Da-dam-da-dam-da-daaaa-daaa

Jedes andere Lebensmodell, ob Selbstständigkeit, Elternzeit oder auch Arbeitslosigkeit, kommt in der Welt von Bayern 3 nicht vor. Und die Moderatoren lassen keinen Zweifel daran, dass es eine entfremdete, von den Hörern zutiefst verachtete Arbeit ist, die verrichtet werden muss, während das Radio läuft. Sie selbst feiern ihre eigene Medienkarriere auf der Bayern-3-Homepage als pure Selbstverwirklichung, als die Erfüllung eines seit Schulzeiten gehegten Lebenstraums. Doch für die Hörer gilt genau das Gegenteil. Ins Büro gehen heißt für sie: sich jeden Morgen überwinden müssen und ab dem Mittagessen den Feierabend herbeisehnen.

Es sind ja nicht nur die immer gleiche Musik, der dröge Mix aus der besten Musik, dem besten Wetter, dem besten Verkehr und die ewig gleich flachen Moderatorenwitzchen, die diese Popwellen so schwer aushaltbar machen.  Andreas Bernard beschreibt im SZ-Magazin vielmehr, warum Sender wie beispielsweise Bayern 3 gemacht sind für Menschen mit Doppelhaushälfte und VW Golf vor der Garage. Grandiose Geschichte!

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