Und wo bleibt das Positive (2)?

Hier. Herr Lobo und Herr Sixtus und ein paar andere im ZDF-Nachtstudio. Die ganze Debatte angenehm unaufgeregt. Keine Bombenbauanleitungen und keine Kinderpornos und nette Details, die mich irgendwie beruhigen. Beispielsweise, dass die alle auch nur mit digitalem Wasser kochen. Herr Lobo hat erst seit 2000 ´ne Emailadresse. Da stand ich schon einer großen digitalen Redaktion vor und unmittelbar vor meinen ersten richtigen Internet-Fehleinschätztungen und dem ersten echten NE-Desaster. Dachte nicht, dass ich mich mal wie ein Veteran fühlen würde. Dafür danke, ZDF.

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1 Kommentar

  1. Als sich der Schlauschlau mit dem roten Coiffeurunfall on top als Digital Immigrant outete, hatte ich ähnliche Gedanken. 😉

    Vielleicht sollte ich auf meiner Website (die technisch gesehen auch nur ein Blog ist, was mich aber für einen echten re:publica-ner noch lange nicht zum Bloggersein qualifiziert) mal irgendwie fallen lassen, dass meine erste Epost-Adresse eine interne Pegasus-Kennung des Computerwoche-Verlags war, die mir entfallen ist, dass ich anschließend über eine Btx-Nummer verfügte, bei der mir nur die interessanten Kommunikationspartner fehlten, gefolgt von der legendären „100275,1141“, die später ein ät compuserve dot com dazubekam…

    Peter Kruse teilt ja die Digitaliener nicht in Eingeborene und Einwanderer ein, sondern in Einwohner und Besucher.

    Als Einwohner, der ich objektiv gesehen bin (Native geht aus Altersgründen nicht, ich war ja lange vor dem Netz auf der Welt), fühle ich mich angesichts des pseudophilosophischen Geplappers nicht nur rothaariger Einwanderer inzwischen manchmal wie ein Besucher (nach Kruses Definition auf alle Fälle).

    Veteranengrüße

    Ulf

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