Brand Eins, Niederbayern

Vor ein paar Tagen ein Gespräch unter vier Augen mit einem anderen Blogger. Nein, es sei irgendwie unschön, dass man so schnell in der Ecke der ständigen Nörgler abgestellt werde, weil man ab und an was kritisiert; wobei natürlich klar ist, dass man diesen motzenden Unterton in Blogs gerne mal anschlägt.

Umso schöner, wenn man dann mal was findet, was man mit voller Überzeugung loben kann: Die Brand-Eins-Neuland-Magazine sind im Regelfall wirklich ihre 10 Euro wert. Ich fand schon Ostwestfalen-Lippe in der letzten Ausgabe gut getroffen; das neue Heft „Niederbayern“ sogar herausragend. Und das heißt was bei mir, weil ich, geht es um Niederbayern in den Medien, tendenziell erstmal eine massive Abwehrhaltung einnehme.  Aber „Neuland“ ist wirklich eine Ausnahme: Bisher habe ich im Heft kein einziges Klischee gefunden (nicht mal das von Erwin Huber zu Tode bemühte, wonach wir vom „Armenhaus zur Aufsteigerregion“ geworden seien); die Geschichten sind gut geschrieben, orpulent fotografiert, schön layoutet. Hebt man sich gerne auf und blättert mehrfach darin.

Und nebenbei beruhigt es mich dann doch, wenn es an manchen Ecken einfach guten und inspirierten Journalismus gibt. Der darf dann sogar auch was kosten.

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