Lesestoff

In Dänemark sind sie Alltag, bei uns gelten sie den Verlegern als Teufelszeugs: Gratiszeitungen. Spannend, was Spiegel Online über die Blätter aus dem hohen Norden bringt – und bemerkenswert vor allem eine Feststellung, die die Chefredaktionen der SZ oder der FAZ zwar vermutlich kaum betreffen wird, über die allerdings die Beletagen der restlichen rund 300 Tageszeitungen in Deutschland ruhig mal nachdenken dürfen:

Die Gratiszeitungen verzichten auf einen Großteil des traditionellen Zeitungsstoffes wie Features, Analysen und Leitartikel – die laut Henrik Dahl von Explora durchaus entbehrlich sind: „Die meisten Chefredakteure wären fürchterlich enttäuscht, wenn sie wüssten, was der beste Stoff in der Zeitung ist. Der stammt nicht von den prestigeträchtigen und kostspieligen Leitartiklern und Auslandskorrespondenten. Nein – es sind Sport, Todesanzeigen und Personalien.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.