Blogger, ein disziplinloser Haufen

Der geneigte Leser weiß vielleicht, dass dies hier nicht mein einziges Blog ist. Was insofern von Vorteil ist, als dass ich mich nicht sklavisch auf ein Thema konzentrieren muss – und dass dabei trotzdem immer wieder Aspekte auftauchen, die auch für dieses Blog hier ganz interessant sind. Einer davon stammt aus dem Gästebuch meines Fußballblogs:

„Gehört zwar nicht unbedingt hierher, ist aber trotzdem ganz lustig: Giovane Elber, vor kurzem noch Wunderstürmer bei Borussia Mönchengladbach, ist unter die Blogger gegangen und berichtet aus Brasilien für das Portal der Deutschen Welle. In seinem ersten Beitrag verspricht er „ständig aktuelle Meldungen“, in seinem bislang letzten hofft er, dass Michael Ballack gegen Mailand in so guter Form ist, dass er den Angriff unterstützen kann („dann kann Bayern ein gutes Ergebnis aus dem San Siro mitnehmen“). Sieht so aus, als habe die Arthritis bei Elber mittlerweile nicht nur die Beine befallen.“

Da ist der gute Giovane leider nicht alleine: Blogger sind meistens ein ziemlich disziplinloser Haufen; Lebensdauer eines Blogs im Durchschnitt: nichtmal zwei Monate. Danach ist das Teil so tot wie der MSV Duisburg. Insofern sagt die blanke Masse an Blogs mal noch nicht viel über Qualität aus. In dem Zusammenhang eine passende und gute Geschichte von Thomas Mrazek über das Leiden von Profi-Bloggern und die entsprechende Erweiterung bei Fabian Mohr.

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