marginalisierte nicht-erneuerer

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warum ich meinen dozentenjob an der djs so liebe? einfache antwort: weil ich meistens nach einer unterrichtswoche schlauer wieder herauskomme als die schüler. keine sorge, ich bemühe mich, die leute in den klassen nicht zu verblöden – der hintergrund ist ein anderer: wenn man eine woche lang vor 15 klugen köpfen bestehen will, muss man …

einen neuen anstrich, bitte

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gestern nebenbei entgegen aller gewohnheiten lokalfernsehen laufen lassen. dann den folgenden satz gehört:
die neue kneipe ist angetreten, um der gastronomischen szene der stadt einen neuen anstrich zu geben.
mich dann kurz gewundert, dass sprachvergewaltiger inzwischen das fernsehen anscheinend völlig gekapert haben.
und dann sofort wieder ausgeschaltet.

overkill

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jajaja, liebe oldmedia-kollegen: wir haben es ja nun verstanden, dass ihr es jetzt auch verstanden habt, dass blogs grad irgendwie en vogue sind. ist ja auch schön, dass ihr jetzt meint, noch schnell die schlusslichter des bereits abgefahrenen bloggerzuges berühren zu müssen. aber, lieber stern, das lernen wir doch schon in der grundschule: masse muss …

lexikon der absurditäten

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wirklich nicht schön ist das, wenn man noch jahre nach einem ereignis für die folgen des ereignisses verantwortlich gemacht wird, obwohl man schon damals sagte, dass man die befürchtung habe, das ereignis könne irgendwie unschön ausgehen.
heute mit einem schüler der 41 a der djs drüber debattiert, woher in der klasse dieses tiefsitzende misstrauen gegenüber neuen …

bloggende ich-ag´s

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momentan mal wieder djs-woche, diesmal die ausgesprochen nette klasse 41 a. natürlich darf das hype-thema blogs garkeinenfalls fehlen. oft gestellte frage aus der klasse: welche relevanz haben blogs? stellt man diese frage in einem kontext nach besucherzahlen, dann greift weitgehend eine aktuelle geschichte des spiegel. relevanz ergibt sich allerdings nicht nur aus reichweiten und aus …

über ein leben als reporter

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bloggend, podcastend, schreibend um die welt – und alleine deswegen lesenswert: die erlebnisse von kevin sites.
kein krieg, nur ein festival in der wüste, trotzdem (ich wiederhole mich da gerne) immer wieder lesenswert: ein paar aktuelle kleine tipps vom bloggendenpodcastendenfotografierendenschreibenden kollegen.

ein fernseher, zweimal zahlen, dreimal gejagt werden

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es gibt ne menge guter gründe, warum mir bei allem respekt das öffentlich-rechtliche rundfunksystem mit seinen tausenden bediensteten ein bissel suspekt ist, einer davon hat drei buchstaben: gez.
meine frau und ich haben, man glaubt es kaum, einen fernseher. meine frau hat außerdem eine eigene firma. nach meiner logik heißt das: ein fernseher, einmal rundfunkgebühren.
nach logik …

chefredakteur user

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eigentlich nur konsequent: wenn user zunehmend mit medien interagieren, wenn sie eigene inhalte generieren und citizen media betreiben – warum soll das nur über texte passieren? gerade während des hurricans haben sich viele websites in den usa user-fotos und user-videos zunutze gemacht; profitiert haben beide seiten davon. fast schon selbstverständlich auch, dass katrina draußen wüst …

versuch einer reportage

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bin selbst lang genug an irgendwelchen tickern rumgesessen, um einigermaßen zu verstehen, wie politischer journalismus tickt und wie wahlkämpfe laufen. wundere mich deshalb auch über vieles nicht mehr. auch nicht darüber, dass bild seit tagen den eindruck zu erwecken versucht, dass schröder im tv-duell mit merkel ganz entsetzlich untergegangen sein soll. das würd ich …