hochkultur

richtiges dreckswetter am sonntag. keine chance, rauszugehen. dafür gute chancen, mit schlechtem gewissen und einer zeitung auf der couch zu liegen. schöne gelegenheit also, sich nach monaten mal wieder eine welt am sonntag zu gemüte zu führen.

ich liebe realsatirische, blasierte kulturschreiber. und entnehme der wams mit fettem grinsen im gesicht, das cover der neuen franz ferdinand sei an russischem konstruktivismus angelehnt (soso…). lese desweiteren, dass einer der wams-autoren früher als konditor in madrid gearbeitet habe und dort von madonnas like a prayer zu tränen gerührt worden sei.

und als die jungs dann wieder ernsthaft werden, schreiben sie zur schleichwerbung bei sat1, kurt beck habe die ard als vorbild zur selbstreinigung genannt und dass sei ja wohl ein schlechtes vorbild (über den eigentlichen sachverhalt beim künftigen haussender schweigt man sich aus).

zum thema medienschelte des kanzlers schließlich attestiert man sich in völliger bescheidenheit, man sei fair, sachlich, ausgewogen gewesen.

für die nächsten monate langt´s wieder mit der wams. so schlecht kann das wetter gar nicht werden.

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