Und gerade…

…habe ich mir noch das Vergnügen gegönnt, mir den Videomitschnitt vom Charlotte-Roche-Event anzuschauen. Es war so, wie es ich mir gedacht hatte. Hier ein paar völlig unsortierte Gedanken.

Zeigt den Jungs an der Kamera doch mal jemand, wie ein Weißabgleich geht. Stefan Niggemeier wirkt ein wenig rosafarben im Gesicht. Und vertonen müssen wir auch noch üben.

Die Generalversammlung des politisch korrekten Nichtselbstdenkertums lacht an den Stellen, an denen es lachen soll.

Die Entscheidung, Frau Roche vom Sender zu nehmen, wird allmählich nachvollziehbar. Was macht eigentlich Sarah Kuttner?

„Ich finde das so schrecklich für Deutschland, dass es die Bildzeitung gibt.“ Ja, Charlotte, drum versteigern wir jetzt dein Kleidchen bei Ebay und finden das alle gemeinsam ganz schröcklich. Für Deutschland. Und die Welt. Die Ärzte (Ja, genau die!) würden dir was husten für diesen Quark.

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6 Kommentare

  1. puh, jetzt legst du noch ne schüppe drauf?

    „Generalversammlung des politisch korrekten Nichtselbstdenkertums“? wie kommst du dazu, 600 leuten zu unterstellen, nicht selbst zu denken? woran erkennst du bei einem öffentlichen vortrag jeglicher art die „selbstdenker“? daran, dass sie an anderen stellen gelacht hätten? oder wären die gar nicht erst gekommen, weil sie wissen, sobald man texte nicht selbst liest, sondern sich öffentlich vorlesen lässt, werden sie zu entertainment und wirken nicht mehr aufklärerisch?

    (kl. literaturhinweis am rande, was die „schröcklichkeit“ von „bild“ angeht: http://www.bildblog.de/1836/im-zweifel-wars-immer-der-trittbrettfahrer )

    p.s.: ich war rosafarben im gesicht. sehr.

  2. War definitiv die letzte Schüppe. Ich würd dir – ganz ehrlich gemeint – auch wirklich gerne eine vernünftige Antwort ganz ohne Zynismus geben, aber ich vermute, das schaffe ich erst morgen oder so. Ich muss mir erst noch überlegen, was ich auf die ganzen „Neid auf Niggemeier“ und Präfaschistoide-Neigungen-Vorwürfe entgegnen könnte.

    Sagen wir mal so: Ich kann natürlich die soziologische Struktur des Lesungspublikums nicht mit Fakten belegen. Es ist nur so ein Bauch-Gefühl, dass dort viele Menschen waren, die später ihre Kinder Torben-Hendrik nennen werden.

    Und es ist ein ungutes Bauchgefühl, so ein Grummeln, wenn auf einmal aus Journalismus oder Sprachkritik so ein Popstar-Getue wird. Habt ihr auch Autogramme geschrieben an dem Abend?

    Übrigens, kein Bauchgefühl, sondern Tatsache: Gelbe Kleider mit der Aufschrift „Kill Bild“ gehören mit „Hausmeister Krause“ nicht unter drei Folgen bestraft. Sagt dir der weltgrößte Uma-Thurman-Fan. Da verstehe ich null Spaß. Tarantino würde euch den Kopf abreißen, wenn nicht sogar Schlimmeres.

    Und es war der Weißabgleich. So rosa bist du gar nicht.

  3. „Ich kann natürlich die soziologische Struktur des Lesungspublikums nicht mit Fakten belegen.“

    Wenn es die gleichen sind, die in Sachen Schwarzer kommentiert haben, nachdem sie durch Bildblog und Niggemeier dazu ermutigt wurden (Überschrift „Alice Schwarzer nicht zwangsprostituiert“), dann ist das recht einfach zu belegen, Zitate in grosser Menge finden sich hier. Manche Bildblogleser lesen sich wie Bildleser.

  4. Reden wir über Weißabgleich? Ihre Weltsicht wirkt ein wenig voreingenommen („Es war so, wie es ich mir gedacht hatte.“) Ich hatte den Eindruck die Leute lachen an den merkwürdigsten Stellen.
    Weg von der Bildblog, hin zur WatchBerlin-Kritik: Spricht da etwa der Neid auf ein funktionierendes und wahrgenommenes Videoportal?*

    *Und das so ganz ohne verschleuderte Maxdome Millionen…

  5. Lieber Jakob Vicari, ich diskutiere mit Ihnen sehr gerne über alles mögliche, aber bitte lassen Sie diese reichlich albernen Neid-Argumente weg. Ich weiß nicht, wie oft ich in den letzten beiden Tagen lesen durfte, ich sei ja lediglich neidisch auf Stefan Niggemeier. Ich glaube, das behauptet nicht mal Stefan selber. Jetzt soll ich auch noch neidisch auf WatchBerlin – Himmel, an welchem Klischeewettbewerb nehmen Sie denn regelmäßig teil? Aber ums klarzustellen, da meine Form von Ironie anscheinend bei Ihnen nicht so ankommt: Ich halte WatchBerlin für eine ziemlich gelungene Geschichte und sage das auch regelmäßig und auch öffentlich. Ohne wenn udn ohne aber. Und im Übrigen: Was Ihr Maxdome-Totschlagargument angeht – muss ich also jetzt die nächsten 20 Jahre schweigend in der Ecke sitzen und darf nicht mehr mitspielen?

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