2019 – ein ganz kleines bisschen mehr Optimismus, bitte!

Ein bisschen fühlt sich die Medienwelt Ende 2018 an wie die Nationalmannschaft. 2018 war ein gruseliges Jahr. Aber inzwischen sieht es so aus, als könnte es 2019 ganz gut weitergehen. Weil was Gutes nachkommt.

Journalismus: Wühltisch statt Swimmingpool!

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Wenn es um Geld geht, gibt es kaum eine Branche, die so verquer ist wie Journalismus: Geld ist eine Nebensache. Finden nicht nur viele Auftraggeber, sondern auch erstaunlich viele Journalisten selbst.  Auf Dauer entwertet sich eine ganze Branche buchstäblich selbst. 

Das Schweigen der Ämter

Dieses hier ist die kurze wie interessante Geschichte einer kleinen Recherche. Besser gesagt eines Rechercheversuchs. Und eine Geschichte darüber was herauskommt, wenn in einem (Finanz-)Amt etwas passiert, was eigentlich unter keinen Umständen passieren dürfte. Um es vorwegzunehmen: Wenn etwas passiert,was unter keinen Umständen passieren dürfte, haben Pressestellen ein enormes Formulierungsgeschick, Dinge nicht wirklich abzustreiten, aber eben auch nicht einzuräumen.

Am besten tun wir gar nix

Noch immer diskutieren wir, ob Journalismus digital oder analog sein darf/soll/muss. Dabei gibt es inzwischen gravierendere Probleme: Braindrain beispielsweise. Und frustrierte Journalisten, die von dem, was sie da machen, selbst nicht überzeugt sind.

Die Paywall muss vor die Wagenburg!

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Es gibt eine neue App. Sie heißt „Der Abend“ und bietet einen Überblick über den beinahe zurückliegenden Tag. Sie ist personalisierter, interaktiv, lern- und merkfähig, lässt sich insbesondere auf mobilen Geräten gut nutzen, verzichtet demnach völlig auf Papier und ist im Falle der Fälle auch so konfigurierbar, dass sie dem Design verschiedener Redaktionen angepasst werden […]

Was vom #tag2020 übrig bleibt

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Im „Spiegel“ beginnt mit der neuen Ausgabe eine größere Serie zum Thema „Zukunft der Tageszeitung“. Erzählt wird das ganze in einem neuen Format, der sogenannten „Multistory“. Das ist vermutlich die etwas hippere Variante eines crossmedialen Projekts, jedenfalls aber widmet man sich dort diesem Thema derart intensiv, dass man eine Ahnung davon bekommen  kann, wie relevant […]

Die Verlagsträume vom flotten Dreier

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Der größte redaktionelle Alptraum, den ich mal hinter mich bringen musste, nannte sich „Zentralredaktion“. Dieses journalistische Monstrum sollte vor knapp 15 Jahren alle Sender und Mediengattungen der damaligen Kirch-Gruppe mit Inhalten beliefern. Alles aus einer Hand, trotzdem individualisiert, unheimlich effizient und kostensparend. Man muss das Journalisten vermutlich nicht erzählen, dass eine solche Idee nur aus […]

Und jetzt noch ein Pulitzer-Preis für „Hörzu“

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Axel Caesar Springer, könnte er es hören, würde sich wundern. Darüber, was man ihm bald 30 Jahre nach seinem Tod alles an Wohlwollendem hinterherruft. Dass er ein großer Verleger gewesen sei, einer mit Spürnase, einer der noch publizistisch-verlegerisch gedacht habe und einer, der mit Herzblut bei der Sache war. Nicht so eine Controller-Krämerseele wie dieser […]