Meine Medien

Gestern abend: „Wut“ auf DVD, die ich mir aus meinem Online-Videorekorder selbst gebrannt habe. Heute morgen: Nachrichten auf dem iPod. Vorhin: CD gekauft über iTunes (Charlotte Gainsbourg, sehr empfehlenswert übrigens, wenn das jemanden interessiert). Dazwischen ein paar Telefonate über Skype. Danach Video-News von ABC geschaut und den Videopodcast der Kanzlerin (nicht sehr empfehlenswert, wenn das jemanden interessiert).

Jetzt eben entdeckt: Beatles-A-Rama, ein Webradio, dass es u.a. auch über iTunes zu empfangen gibt. Für jemanden wie mich so wie 365 Tage Weihnachten am Stück. Die spielen 24 Stunden nur Beatles und Artverwandtes. Gerade laufen die Twickenham Sessions, die sogar ein Hardcore-Fan wie ich bisher nur vom Lesen kannte (die Version von One After 909 klingt übrigens nach viel Alkohol und womöglich sogar Verbotenem, wenn das jemandem interessiert. Und dass Banamarama mal „Help“ gecoveret hatten, hatte ich auch irgendwie bewusst verdrängt). Das alles geht – über einen handelsüblichen Laptop mit DSL-Anschluss. Gut, ab und an verwechsle ich noch den neuen iPod-Shuffle mit der neuen iPod-Fernbedienung, wiel sie sich so verdammt ähnlich sehen, trotzdem weiß ich beim besten Willen nicht mehr, wie das eigentlich früher war in der analogen Welt.

Nicht mehr erinnerlich: Wann ich das letzte Mal linear fern gesehen oder Radio gehört habe. Merkwürdigerweise mag ich immer noch meine Tageszeitung, aber ich lese die Süddeutsche heute ganz anders als früher. Das, was einfach nur das Geschehen des Tages zuvor wiedergibt, interessiert mich nicht (mehr). Was ich nach wie vor mag: Streiflicht, Seite 3, Kommentare, Reportagen et al. Alles andere – total digital. Was ein schlauer Mensch übrigens schon vor zehn Jahren prophezeit hatte und dafür weitgehend belächelt wurde…

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1 Kommentar

  1. Meine persönliche Empfehlung zur Perfektionierung der Konvergenz: Bitte noch den Laptop mit dem Flatscreen Fernseher verbinden und dann mit der Infrarot-Tastatur (die mit den iTunes Extra Steuerungstasten) aufs Sofa lümmeln. Und dann mit der Fernbedienung nach Gusto zwischen konventionellem Fernsehen, progressivem Fernsehen mit Festplattenrekorder sowie DSL-PC hin- und herspringen. (Hurra, ich bin ein Nerd!)
    Es grüßt der Himmelstürmer

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