penetranz-placement

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jetzt also sat1. der privatsender habe über jahre hinweg gekaufte productplacement-beiträge als getarnte redaktionelle eigenleistung gesendet und dabei umsätze jenseits der millionengrenze erzielt, schreibt heute die sz.
erste reaktion bei mir: wundert mich nicht.
zweite reaktion bei mir: es sollte mich aber eigentlich schon wundern, dass ich mich nicht wundere. oder ist man bei den schaudermeldungen aus …

warum journalisten schlechte blogger sind

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ich hatte mich schon an anderer stelle etwas gewundert, warum die journalistenblogs im rahmen etabalierter marken zum niederknien schlecht sind. viele an der zahl, aber einfach lausig.
insofern danke an thomas, der eine ziemlich einleuchtende antwort auf diese frage charmant formuliert hat. treffer, versenkt.

gegenentwürfe zum konglomerat

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den guten don alphonso zu zitieren, ok, das ist wirklich nicht sehr originell, weil ihn ohnehin jeder schon gelesen hat. ich mache es ausnahmsweise trotzdem – das nachfolgende zitat ist es wert, finde ich:
(…)Ich halte die Medien in ihrer jetzigen Form für tot, ausgereizt, am Konsens verreckt. Ich hasse, vielleicht weil ich als Journalist Autodidakt …

revolution, nächster teil

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nee, echt nicht – ich mag euch eigentlich nicht als wanderprediger in sachen sich verändernder medienwelten auf den geist gehen.
zur lektüre empfehle ich dennoch dieses stück hier und frage mich gleichwohl, warum eigentlich die meisten old-media-kollegen immer noch so entspannt sind. (gilt übrigens auch für ausbilder, journalistenschulen etc.: kenne nur sehr wenige, die diese …

eine böse ahnung

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man sollte ziemlich dringend lesen, was fabian mohr über seine persönliche berührung mit dem überlebenskampf von zeitungen berichtet. dabei hatte ich fabians erzählungen aus den usa in den letzten monaten sehr intensiv mitverfolgt – und mir gedacht, dass die ziemlich intensive crossmediale herangehensweise der dortigen kollegen und ihre (so weit ich mir da ein urteil …

der griff an die eigene nase

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natürlich war das für die allermeisten parteien kein sehr schöner wahlabend gestern. für die demoskopen aber erst recht nicht und auch für unseren berufsstand nicht. obschon man natürlich darüber streiten kann, ob der noch-und vielleichtbaldwiederkanzler schröder unbedingt als erstes die medien attackieren musste, unrecht hat er nicht. über monate hinweg haben durch die bank alle …