Abgesang auf den Hobbyjournalisten

Die Readers Edition funktioniert nicht und sie wird es auch nie tun. Ich habe das hier schon ein paar mal geschrieben und ich bin beileibe nicht der einzige. Journalismus ist nun mal keine Spielwiese für begabte Hobbyschreiber, sondern – wenn man es richtig macht – harte und gelegentlich auch komplizierte Arbeit. Deswegen muss man ja nicht wieder zum alten, monologisierenden Prinzip zurückkehren, aber jeden schreiben und filmen zu lassen, was er eben will, das zu sammeln und irgendwo zu publizieren, das ergibt dann bestenfalls eine Ansammlung von Texten oder Filmen, aber es ergibt keinen Journalismus. Im schlimmsten Fall ergibt es den Versuch, kostenlose Inhalte zu generieren und selbst dran zu verdienen; das, was man so uncharmant AAL nennt.

Und wieso die RE nicht nur für Journalisten, sondern auch für den ganz normalen Nutzer keinen Klick wert ist, steht ausführlich hier beschrieben. 

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1 Kommentar

  1. Die Readers Edition hatte ein gutes Potential und gute Ansätze. Jedoch muss ein solches Projekt langsam wachsen. Dies wurde nicht begriffen, das Projekt hat unheimliche Qualitätseinbussen erfahren. Schade drum..

    [Disclaimer: Ich bin Ex-Moderator der Readers Edition]

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