GEZ-Grauzonen

Es hat fast zwei Jahre gedauert, bis die GEZ endlich von mir abließ. Dazwischen lagen unzählige, maschinell erstellte Schreiben, wirre Berechnungen. Ignoranz auf Schreiben und Einsprüche. Und immer wieder Drohungen: mit Gericht, mit Gerichtsvollzieher, mit Freiheitsentzug bis bzu einem Jahr. Zwischendrin immer wieder Schreiben mit so netten Aussagen wie der, dass man derzeit viel zu tun habe und deswegen erst frühestens in drei Monaten antworten könne (woran man sich dann auch strikt gehalten hat). Irgendwann – nach etlichen durchbohrenden Fragen nach den privaten Fersehgewohnheiten – akzeptierte sie dann, dass man für ein Gerät auch nur einmal Gebühren zahlt, selbst dann, wenn sich unter einem Dach eine Privat- und eine Firmenadresse befinden.

Bei dieser Fallsammlung hier beschleicht mich allerdings die Ahnung, dass ich ziemlich glimpflich weggekommen bin. Die GEZ in der Grauzone, eine lesenswerte Geschichte in der FAZ, anarchistischer Umtriebe eher unverdächtig.

(via Turi2)

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