Radioelend

Gestern insgesamt sieben Stunden im Auto gesessen, was eh nicht schön ist. Dabei viel Radio gehört, was inzwischen auch nicht mehr schön ist. Dann überlegt, warum eigentlich in sieben Stunden Hören irgendwelcher Popwellen ungefähr kein einziger halbwegs geistreicher Satz gefallen ist. Dann zuhause diese Geschichte von Horst Müller gelesen und gedacht: Das isses.

Nachtrag: ebenfalls lesenswert diese Geschichte, die den Zusammenhang zwischen Radio-MA und Busengrabschen schön darlegt.

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4 Kommentare

  1. Fahre oft Berlin-Rhein/Main retour (5 Stunden). Teile Deine Enttäuschung. Habe aber schon vor Jahren begonnen, aktiv gute Sender zu suchen und auch zu hören.

    Lokale Kuturwellen des ÖR (wofür zahle ich Gebühren? Dafür!), das bedeutet im Frankfurter Raum bis weit nach Thüringen HR1 (ist halt meine Altersgruppe). Dann in der Ödnis Deutschlandfunk oder MDR Figaro (Kulturfunk). In Berlin Radio1.

    Alle Sender auf Kurztasten. Immer passenden Verkehrsfunk. Dödelfunk weiche ich aus Prinzip _immer_ aus. Vor allem beim Autofahren.

  2. Viele Radiomoderatoren glauben leider immer noch, sie seien lustig. Gut zu beobachten ist das bei WDR2, wo sich einer jedesmal den Kalauer „Bis die Nächte“ erlaubt und wohl glaubt, das sei witzig. Aber auch SWR3 – Jahrelang auf hohem Niveau unterwegs – ist mit dem neuen Morning-Show Duo abgestürzt.

  3. Warum?
    Weil sie ihre Hörer nicht ernst nehmen, sie im tiefsten Inneren sogar verachten. Deshalb.

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