Liebe Süddeutsche (3),

…am Wochenende hatte ich mir Sorgen um Dich gemacht. Ich wartete auf die angekündigte Beilage zu Deinem Umzug in die Slums von Steinhausen – und fand nichts, nichts, nichts. Was war passiert? Zwangseinlieferungen wegen kollektiver Depression? Erste Suizide?

Dann heute der Blick ins Blatt und gottseidank, man ahnt es, hast Du heute nochmal ordentlich hingelangt. 56 Seiten Beilage zum Umzug und endlich, endlich sind die richtigen Relationen wieder hergestellt: Das reguläre Blatt hat heute 46 Seiten.

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1 Kommentar

  1. SZ- Redakteur Johannes Boie schrieb einst (13.7.2007) über das Thema Blogs (http://www.sueddeutsche.de/computer/artikel/865/127661/2/):

    “ (…)
    Das literarische Blog 500beine des NRW-Literaturpreis-Gewinners Andreas Glumm, das medienkritische Bildblog des FAZ-Journalisten Stefan Niggemeier und seines Kollegen Christoph Schultheis zeigen genauso wie das Promi-Blog Viply, dass sich konsequente Beschränkung auf ein Thema lohnt.

    Deutsche Leser wollen spezialisierte Angebote zu ihren Lieblingsthemen anstatt eines weiteren Versuches, klassische Zeitungen zu imitieren. Aus der Gesamtheit dieser Spezial-Blogs könnte sich nicht zuletzt durch technische Verbindungsmöglichkeiten eine Gesamtheit der Blogs formen – und da wäre sie dann, die viel beschworene Gegenöffentlichkeit.“

    Startet nun die SZ den Versuch das klassische Blog zu imitieren – mit konsequenter Beschränkung auf ein Thema? Scheint so. In einer sicherlich repräsentativen Blitzumfrage innerhalb der SZ-Redaktion kam wohl geschlechter- und alterübergreifend heraus: Das Lieblingsthema des Deutschen Lesers ist nunmal der SZ-Umzug. Und toll für den Deutschen Leser: Aus der Gesamtheit der Printprodukte (FAZ: Wirtschaft, Spiegel: Politik, Bunte: Panorama, Kicker: Sport, SZ: Umzug) könnte sich nicht zuletzt durch die Verbindungsmöglichkeiten (KIOSK!) eine Gesamtheit der Zeitungslandschaft formen. Ist die SZ (Steinhausener Zeitung?) nicht großartig?!

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