Klar ist die re:publica geil. Keine neue Feststellung, haben wir alle tausendmal gelesen und gepostet. Trotzdem ist für mich die größte Heldin dieser Tage jemand, der gar nicht da war. Weil ich dadurch kapiert habe, was wirklich zählt. Und wie privilegiert, abgehoben und manchmal leider auch unerträglich überheblich wir in unseren digitalen Peergroups oft genug sind…“Read

17 Gedanken zu „rp #3: Meine Heldin dieser Tage ist – meine Frau!

  1. Ein wunderbarer Text, der mich sehr berührt und auch meine Seele als langjährige Haupt- und Realschullehrerin streichelt. Ganz liebe Grüße und Glückwünsche an die Schüler und deine Frau. Ich freu mich ganz doll mit. Herzliche Grüße
    Elke Noah
    @klassenkrempel

  2. Ja. Es gibt einen Unterschied zwischen Reden und Tun. Vielen Dank für den Bericht hier von den Mühen der Ebenen. Und meinen Gückwunsch an die Acht!

  3. Dort das echte Leben, Hier eine Art Parallelwelt… Ich mag diesen Unterschied nicht. Auch ein Pörksen-Vortrag ist das echte Leben, genauso wie das Nachdenken darüber. Auf Malle in der Sonne liegen, die Oma im Krankenhaus besuchen, ein Meeting im Arbeitsministerium, seine Steuererklärung machen, Mülltonnen abholen oder ironisch auf English in Kreuzberg einen Hipster-Latte bestellen – gehört alles zum echten Leben.
    Natürlich kann man das Eine wichtiger finden als das Andere. Aber dadurch wird das Andere aber nicht falsch.
    Herzlichen Glückwunsch zum Gewinn 🙂 Ein schöner Text.

  4. Ein großartiger Text. Mein Lieblingssatz: „Ich habe übrigens meine Frau noch nie jammern gehört. Noch nie, kein einziges Mal. Das ist ihr Job sagt sie, keine große Sache.“ Ja, so sind echte Helden! Kein Mimimi.

  5. Vielen Dank für diese wunderbare Schilderung, die in meinem Kopf wieder so einiges ins rechte Licht gerückt und ein paar Vermutungen bestätigt hat. 1000 Glückwünsche an deine Frau und ihre Klasse. Ich freue mich riesig für sie!

    Das „ohne Mimimi“ ist herrlich – als Beschreibung und als Lebenshaltung 🙂

  6. Ich finde das ganz fantastisch und freue mich fürcdie Klasse, deren Familien und natürlich die Lehrerin. Ein Hauch Anerkennung – mehr braucht es oft nicht um das Selbstwertgefühl zu steigern und sich gleichwertig mit anderen zu fühlen. Herzlichen Glückwunsch von einem Journalistenpreisträger! ?

  7. Meine Frau meint immer, ich würde sie nur deswegen so toll finden, weil ich die Verliebten-Brille auf hätte. Falls Deine Frau auch so drauf ist, richte ihr bitte aus, dass auch ich ihre Arbeit und Erfolge ganz und gar großartig finde.

    Falls sie nicht so drauf ist, dann bitte trotzdem ausrichten.

  8. Danke, dass du mir als vielleicht nicht sehr selbstverliebtem aber umso größerem Theoretiker mal wieder die Hand zur eigenen Nase geführt hast. Kleiner Lektüretipp für die anderen Teile der Bildungselite zum Selbsttest, wie schlimm es um einen steht: Guillaume Paoli – Die lange Nacht der Metamorphose.

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