 19,90 Euro pro Monat, nur für den Spiegel und für DAS was da gerade produziert wird? Viel Spaß damit!

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