Ruhrpott goes online

Die WAZ soll Konkurrenz bekommen. Und zwar von einer „Zeitung“, die nur online erscheint und die vom journalstischen Handling auch genauso gehandhabt wird. Sprich: Keine dauernden Aktualisierungen, sondern einmal publishen am Tag. Leuchtet mir noch nicht ganz ein, warum man die größte Stärke des Mediums freiwillig aus der Hand geben will, aber gut. Ansonsten finde ich den Gedanken eines lokaljournalistisch geprägten Online-Angebots nach wie vor richtig und interessant.

Währenddessen ist die WAZ nicht inaktiv, will einen eigenen Online-Chefredakteur einstellen (merkwürdig genug, dass es das bisher nicht gab…wer macht da eigentlich die Inhalte?). Und außerdem will man für alle insgesamt (ich glaube) 28 Lokalausgaben eigene Blogger definieren. Komische Krankheit. Sobald etablierte Medien zum Bloggen gehen, holen sie zu einer Art atomaren Erstschlag aus. Unter 15 Blogs tut´s anscheinend keiner, eine Nummer kleiner haben sie es nicht.

Dafür wär man ja schon dankbar für ein einziges gutes Redaktionsblog, Reicht vollkommen.

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