Premiere heißt jetzt Arena

Ein paar verspätete Eindrücke vom Arena-Start am Samstag:

1.) Der Unterschied ist nicht wirklich sichtbar. Das wird man auf Seiten von Arena möglicherweise als Lob begreifen, kann aber auch so gelesen werden, dass denen nichts wirklich Neues eingefallen ist. Kein Wunder, in der neuen Verpackung steckt ja auch weitgehend das alte Team.

2.) Liebe gut gebriefte Moderatoren, wir hatten es dann nach der 17. Wiederholung doch auch schon kapiert, dass Arena ganz neu und ganz toll ist und dass man das mit ein bisschen Glück auch abonnieren kann und dass es jetzt auch im Internet…

3.) Liebe gut gebriefte Moderatoren, natürlich dürft Ihr ein teuer eingekauftes Produkt nicht kaputtreden, aber ein paar Anmerkungen wirkten dann doch etrwas albern, vor allem, wenn man die Tatsache, dass der Ball in einem Spiel zwischen Cottbus und Gladbach ein bisschen lief, als Beleg dazu verwenden wollte, man sehe hier jetzt gerade ein richtig tolles Spiel.

4.) Günter Koch wirkt großartig im Radio. Und als völlig unobjektive Stimme Frankens. Im Fernsehen wirkt er merkwürdig gebremst und als bemüht neutraler Kommentator, der versucht, seine Liebe zum Club nicht zu offenkundig werden zu lassen, irgendwie deplatziert. Abgesehen davon, dass man in der vibrierenden Stimme doch raushörte, wie sehr er sich über den Club freute. Das ist auch ok – wenn man das im BR macht. Und irgendjemand sollte ihm sagen, dass Fernsehen den großen Vorteil hat, dass man sieht, was da passiert. Muss nicht auch noch dauernd erklärt werden – soll heißen, Klappe halten ist gelegentlich…achwas: Koch zurück zum BR und alle sind glücklich!

Beteilige dich an der Unterhaltung

2 Kommentare

  1. Und das Wichtigste hast Du vergessen: Beim Spiel „unserer“ Löwen (ich bin ja seit dem Müllberg-Umzug nicht mehr so richtig dabei, daher in Anführungszeichen) in Fürth wurde aus Schoko (Walter Schachner) ein Schneckerl (Herbert Prohaska) gemacht. Kommentator war Christian Sprenger.

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