Radioelend

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Gestern insgesamt sieben Stunden im Auto gesessen, was eh nicht schön ist. Dabei viel Radio gehört, was inzwischen auch nicht mehr schön ist. Dann überlegt, warum eigentlich in sieben Stunden Hören irgendwelcher Popwellen ungefähr kein einziger halbwegs geistreicher Satz gefallen ist. Dann zuhause diese Geschichte von Horst Müller gelesen und gedacht: Das isses.
Nachtrag: ebenfalls lesenswert …

Wahlkampf 2.0

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Die lieben Kollegen von „Südwild“ haben Felix Schwenzel ein paar Fragen zum Thema „Wahlkampf 2.0“ gestellt – und wenn ich das als Lesetipp poste, dann nicht nur, weil dieses Interview zeigt, dass man auch einen Jugendkanal ziemlich intelligent und fernab irgendwelcher Massenverdummungsstrategien machen kann. Sondern auch, weil ix ein paar überaus kluge und witzige Antworten …

Dirk Bach

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Ich bin kein großer Fan der Dschungelprüfungen, meinetwegen könnte da jeder sagen: nee, mach ich nicht, wie komm ich dazu, ‘nen Hoden zu essen? Vielleicht ist das was Deutsches. Die Briten machen diese Prüfungen zwar auch alle, aber mit soviel Geschrei, dass klar ist: Es ist wirklich nur „Spiel ohne Grenzen“. Bei uns ist das …

Sieht so ein neuer Champion aus?

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Man durfte sich da ja schon wundern: Steuersenkungen seien keinerlei Problem, reklamierte der (gewesene) bayerische Finanzminister und CSU-Chef Huber im letzten Sommer, weil das ja eigentlich ganz einfach sei: Bis 2011 nehme der Staat soooo viel an Steuern ein, dass man das locker an die Bürger zurückgeben könne. Die Kommentatoren unterschiedlichster Coleur kommentierten dies erwartungsgemäß …

Angriff der Käuze

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Leider (noch) nicht online, dafür aber umso lesenswerter: Ringsgwandls süffisante Abrechnung mit Sprachkäuzen wie Wolf Schneider und dessen „Aktion lebendiges Deutsch“; heute in der Wochenendbeilage der SZ. Man fragt sich speziell im Fall Schneider ja ohnehin immer wieder, wieso eigentlich alle wie die Lemminge hinter ihm herhecheln und alles, was er sagt, einfach nur toll …

Huber im Portrait

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Ein wenig off-topic, trotzdem: Diese Geschichte im SZ-Magazin über Erwin Huber nach seinem ziemlich heftigen Fall von ganz oben zurück in den Stimmkreis Dingolfing gehört zu den Stücken, die man liest und danach eigentlich wieder rundum zufrieden mit dem Journalismus als solchen ist. Erstaunlich, dass man solche Stücke in Hochhäusern inmitten eines Wildschweingeheges schreiben kann.

Die Zeitung als Hybrid

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„Sogar in kleineren Städten werden noch Zeitungen erscheinen, die auch eine gedruckte Version haben, allerdings nur sonntags oder zweimal die Woche – weil es den Werbekunden ermöglicht, die Menschen weiterhin auf diesem Weg zu erreichen. Die Zeitung wird also dort, wo sie existiert, ein Hybrid mit einer limitierten gedruckten Version an bestimmten Tagen sein, aber …